Fachartikel

Leichtbau mit bionischem Guss
von Klaus Decking, Schaffhausen, Schweiz

Die Reduktion von Bauteil- und damit Fahrzeuggewicht beim modernen Automobil ist unumstritten einer der Haupthebel zur Verringerung des Kraftstoffverbrauches und der damit angestrebten Verringerung des CO2-Ausstoßes. Aber nicht nur die Umweltbelastung des fahrenden Fahrzeuges, sondern auch die Herstellungsprozesse seiner Komponenten spielen bei der Verbesserung der Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle. Guss nimmt hierbei aufgrund der beliebigen Wiederverwendbarkeit von recycelten Rohstoffen, wie Eisenschrotten und Sekundäraluminium, den hohen Freiheitsgraden bei der Bauteilgeometrie und den ressourcenschonenden Herstellungsverfahren eine führende Position ein.

Beim bionischen Design von Bauteilen werden aus der Natur abgeleitete Formen und Muster verwendet.
Bild: Beim bionischen Design von Bauteilen werden aus der Natur abgeleitete Formen und Muster verwendet. (Foto: GF Automotive)

Bei der Entwicklung und Herstellung von leichten Gussteilen führt aber nicht der Einsatz des leichtesten Werkstoffes, wie zum Beispiel Aluminium oder Magnesium, automatisch zu dem leichtesten und in puncto Eigenschaften besten Bauteil. Es ist der gezielte Einsatz des richtigen Werkstoffes, kombiniert mit dem optimalen Design und dem darauf angepassten Herstellungsverfahren, das zum besten Ergebnis führt. An drei Beispielen werden die möglichen Kombinationsformen kurz und anschaulich vorgestellt.

Klaus Decking, GF Automotive AG, Leiter Marketing Kommunikation & Sales Services, Business Development new markets, Schaffhausen, Schweiz


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pdf-Datei aus "GIESSEREI" Heft 09/2013, Seiten 74-75
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