Publikationen
Grundlagen der Gießereitechnik
Gießereitechnik kompakt - Werkstoffe, Verfahren, Anwendungen
Feinguss - Herstellung, Eigenschaften, Anwendung
Taschenbuch der Gießerei-Praxis
Schied's Adressen-Taschenbuch Ausgabe 2009/2010/2011
Eisengusswerkstoffe
Gusseisen mit Lamellengraphit - Eigenschaften und Anwendung
Gusseisen mit Kugelgraphit - Herstellung, Eigenschaften, Anwendung
Stahlguss - Herstellung, Eigenschaften, Anwendung
Verschleißbeständige weiße Gusseisenwerkstoffe - Eigenschaften und Anwendung
Temperguss - ein duktiler Gusseisenwerkstoff
Weißer Temperguss - Dünnwandige und komplexe Gussteile
Austenitisches Gusseisen
ADI-Gusseisen - ein Hochleistungswerkstoff für extreme Beanspruchungen
Gusseisen - vielseitiger Konstruktionswerkstoff für den Automobilbau
Europäische Stahlsorten
Amerikanische Stahlsorten
Druckguss aus NE-Metallen - Technische Richtlinien
Sand- und Kokillenguss aus Aluminium - Technische Richtlinien
Guss aus Kupfer und Kupferlegierungen - Technische Richtlinien
Das dreibändige Aluminium-Taschenbuch - überarbeitet
Aluminium-Lieferverzeichnis 2010 – Aktuelle Informationen
Taschenbuch des Metallhandels
Europäische Aluminiumwerkstoffe
Europäische Kupferwerkstoffe
Aluminium-Werkstoff-Datenblätter
Konstruktionshinweise für Gussteile
Festigkeitsnachweis für komplexe Gussteile rechenbar
Vergleichsmuster für die visuelle Bestimmung von Gussoberflächen
Bruchmechanische Kriterien ermöglichen eine bessere Werkstoffauswahl
Neue Erkenntnisse zur Bestimmung zum Elastizitätsmodul
ermöglichen superleichte und hochfeste Gussteile
Wärmebehandelte Eisengusswerkstoffe gewinnen Marktanteile
Teile aus Gusseisen zerstörungsfrei auf Qualität geprüft
Bionisch gestaltete Gusseisen - leicht und hochfest
Guss aus hoch korrosionsbeständigen Nickel-Legierungen
Optimierte Wärmverfahren für die Metallindustrie - reduzierter Energiebedarf bei höherer Produktqualität
Allgemeine Konstruktionshinweise
Handbuch Leichtbau Methoden, Werkstoffe, Fertigung
Mechanische Verbindungselemente
Gießereitechnik kompakt - Werkstoffe, Verfahren, Anwendungen
K. Herfurth, N. Ketscher und M. Köhler
Herausgeber: Verein Deutscher Gießereifachleute, 200 Seiten mit zahlreichen Tabellen und Bildern sowie einem Anhangteil, 1. Auflage, Giesserei Verlag Düsseldorf 2003, 39,00 €, ISBN-3-87260-148-2
Gießen ist nicht nur eine fünftausend Jahre alte Fertigungstechnik, sondern ein Verfahren, dass bis heute immer an der Entwicklung in der Metallbearbeitung in vorderster Reihe beteiligt war. So ist sie immer auf dem Stand der Zeit geblieben und hat sich bis heute im Wettbewerb der Fertigungstechniken behaupten können. Schon immer schätzte man an diesem Verfahren die fast unbegrenzte Freiheit bei der Teilegestaltung. Gussteile finden sich deshalb auch in allen Bereichen der Wirtschaft, im öffentlichen und privaten Bereich. Vielfach sind sie nicht gleich zu erkennen, weil sie in Gesamtkonstruktionen eingebunden, bearbeitet und oberflächenbehandelt sind, dort aber eine wichtige Funktion ausüben. Zudem war die Gießereitechnik immer an den Entwicklungen der metallischen Werkstoffe bis zu den heute hochbelastbaren anwendungsfallspezifischen Werkstoffsorten maßgeblich beteiligt.
Deshalb sind Kenntnisse über das Gießen, seine Möglichkeiten und Voraussetzungen für Produktentwickler, Fertigungstechniker, Werkstoffwissenschaftler, Umweltingenieure und Betriebswirtschaftler von großer Bedeutung. Dafür wurde das vorliegende Standardwerk geschrieben. Der an der Fertigungstechnik Gießen interessierte Techniker bekommt in straffer Form einen auch für Nichtfachleute leicht verständlichen Gesamtüberblick über das umfangreiche und faszinierende Gebiet der modernen Gussfertigung. Gleichzeitig erhält er einen Einblick in das gießgerechte Gestalten von Bauteilen. Er wird dabei schnell feststellen, dass die Gussfertigung eine moderne, leistungs- und wissenschaftsorientierte Branche ist, ohne die es viele der bedeutenden Entwicklungsschritte im Maschinenbau, der Automobilindustrie, dem Schienenfahrzeug- und Flugzeugbau wohl in dieser Ausprägung der heutigen alles umfassenden Technik- und Mobilitätsgesellschaft weltweit nicht gegeben hätte. Aber Guss findet auch in allen anderen Industriebereichen Anwendung, etwa in der Energie- und Kommunikationstechnik, der chemischen und Lebensmittelindustrie.
Das existierende Klischee einer körperlich harten und mit Staub und Hitze behafteten Fertigungstechnik gilt schon seit langem nicht mehr. Im Gegenteil, welche Fertigungstechnik kann für sich in Anspruch nehmen, fast hundert Prozent der Erzeugnisse recyceln zu können. Die Gießereitechnik kann das. Ausgemusterte Gussteile werden wieder eingeschmolzen und zu neuen Gussteilen vergossen, denen man es nicht ansieht, dass sie bereits einmal ein anderes Teil waren - weder in der Gestalt noch den Eigenschaften. Dabei sind die Gießereien sogar in der Lage höherwertige Erzeugnisse aus den Schrotten zu erzeugen.
Die Werkstoffpalette der metallischen Gusswerkstoffe ist breit und reicht von den klassischen Gusseisenwerkstoffen und Stahl über die Schwer- zu den Leichtmetallen. Und immer neue Legierungen mit verbesserten Gebrauchseigenschaften kommen dazu, die eine ständig wachsende Anwendungsbreite für Gussteile schaffen. Entsprechend groß ist auch die Verfahrensvielfalt. Jedes Verfahren hat seine Vorzüge und ist für bestimmte Gusssortimentsgruppen besonders geeignet. Vom hochgradig manuell gefertigten Einzelteil über die Serienfertigung auf automatischen Formanlagen, hochproduktive mechanisierte Kokillengießanlagen bis hin zur noch leistungsfähigeren und als modernes Bearbeitungszentrum voll automatisiert ablaufenden Druckgussfertigung verläuft die Verfahrensvielfalt, deren Funktionsweise und Einsatzfälle im Buch kurz erklärt werden. Den Abschluss des Gussfertigungsprozesses bildet der große Bereich der Gussnachbehandlung. Vom Säubern der Gussteile - auch Putzen genannt - über die spanende Bearbeitung, die Wärmebehandlung zur Verbesserung der Gebrauchseigenschaften reichen die Arbeitsschritte bis zur Qualitätskontrolle, Konservierung und dem Versand, den heute die Gießereien anbieten. Das Buch befasst sich mit all diesen Aspekte der Gussfertigung in kurzer, leichtverständlicher Form, die sich vor allem an die Nichtkenner der Brache wendet, die aber mehr Verständnis für das komplexe Fertigungsgebiet der Gussherstellung erhalten möchten.
Verlag Stahleisen GmbH, Sohnstraße 65, 40237 Düsseldorf
Frau Annette Engels
Tel: 0211/67 07-571
E-mail:buchshop(at)stahleisen.de
Internet: www.stahleisen.de
Gusseisen mit Lamellengraphit
Eigenschaften und Anwendung
Der traditionelle Werkstoff Gusseisen mit Lamellengraphit (neu: EN-GJL, alt: GJL) ist auch heute noch überaus erfolgreich. Seine Jahresproduktion ist größer als die aller anderen Gusswerkstoffe zusammen, was nicht nur national, sondern auch weltweit gilt. Dies hat mehrere Ursachen, zu denen die Wirtschaftlichkeit, die günstigen mechanischen, physikalischen oder technologischen Eigenschaften gehören. Hinzu kommen die hervorragenden gießtechnischen Eigenschaften, die Voraussetzung sind, auch Bauteile mit komplizierter Geometrie, ausgezeichneter Oberflächengüte, hoher Konturenschärfe sowie großer Abbildegenauigkeit zu realisieren.
Aus dem Inhalt:
> Einleitung
> Metallurgie und Herstellung
> Qualitätsmanagement
> Werkstoffsorten und Eigenschaften
> Mechanische Eigenschaften bei zyklischer Beanspruchung
> Dämpfungsfähigkeit
> Eigenschaften bei erhöhten Temperaturen
> Eigenschaften bei niedrigen Temperaturen
> Bruchmechanische Eigenschaften
> Physikalische Eigenschaften
> Verschleißbeständigkeit
> Einsatz von C-Techniken
> Wärmebehandlung
> Randschichthärten
> Anwendungsbeispiele
Die BDG-Broschüre hat 82 Seiten und kann unter infozentrum(at)bdguss.de kostenfrei bezogen werden
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Gusseisen mit Kugelgraphit
Herstellung, Eigenschaften, Anwendung
Gusseisen mit Kugelgraphit (neu: EN-GJS, alt: GGG) ist nach DIN EN 1563 (Normalsorten) und DIN EN 1564 (hochfeste Sorten) ein Eisen-Kohlenstoff-Gusswerkstoff, dessen als Graphit vorliegender Kohlenstoffanteil nahezu vollständig in weitgehend kugeliger Form im Gefüge vorliegt. Der Werkstoff verfügt heute über eine breite Sortenpalette von den Normalsorten über die austenitischen und verschleißbeständigen bis hin zu den ADI-Sorten mit spezifischen Eigenschaften und schließt damit die Lücke zwischen dem Gusseisen mit Lamellengraphit und den Stählen. Bei den Stählen ist bei vergleichbar hoher Festigkeit die Bruchdehnung höher als beim Gusseisen mit Kugelgraphit. Das ist jedoch, wie sich in vielen Fällen gezeigt hat, kein Nachteil. Die Bruchdehnung beschreibt in erster Näherung das Umformverhalten (zum Beispiel die Schmiedbarkeit) eines Werkstoffs und ist deshalb eher eine Verarbeitungs- als eine Gebrauchseigenschaft, die bei Gussteilen zur Formgebung nicht benötigt wird.
Aus dem Inhalt:
> Konstruieren in Guss
> Gießtechnik
> Metallurgie
> Wärme- und Oberflächenbehandlung
> Schweißen
> Qualitätsmanagement und -sicherheit
> mechanische und physikalische Eigenschaften
> spanende Bearbeitung
> Werkstoffe mit besonderen Eigenschaften (austenitisches, carbidisches und austenitisch-ferittisches Gusseisen (ADI), Gusseisen mit Vermiculargraphit, SiMo-Gusseisen)
> Normen und Richtlinien
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Stahlguss
Herstellung, Eigenschaften, Anwendung
Stahl ist eine Eisenlegierung, dessen wichtigstes Legierungselement Kohlenstoff ist, die sowohl vergossen wie auch umgeformt werden kann. Wird flüssiger Stahl in feuerfesten Formen vergossen, spricht man vom Stahlguss. Je nach verwendeter Stahlsorte – der Gießer unterteilt die Stahlgusssorten generell in unlegierte, niedrig legierte und hoch legierte Sorten – und der gegebenenfalls anschließend vollzogenen Wärmebehandlung können dem Werkstoff Stahl in weiten Grenzen variable Eigenschaften verliehen werden. Dies macht den Stahlguss für weite Abnehmerkreise zu einem interessanten Werkstoff.
Aus dem Inhalt:
> Was ist und kann Stahlguss
> Konstruieren in Stahlguss
> Gießtechnik und Erschmelzen von Stahlguss
> Wärmebehandeln
> Schweißen von Stahlguss
> Prüfen und Überwachen der Stahlgussherstellung
> Die Stahlgusswerkstoffe
- Stahlguss für allgemeine Verwendungszwecke
- Stahlguss für das Bauwesen
- Stahlguss für Druckbehälter
- Hochfester Stahlguss mit guter Schweißeignung
- Vergütungsstahlguss
- Warmfester Stahlguss
- Kaltzäher Stahlguss
- Stahlguss mit weichmagnetischen Eigenschaften
- Nichtrostender Stahlguss
- Hitzebeständiger Stahlguss
- Nichtmagnetisierbarer Stahlguss
- Verschleißbeständiger Stahlguss
- Werkzeug-Stahlguss
> Normenübersicht
Die BDG-Broschüre hat 80 Seiten und kann und kann unter infozentrum(at)bdguss.de kostenfrei bezogen werden.
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Feinguss
Herstellung, Eigenschaften, Anwendung
Im gesamten deutschsprachigen Raum gilt der Name „Feingießen" für das industriell angewendete Gießen nach „verlorenen" Modellen, das sogenannte Modellausschmelzverfahren. Das Kennzeichen dieses speziellen Gießverfahrens sind die „verlorenen" Modelle, die so heißen, weil sie nach dem Einformen zerstört werden, um den Formhohlraum in der Gießform freizugeben, in den die Schmelze eingegossen wird. Die Verwendung verlorener Modelle ermöglicht die Nutzung ungeteilter Gießformen. Sie bewirken, dass ohne Formversatz sehr enge Maßtoleranzen eingehalten werden können und Gussteile ohne Teilungsgrat gefertigt werden können. Das Gießen in heiße Formen ist dafür prädestiniert, dass auch geringe Wanddicken und komplizierte geometrische Formen konturenscharf zu gießen sind. Damit kommen Feingussteile der endgültigen Gestalt eines Bauteiles sehr nahe.
Aus dem Inhalt:
> Ursprung und Entwicklungsgeschichte
> Verfahrensabgrenzung und Merkmale
> Marktlage und Zukunftsaussichten
> Das Verfahren Feingießen
> Werkstoffe für das Feingießen (Stähle, Nickel- und Cobalt-Basislegierungen, Gusseisen, Aluminium-Basislegierungen, Titan- und Titan-Basislegierungen, Kupfer- und Kupfer-Basislegierungen)
> Konstruieren und Gestalten
> Preisbestimmende Faktoren
> Schweißen an Feingussbauteilen (Stahlguss und Aluminium)
> Wärmebehandlung
> Normen und Richtlinen
Die BDG-Broschüre hat 48 Seiten und kann unter infozentrum(at)bdguss.de kostenfrei bezogen werden
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Verschleißbeständige weiße Gusseisenwerkstoffe
Eigenschaften und Anwendung
Die carbidischen oder weißen Gusseisen, die oft als Hartguss bezeichnet werden, kennzeichnet ein graphitfreies Gefüge. Der Kohlenstoffgehalt liegt chemisch gebunden als Carbid vor, die Bruchfläche dieser Werkstoffe ist daher weiß statt grau. Weiße Gusseisen werden vorzugsweise unter abrasiven Bedingungen, das heißt in Kontakt mit nichtmetallischen, meist mineralischen Stoffen, als verschleißbeständige Werkstoffe eingesetzt.
Die wichtigsten Werkstoffe sind weitgehend in DIN, DIN EN, ASTM und auch weltweit genormt, aber vielfach existieren auch firmenspezifische Bezeichnungen.
Aus dem Inhalt:
> Einleitung
> Grundlagen des Verschleißverhaltens und der Werkstoffauswahl
> Perlitischer Hartguss (Vollhart- und Schalenhartguss)
> Ledeburitisch-martensitische Gusseisen (Ni-Hard 1 und Ni-Hard 2)
> Chromgusseisen (Cr- und CrMo-Gusseisen, Ni-Hard 4)
> Weiße (carbidische) Sondergusseisen
> Weiße Gusseisen zum Einsatz unter abrasiv-korrosiven Beanspruchungen (Korrosionsbeständigkeit, Werkstoffentwicklungen, Betriebsverhalten beim Nassmahlen
und in Pumpen)
> Prüfungen bei weißen Gusseisen - Werkstückprüfung
> Spanendes Bearbeiten weißer Gusseisen
> Begriffe und Besonderheiten bei weißen Gusseisen
Die BDG-Broschüre hier als
(Die vorliegende PDF-Datei repräsentiert den Stand der DIN-Normung und ist nicht an die aktuelle EU-Normung angepasst, sodass die Legierungen heute teilweise andere Bezeichnungen haben. Zudem gibt es derzeit eine Vielzahl firmeninterner Werkstoffentwicklungen auf dem Gebiet der verschleißbeständigen Gusseisen, was zur Folge hat, dass es neben den genormten Sorten noch viele firmenspezifische Legierungen gibt, die hier nicht berücksichtigt sind. Aussagen zu den heute technisch möglichen Legierungen kann deshalb nur die betreffende Gießerei geben. Diese Schrift sollte deshalb nur zur grundlegenden Orientierung in dem heute breit gefächerten Gebiet der verschleißbeständigen Gusseisen dienen, da der technische Fortschritt auf diesem Gebiet heute ausschließlich über hierauf spezialisierte Gießereien erfolgt.)
Temperguss - ein duktiler Gusseisenwerkstoff
Von Timm Ast in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Temperguss, Düsseldorf
Unter dem Gesichtspunkt der Duktilität kann man die Eisengusswerkstoffe in zwei Gruppen einteilen: duktile und nicht duktile Werkstoffe. Die duktilen Werkstoffe sind einerseits durch das Fehlen von Graphit oder durch eine kompakte bis kugelige Graphitanordnung charakterisiert und andererseits frei von eutektischen Carbiden. Die nicht duktilen Werkstoffe sind durch eine lamellenartige Graphitausbildung oder durch größere Mengen eutektischer Carbide gekennzeichnet.
Mit steigendem Kohlenstoffgehalt nehmen Fließ- und Formfüllungsvermögen der Eisengusswerkstoffe zu, die mechanischen Eigenschaften in der Regel ab, wobei Temperguss hinsichtlich seiner mechanischen Eigenschaften eine Ausnahme bildet: Es werden 0,2%-Streckgrenzen von über 600 N/mm2 erreicht. Temperguss steht bezüglich der chemischen Zusammensetzung zwischen Stahlguss und Gusseisen mit Lamellengraphit. Er ist somit ein optimaler Kompromiss zwischen den guten Gießeigenschaften von Gusseisen und den mechanischen Eigenschaften (insbesondere der Duktilität) von Stahlguss. Temperguss lässt sich wegen des im Gusszustand hohen Kohlenstoffgehaltes zu formgenauen, schwierig gestalteten und dünnwandigen Werkstücken mit sauberer und glatter Oberfläche konturenscharf vergießen, die statisch und dynamisch hoch beanspruchbar sind und sich sehr gut bearbeiten lassen.
Temperguss wird deshalb auch heute noch in vielen Bereichen verwendet. Um die Verbreitung von Tempergussteilen zu verdeutlichen werden Anwendungsbespiele aufgeführt, die zeigen, dass man dieser Werkstoffgruppe allgegenwärtig begegnet. Doch dass diese Teile aus Temperguss gefertigt werden ist Vielen nicht klar. Zudem verdeutlichen diesen Beispiele, dass Temperguss in bestimmten Produktionsbereichen nicht substituiert wurde. Somit hat Temperguss Zukunft, sowohl volkswirtschaftlich, als auch für Unternehmen, die auf bestimmte Gussartikel aus Temperguss angewiesen sind.
Die BDG-Broschüre mit 111 Seiten hier als
Weißer Temperguss
Dünnwandige und komplexe Gussteile
Weißer Temperguss kann wegen seines großen Gestaltungsfreiraumes und seiner besonderen Eignung für die Herstellung dünnwandiger und extrem komplexer Bauteile sehr vielseitig eingesetzt werden. Neben hohen Eigenschafts- und Maßtoleranzen zeichnet sich dieser Werkstoff durch glatte Oberflächen und eine hohe Konturenschärfe aus. Das ermöglicht in vielen Fällen die Herstellung von bearbeitungsarmen und teilweise sogar bearbeitungsfreien Gussteilen, die so genau sind, dass Gewinde mitgegossen werden können. Weitere charakteristische Eigenschaften sind eine hohe Zähigkeit sowie gute Schweißbarkeit bestimmter Sorten und Bearbeitbarkeit, die das Anwendungsspektrum dieser Tempergussteile weiter erhöht. Günstig ist zudem für den Konstrukteur, dass diese Bauteileigenschaften in allen Beanspruchungsrichtungen gleich sind. Mehr Informationen zu der Werkstoffgruppe Weißer Temperguss finden Sie unter:
Weißer Temperguss – bewährt, wirtschaftlich und leistungsstark (8 Seiten)
Aus dem Inhalt:
Große Anwendungsvielfalt
Qualitätsbestimmende Wärmebehandlung
Werkstoffsorten
Günstige Bearbeitbarkeit
Korrosionsbeständigkeit
Wirtschaftlichkeit
Kostenfreier Download
Temperguss – werkstoffspezifische Eigenschaften (12 Seiten)
Aus dem Inhalt:
mechanische Eigenschaften
Einfluss höherer Temperatur
Einfluss niederer Temperatur
Schwingfestigkeit
physikalische Eigenschaften
Verschleißbeständigkeit
Oberflächenbehandlungsverfahren
Konstruieren mit Weißem Temperguss
Kostenfreier Download
Weißer Temperguss besitzt eine gute Schweißeignung, was dem Anwender vielfältige Möglichkeiten erbringt, seine Konstruktion unter technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu optimieren. Schwierig geformte Bauteile lassen sich häufig einfacher und damit wirtschaftlicher herstellen, wenn sie in einzelne Komponenten zerlegt, die komplizierten gegossen und mit einfach vorgeformten Blechen, Rohren oder anderen Halbzeugteilen verschweißt werden. Das Verbindungsschweißen von Weißem Temperguss mit anderen Teilen aus Stahl und Gusseisen ermöglicht die Ausnutzung der spezifischen Eigenschaften aller Werkstoffe in einer Bauteilkomponente. Spezielle Informationen zum schweißbaren Temperguss finden Sie unter:
Schweißen von Weißem Temperguss (4 Seiten)
Aus dem Inhalt:
Wärmebehandlung
Schweißeignung
Schweißtechnologie
Qualitätssicherung
Kostenfreier Download
Austenitisches Gusseisen
Austenitische Gusseisensorten, auch unter dem Namen „NiResist“ bekannt, besitzen eine Reihe von besonderen technologischen und physikalischen Eigenschaften, wodurch sie für viele Einsatzfälle unter extremen Bedingungen geeignet sind. Je nach Sorte bietet dieses Gusseisen hohe Warmfestigkeit, Zunderbeständigkeit, ein spezielles hohes oder niedriges Wärmeausdehnungsverhalten, günstige Laufeigenschaften, hohe Korrosionsbeständigkeit, Dehnung, Kaltzähigkeit und Erosionsbeständigkeit. Zudem sind die austenitischen Gusseisen mit Lamellengraphit(GJL)- und Gusseisen mit Kugelgraphit(GJS)-Sorten nichtmagnetisierbar und unempfindlich gegenüber Lochkorrosion (Lochfraß), wodurch sie sich hervorragend für Einsatzfälle mit Meerwasserkontakt wie Pumpen für Entsalzungsanlagen und andere maritime Anwendungen eignen. Weitere typische Anwendungsgebiete sind Kolbenringträger, hoch beanspruchte Abgaskrümmer in Automobilen, hitze- und zunderbeständige Bauteile für Industrieöfen, warmfeste Glaspressformen und nichtmagnetische Bauteile. Im Gegensatz zu den nichtrostenden und hitzebeständigen Stählen lassen sich die austenitischen Gusseisensorten besser bearbeiten und vergießen und können in vielen Fällen deshalb wirtschaftlicher gefertigt werden.
Aus dem Inhalt:
Normen und Werkstoffentwicklung
Chemische Zusammensetzung und Wirkung der wichtigen Legierungselemente
Formen, Schmelzen, Gießen
Arbeitsschutz
Schweißen
Wärmebehandlung
Spanende Bearbeitung
Korrosionsverhalten
Allgemeine Eigenschaften
Eigenschaften bei tiefen Temperaturen
Verschleißbeständigkeit und Gleiteigenschaften
Physikalische Eigenschaften
Die BDG-Broschüre hat 30 Seiten und kann unter infozentrum(at)bdguss.de kostenfrei bezogen werden
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Druckguss aus NE-Metallen
Technische Richtlinien
Die Richtlinien für Druckguss aus NE-Metallen sind in erster Linie für den Konstrukteur und den Fertigungsingenieur bestimmt. Sie geben einen Überblick über die Möglichkeiten des technisch und wirtschaftlich gleichermaßen vorteilhaften Druckgießverfahrens und vermitteln Kenntnisse über Faktoren, die bereits bei der Entwicklung und Formgebung von Druckgussstücken zu beachten sind. Diese technischen Anleitungen unterstützen die Techniker vieler Industriezweige, auf dem Wege zu einer funktionsgerechten, aber auch werkstoff- und druckgießgerechten Konstruktion ihrer Bauelemente aus NE-Metallen.
Aus dem Inhalt:
> Verfahren
> Druckgusswerkstoffe
> Gestaltung
> Oberflächenbehandlung
> Qualität
> Hinweise zur Gussteilanfrage und Wirtschaftlichkeit
Die vom VDD – Verband Deutscher Druckgießereien und dem Bundesverband der Deutschen Gießerei-Industrie – BDG herausgegebene Richtlinie hat 64 Seiten und kann unter rita.parnitzke(at)bdguss.de bezogen werden
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Sand- und Kokillenguss aus Aluminium
Technische Richtlinien
Diese Technischen Richtlinien für Sand- und Kokillenguss aus Aluminium sind in erster Linie für den Konstrukteur und Fertigungsingenieur bestimmt. Aluminium-Gusswerkstoffe zeichnen sich durch sehr gute Gebrauchseigenschaften aus. Besonders hervorzuheben ist das günstige Festigkeits-Gewichts-Verhältnis. Die vorteilhaften physikalischen Eigenschaften des Aluminiums sind durch die Metallurgen für die verschiedensten technischen Anforderungen so entwickelt und modifiziert worden, dass die Aluminiumgusslegierungen als Konstruktionswerkstoffe die moderne Technik mittragen.
Aus dem Inhalt:
> Aluminium – Gusswerkstoffe für Sand- und Kokillenguss
> Wärmebehandlung von Aluminium-Gussstücken
> Form- und Gießverfahren
> Gestaltung
> Prozesssimulation zur Bauteil- und Werkzeugauslegung
> Oberflächenbehandlung
> Hinweise zur Gussstückanfrage und Wirtschaftlichkeit
Die vom Bundesverband der Deutschen Gießerei-Industrie – BDG herausgegebene Richtlinie hat 80 Seiten zzgl. Anhangteil und kann über rita.parnitzke(at)bdguss.de bezogen werden
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Guss aus Kupfer und Kupferlegierungen
Technische Richtlinien
Diese Technischen Richtlinien für den Formguss aus Kupfer und Kupferlegierungen sind in erster Linie für den Konstruktions- und Fertigungsingenieur bestimmt und sollen mithelfen, ihm die Zusammenarbeit mit dem Gießereifachmann und dem Metallurgen zu erleichtern. Damit dienen diese Richtlinien der technischen und wirtschaftlichen Entwicklung.
Der Metallurgie und Metallkunde ist es gelungen, die vorteilhaften Grundeigenschaften des Kupfers durch Legieren mit anderen Metallen zu verändern und den vielfältigen funktionellen Anforderungen der modernen Technik anzupassen.
Aus dem Inhalt:
> Kupfer-Gusswerkstoffe
> Form- und Gießverfahren
> Vergleich der Gießverfahren
> Werkstoff- und gießgerechte Konstruktion
> Spanabhebende Bearbeitung
> Nach- und Oberflächenbehandlung
> Verbindungstechnik
Die vom Bundesverband der Deutschen Gießerei-Industrie –BDG herausgegebene Richtlinie hat 66 Seiten und kann über rita.parnitzke(at)bdguss.de bezogen werden
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Festigkeitsnachweis für komplexe Gussteile rechenbar
Entsprechend den strengen Sicherheitsanforderungen an hochbeanspruchte Maschinenbauteile gehört der Festigkeitsnachweis zu den wichtigsten Aufgaben des Konstrukteurs. Er ist Voraussetzung für den betriebssicheren Leichtbau.
Das Forschungskuratorium Maschinenbau (FKM) hat die Richtlinie „Rechnerischer Festigkeitsnachweis für Maschinenbauteile" erarbeitet, die einen umfassenden statischen und zyklischen Festigkeitsnachweis ermöglicht. Sie gilt für Bauteile aus Gusseisen, Stahl- und Temperguss aus allen Bereichen des Maschinen- und Anlagenbaus. Die Richtlinie gilt analog aber auch für alle anderen Industriebereiche, wo belastungsoptimierte Bauteile gefordert sind.
Ausgangspunkt der Berechnungen sind die nach Normen und anderen Vorschriften gewährleisteten Festigkeitswerte, Endergebnisse die jeweilige Bauteilauslastung unter Berücksichtigung der notwendigen Sicherheitsfaktoren. Die Berechnung sollte mit den Nennspannungen durchgeführt werden, kann aber auch mit örtlich elastisch bestimmten Spannungen vorgenommen werden. Die Richtlinie ist modular und rechentechnisch aufbereitet. Im Ergebnis erhält der Konstrukteur ein belastungsgerecht konstruiertes und dauerfestes Bauteil. Bestehende Konstruktionen können auf unpassende Dimensionierung überprüft werden. Leichtbau in Guss ist so sicher möglich.
In einem beim Bundesverband der Deutschen Gießerei-Industrie in Düsseldorf erhältlichen Sonderdruck wird dieses für den gesamten Maschinenbaubereich anwendbare Regelwerk vorgestellt und das Konzept der FKM-Richtlinie am Beispiel von Eisengussteilen näher spezifiziert. Damit wird dem interessierten Gusskonstrukteur ein schnelles Ermitteln des Festigkeitsnachweises auf Basis örtlicher Spannungen im Nachweispunkt ermöglicht.
Die BDG-Broschüre kann unter infozentrum(at)bdguss.de kostenfrei bezogen werden
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Die FKM-Richtlinie "Rechnerischer Festigkeitsnachweis für Maschinenbauteile" ist erhältlich beim VDMA-Verlag Shop
http://www.vdmashop.de/FKM-Richtlinien:::424.html
Vergleichsmuster für die visuelle Bestimmung von Gussoberflächen
Das Ermitteln und Bewerten der Rauheit von Rohgussoberflächen ist komplexer als bei Oberflächen durch spanende Bearbeitung. Ursachen hierfür sind die spezifischen Eigenschaften und Bedingungen der Formgebung durch Gießen. Die für die spanenden Fertigungsverfahren ermittelten umfangreichen Zusammenhänge zum Tolerieren und Messen der Oberflächenrauheit können deshalb nicht vollständig auf Oberflächen von unbearbeiteten Gussteilen übertragen werden.
Da die zerstörungsfreien Prüfverfahren vom Zustand der Oberflächen beeinflusst werden, ist aber eine vorhergehende Bewertung der Oberflächenrauheit erforderlich. Deshalb wird die Anwendung von Oberflächenvergleichsmustern nach DIN EN 1370 empfohlen. Die in dieser Norm enthaltenen Vergleichsmuster dienen aber nicht zur Ermittlung der Qualität und Oberflächenfehler durch Sichtprüfung. Für Stahlguss gibt es hierfür die DIN EN 12 454. Beide Normen werden in einem Sonderdruck kommentiert und vorgestellt und können unter infozentrum(at)bdguss.de kostenfrei bezogen werden
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Bruchmechanische Kriterien ermöglichen eine bessere Werkstoffauswahl
Bruchmechanische Kriterien für die Werkstoffauswahl beziehungsweise Bauteilsicherheitsbewertung ergänzen und erweitern die konventionellen Auswahlkriterien. Dadurch kann der Konstrukteur über die erstmals mögliche Einbeziehung der Werkstoffzähigkeit, definiert als Werkstoffwiderstand gegen Risseinleitung oder Rissausbreitung, durch die Bruchsicherheitsbewertung eine beanspruchungsgerechtere Werkstoffauswahl treffen, als das auf der Basis der Schlag- oder Kerbschlagarbeit möglich ist. Voraussetzung ist die Ableitung quantitativer Korrelationen zwischen der Bauteilbeanspruchung, der Größe vorhandener beziehungsweise hypothetisch angenommener Risse oder rissähnlicher Spannungskonzentrationsstellen und der Bruchzähigkeit des Werkstoffs.
Während die linear-elastische Bruchmechanik (LEBM) das elastische Werkstoffverhalten entweder über die Spannungsintensität (K-Konzept) oder Energie (G-Konzept) beschreibt, kommt bei elastisch-plastischem Werkstoffverhalten das Konzept der Fließbruchmechanik (FBM) in Form des CTOD- oder J-Integral-Konzeptes zur Anwendung.
Bruchmechanische Konzepte zur beanspruchungsgerechten Gusswerkstoff- und Gussteilbewertung kommen unter Beachtung von Gussfehlern oder denkbarer gießtechnischer Unregelmäßigkeiten vor allem dann zur Anwendung, wenn Gusswerkstoffe aufgrund ihrer spezifischen Vorteile in festigkeitsbeanspruchten und potentiell bruchgefährdeten Konstruktionen zum Einsatz kommen. Das wird auch bei den zunehmend an Bedeutung gewinnenden artgleichen Konstruktionsschweißungen und Gussverbundschweißungen im Fahrzeugbau sowie für Armaturen in Rohrleitungen des Kraftwerkbaus, im Chemieanlagenbau und im Gas- und Wasserfach einschließlich Fernwärme zu beachten sein.
Der vorliegende Beitrag beinhaltet schwerpunktmäßig eine zusammenfassende Darstellung der am Institut für Werkstofftechnik (IWT) der TU Bergakademie Freiberg durchgeführten Untersuchungen zur Ermittlung und Anwendung bruchmechanischer Kennwerte bei statischer, dynamischer und zyklischer Beanspruchung.
Ein Überblick über die Thematik „Bruchmechanische Kriterien ermöglichen eine bessere und genauere Werkstoffauswahl" wird im Themenheft H. 4/2008 der Zeitschrift "konstruieren + giessen" gegeben, das kostenfrei im BDG-Informationszentrum, Düsseldorf, unter infozentrum(at)bdguss.de bestellt werden kann.
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Neue Erkenntnisse zur Bestimmung zum Elastizitätsmodul ermöglichen superleichte und hochfeste Gussteile
Die Kenntnis der elastischen Konstanten von Gusseisenwerkstoffen ist eine wichtige Voraussetzung für die beanspruchungsgerechte Auslegung von hochbelastbaren und dünnwandigen Gussteilen. Bei der experimentellen Bestimmung des Elastizitätsmoduls von Gusseisenwerkstoffen sind zwei Aspekte von besonderer Wichtigkeit, das Prüfverfahren zur E-Modul-Bestimmung und der mögliche nichtlineare Verlauf der Spannungs-Dehnungskurve im elastischen Bereich. Die vergleichenden statischen und dynamischen Messungen der elastischen Konstanten dieser Gusswerkstoffe bestätigen sowohl die Abhängigkeit von der Graphitform als auch von der zur Anwendung kommenden Messmethode.
In einem beim Bundesverband der Deutschen Gießerei-Industrie in Düsseldorf erhältlichen Sonderdruck werden Verfahren zur Ermittlung der elastischen Konstanten sowie die erforderlichen Randbedingungen und Voraussetzungen für die Gusswerkstoffe Gusseisen mit Lamellengraphit (alt: GGL, neu: GJL), Gusseisen mit Kugelgraphit (alt: GGG, neu: GJS), Gusseisen mit Vermiculargraphit (alt: GGV, neu: GJV) sowie weißer und schwarzer Temperguss (alt: GTW, GTB; neu: GJMW, GJMB) beschrieben.
Die BDG-Broschüre kann unter infozentrum(at)bdguss.de kostenfrei bezogen werden
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ADI-Gusseisen - ein Hochleistungswerkstoff für extreme Beanspruchungen
Die austenitisch-ferritischen Gusseisensorten, auch unter dem Namen ADI (Austempered Ductile Iron) bekannt, werden über eine spezielle Zwischenstufen-Wärmebehandlung aus Gusseisen mit Kugelgraphit (alt: GGG, neu: GJS) erzeugt. Es handelt sich um einen relativ jungen Konstruktionswerkstoff, der für Gusseisen extrem hohen Festigkeitseigenschaften aufweist, wie sie bisher nur von Stählen bekannt waren. Die Festigkeit pro Gewichtseinheit liegt höher als beim Aluminium, weshalb dieser Werkstoff zudem noch erhebliche Leichtbaupotenziale besitzt.
Das stahlähnliche ADI-Gusseisen ist sehr verschleißbeständig, leichter zu bearbeiten als Stahl, wegen des höheren Kohlenstoffgehaltes generell schon um 10 % leichter als Stahl und besitzt nach Meinung von Experten als Stahlsubstitut ein Kosteneinsparungspotenzial von bis zu 50 %. Damit hat dieser Werkstoff große Anwendungspotenziale, die erst erschlossen werden müssen. Eine gewisse Anwendungsbreite besitzt ADI bereits im Automobilbau. Der Werkstoff ist in den USA seit langem etabliert, aber auch der europäische ADI-Markt ist in den letzten Jahren sprunghaft gewachsen. Die spezielle Hartgussvariante CADI erweitert das Anwendungsspektrum noch um Verschleißteile.
Die BDG-Broschüre über den Hochleistungswerkstoff ADI-Gusseisen hier als
Gusseisen - vielseitiger Konstruktionswerkstoff für den Automobilbau
Die Werkstoffpalette der Eisengusswerkstoffe im Automobilbau ist vielschichtig und verläuft vom Stahl über Gusseisen mit Lamellengraphit (GJL), Gusseisen mit Vermiculargraphit (GJV) und Gusseisen mit Kugelgraphit (GJS). Für die Eisenwerkstoffe sprechen die höheren Festigkeitseigenschaften, die guten Dämpfungseigenschaften und das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis.
Wegen der hohen Belastungen werden im leistungsstarken Dieselmotorbereich beim PKW und im NKW-Bereich die Eisensorten Gusseisen mit Kugelgraphit (GJS) und Gusseisen mit Vermiculargraphit (GJV) bevorzugt verwendet. Die anspruchsvollen EURO-Normen führen zu steigenden Leistungsdrücken und Verbrennungstemperaturen. Dies bedeutet für die Werkstoffe in diesem Segment weitere Anwendungsgebiete und Neuentwicklungen in den nächsten Jahren. Zudem führen die verbesserten Gebrauchseigenschaften der höherfesten Gusseisen zu Masseeinsparungseffekten, da bei gleicher Belastbarkeit die Gussteile dünner ausgeführt werden können. 20 % Leichtbaupotenzial wird hier von Experten gesehen, das zukünftig noch erschlossen werden kann.
Zu dieser Thematik kann kostenfrei der Sonderdruck "Gusseisen im Automobil" im BDG-Infozentrum bestellt werden.
Wärmebehandelte Eisengusswerkstoffe gewinnen Marktanteile
Durch eine gezielte Wärmebehandlung können die Eigenschaften von legierten und unlegierten Eisengusswerkstoffen weiter verbessert und neue Einsatzgebiete erschlossen werden. So ist es möglich, die Gefügeausbildung in weiten Grenzen so zu verändern, dass in jedem Gussteil die für seine Einsatzbedingungen günstigen Eigenschaften eingestellt werden können. Folgende für das Bauteil interessante Eigenschaften lassen sich durch Wärmebehandeln weiter verbessern: Erhöhung der Festigkeit, Zähigkeit und des Verschleißwiderstandes, Verbesserung der Spanbarkeit, Verringerung der Eigenspannungen u. v. m. Dafür stehen geeignete Wärmebehandlungsverfahren zur Verfügung, auf die im vorliegenden Sonderdruck aus Sicht der Eisengusswerkstoffe eingegangen wird.
Neben den hier zur Anwendung kommenden Wärmebehandlungsverfahren Spannungsarmglühen, Weichglühen, Perlitglühen, Härten, Vergüten, Zwischenstufenvergüten und der thermochemischen Diffusionsbehandlung sowie deren verfahrenstechnischen Besonderheiten wird ausführlich auf den Einfluss der Legierungselemente eingegangen.
Ein Sonderdruck über das Thema Wärmebehandlung kann unter infozentrum(at)bdguss.de kostenfrei bezogen werden
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Teile aus Gusseisen zerstörungsfrei auf Qualität geprüft
Zum Bewerten der Güteeigenschaften von Gussteilen aus Gusseisen kommen verbreitet die zerstörungsfreien Prüfverfahren zur Anwendung. Sie sind heute ein bedeutender Meilenstein der modernen Qualitätssicherung in Gießereien. Das Anwendungsgebiet der zerstörungsfreien Prüfverfahren ist vielfältig. So kommen zur Oberflächenprüfung das Magnetpulververfahren nach DIN EN 1369 und die Eindringprüfung nach DIN EN 1371 zum Einsatz. Das Magnetpulververfahren gilt für alle ferromagnetischen Eisen- und Stahlwerkstoffe unabhängig vom Fertigungsverfahren und dient zur Rissprüfung über Ermittlung der Änderungen von magnetischen Feldlinien aufgebrachter Magnetpartikel. Die Eindringprüfung dient zum zerstörungsfreien Nachweis von Oberflächenfehlern und Rissen mit Hilfe einer farbigen Penetrationsflüssigkeit. Wanddickenabhängige Gütestufen sind in den Normen angegeben.
In der Vergangenheit wurden hoch beanspruchte Gussteile vorwiegend aus Stahl gefertigt, wofür mehrere Regelwerke für die Ultraschallprüfung wie die DIN EN 12680 und die DIN 1690, Teil 2 und die ASTM-Vergleichskataloge vorhanden sind, die national wie international angewendet werden. Sie enthalten Vergleichsbilder aller typischen Fehlerarten in drei Wanddickenbereiche unterteilt.
Inzwischen werden hoch beanspruchte Gussteile zunehmend aus Gusseisen mit Kugelgraphit (alt: GGG, neu: GJS) gefertigt. Für dickwandige Gussteile aus GJS wurde deshalb in Anlehnung an die Vorgehensweise beim Stahlguss ein Fehlerkatalog für das Bewerten von Durchstrahlungsprüfungsbildern in der DIN EN 12 681 geschaffen, bei dem die Fehler acht Fehlerklassen mit fünf Gütestufen und drei Wanddickenbereichen zugeordnet sind.
Alle diese Prüfverfahren sind Teil der allgemeinen oder spezifischen Bewertung der Qualität eines Gussteils und zum Zeitpunkt der Bestellung zwischen Käufer und Hersteller zu vereinbaren.
Ein Sonderdruck über das Thema Zerstörungsfreie Gussteilprüfung kann unter infozentrum(at)bdguss.de kostenfrei bezogen werden
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Bionisch gestaltete Gussteile - leicht und hochfest
Die aus der Natur bekannten Konstruktionen wachsen nach Regeln, die ihnen zu höchster Stabilität bei geringstem Materialeinsatz verhelfen. Im Laufe der Evolution entstanden so natürliche, hochbelastbare „High-End-Produkte", die allerdings mit ihren komplexen Strukturen selten an geordnete technische Konstruktionen erinnern. Trotzdem hat das Biodesign in vielen Bereichen der Technik bereits Eingang gefunden. Moderne Computerprogramme sind heute in der Lage, solche Strukturen zu berechnen und in das zu fertigende Bauteil konstruktiv einfließen zu lassen. Solche bionisch angepassten Konstruktionen sind auf Grund ihres geringen Eigenspannungszustandes höher belastbar und somit den Erfordernissen des Leichtbaus und der Ergonomie am besten angepasst.
Hier liegen interessante Anwendungsgebiete für die Gussfertigung, die wie kein anderes Verfahren in der Lage ist, solche komplizierten und scheinbar ungeordneten Strukturen auch bearbeitungs- und werkzeugseitig wirtschaftlich zu fertigen.
Ein Sonderdruck über die gießtechnischen Möglichkeiten und Potenziale der Gussfertigung unter Nutzung von Biodesign sowie Anwendungsbeispiele aus dem Gussbereich mit ihren Effekten kann unter infozentrum(at)bdguss.de kostenfrei bezogen werden
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Guss aus hoch korrosionsbeständigen Nickel-Legierungen
In vielen Bereichen der chemischen Verfahrenstechnik und der Umwelttechnik reicht die Korrosionsbeständigkeit der üblichen hoch legierten Edelstähle nicht mehr aus. Ein Ausweg ist der Einsatz von Nickel-Basislegierungen. Diese sind im Prinzip dadurch gekennzeichnet, dass ihre Grundmasse aus Nickel besteht. Die exakte Abgrenzung zwischen hoch legierten Sonder-Edelstählen und eisenhaltigen Nickel-Basislegierungen ist allerdings etwas verschwommen und oft eher rein formaler Natur. Bei beiden korrosionsbeständigen Werkstoffgruppen besteht das Grundprinzip darin, dass in der Grundmasse Legierungselemente, die die Korrosionsbeständigkeit verbessern, gelöst und gleichmäßig verteilt sind. Eine zweite Gruppe der Nickel-Basislegierungen sind Hochtemperaturwerkstoffe. Hier geht es sowohl um Beständigkeit gegen Verzunderung und andere Arten der Hochtemperaturkorrosion als auch um höchste Warmfestigkeit.
Die Entwicklung der Nickel-Basislegierungen folgte Anforderungen des Marktes, der immer anspruchsvoller wird und sich zugleich ausweitet. Zu den ursprünglichen Anwendungsbereichen in der chemischen Verfahrenstechnik und Düngemittelindustrie kamen bald die Petrochemie, die Lebensmittelverarbeitung, die Meerestechnik und in den letzten Jahren in steigendem Maße die Umweltschutztechnik. Ein weiterer Impuls kam von den Fortschritten bei der metallurgischen Verfahrenstechnik, die es erlaubte, kostengünstig immer reinere und damit duktilere, beständigere und besser schweißgeeignete Werkstoffe zu erzeugen.
Die Werkstoffentwicklung erfolgte in den Labors zahlreicher Hersteller, die ihre neu entwickelten Legierungen durch Patente schützten und zugleich unter einem Markennamen vertrieben. Nach Ablauf des Patentschutzes oder durch Erwerb von Lizenzen kamen weitere Hersteller mit eigenen Bezeichnungen hinzu. Die Folge ist, dass es heute eine etwas verwirrende Vielzahl verschiedener Bezeichnungen gibt, bei denen es auf den ersten Blick nicht immer klar ist, ob es sich um einen bestimmten Werkstoff, einen Werkstofftyp oder ein Produkt handelt. Oft werden auch Gusswerkstoffe mit dem Namen des entsprechenden Knetwerkstoffes bezeichnet. Die Normung konnte mit dieser Entwicklung nicht Schritt halten. Die meisten Nickel-Basislegierungen haben aber deutsche Werkstoffnummern und Kurzzeichen, aber in der Regel bezieht man sich auf die in den Prospekten und Werkstoffdatenblättern der Hersteller und Lieferanten angegebenen Werte.
Aus dem Inhalt:
Werkstoffentwicklung
Legierungsgruppen
Anwendung der verschiedenen Legierungen
Herstellung, Verarbeitung und Wärmebehandlung
Schweißen
Vergleich von Knet- und Gusslegierungen
Beschaffung von Ni-Basis-Gussteilen
Umfassend informiert ein Sonderdruck des Bundesverbandes der Deutschen Gießerei-Industrie über die Nickel-Basislegierungen.
Taschenbuch des Metallhandels
Taschenbuch des Metallhandels, 11., völlig überarbeitete Auflage in 2 Bänden, Herausgeber: Ralf Schmitz, Band 1: 976 Seiten, gebunden, Hardcover, Band 2: 685 Seiten, gebunden, Paperback, Format: 21,5 x 15 cm, zusammen eingeschweißt, Giesel Verlag GmbH, Isernhagen, ISBN 987-3-87852-017-7, Komplett 149,00 Euro
Das Taschenbuch des Metallhandels erschien erstmals im Oktober 1948 und kann somit bei Erscheinen der 11. Auflage auf eine 60jährige Geschichte zurückblicken. Während die ersten Auflagen noch Taschenbuchcharakter hatten, ist das Werk im Laufe der Jahrzehnte zu einem umfangreichen Nachschlagekompendium herangewachsen. Die Autoren sind anerkannte und namhafte Experten in Theorie und Praxis: Hans-Leo Bock, Klaus Bunzel, Catrin Kammer, Ferdinand Dietz, Uwe Görisch, Stefan Kopp-Assenmacher, Nikolai Malanowski, Heinz Mohr, Norbert Müller, Torsten Paßvoß, Markus Pauly, Ralf Schmitz, Nadine Zocher. Der Herausgeber Ralf Schmitz ist seit 1996 für die Branche tätig und Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Metallhändler e.V. (VDM) sowie der Entsorgergemeinschaft der Deutschen Stahl- und NE-Metall-Recycling-Wirtschaft e.V. (ESN).
Im Mittelpunkt des ersten Bandes stehen Metalle und Handelsbedingungen, der zweite Band widmet sich den Rechtlichen Rahmenbedingungen des Metallhandels.
Bezug unter: Giesel Verlag GmbH, Rehkamp 3, 30916 Isernhagen,
Tel. 0511/7304-0, Fax: 0511/7304-157
E-Mail: info(at)giesel.de, Internet: www.giesel-verlag.de
Taschenbuch der Gießerei-Praxis 2012
Auch in diesem Jahr bringt der Fachverlag Schiele & Schön sein bewährtes Taschenbuch der Gießerei-Praxis heraus. Dieser hilfreiche Begleiter und Ratgeber für sämtliche Belange des Gießereiwesens erfreut sich schon seit Jahren großer Beliebtheit bei Praktikern und Experten der Branche und wurde zu einem unerlässlichen Nachschlagewerk für alle Teilbereiche des Gießereiwesens.Von einem neuen Herausgeberteam unter der Leitung von Dipl.-Ing. Simone Franke wurde das Taschenbuch der Gießerei-Praxis in diesem Jahr stark überarbeitet, aktualisiert und verbessert. Neue Entwicklungen und Standards wurden einbezogen, sämtliche Normen und Richtlinien auf ihre Aktualität hin geprüft. In der neuen Ausgabe wurde zudem eine verbesserte Strukturierung eingeführt, um die Anwenderfreundlichkeit in der täglichen Praxis zu steigern. Untergruppen in den Fachgebieten erleichtern nun die zielgerichtete und schnelle Suche nach Daten und Richtwerten. Neben den Themenkreisen Modellbau, Fertigungsverfahren, Formstoffe, Schmelzen, Werkstoffe, Werkstoffprüfung, Gefügeuntersuchungen und Angaben zum Arbeitsschutz, enthält das Taschenbuch einen umfangreichen allgemeinen Tabellenteil, der einen geordneten Überblick über Symbole, Einheiten und Umrechnungen bietet.Der umfassende Informationsgehalt, der robuste Umschlag und das handliche Format wurden selbstverständlich beibehalten, so dass das Taschenbuch der Gießerei-Praxis 2012 dem erfolgreichen Gießer in bewährter Weise zur Seite stehen wird. Doch die neue Ausgabe versteht sich auch als hilfreiche Ergänzung bei der Berufsausbildung, in Studium und Weiterbildung, als unkompliziertes Nachschlagewerk für Ingenieure, Konstrukteure und Zulieferer der Gießereiindustrie – und natürlich als zuverlässige Informationsquelle für alle am Gießereihandwerk Interessierten.
Bestellungen bei:
Annette Engels
Giesserei-Verlag
Telefon: (0211) 6707-561, Fax: -582
E-Mail: annette.engels(at)stahleisen.de
Schied’s Adressen-Taschenbuch
Ausgabe 2009/2010/2011
Im Verlag Erfahrungsaustausch GmbH ist die aktualisierte 23. Auflage des Schied’s Adressen-Taschenbuch der deutschen Gießereien, Modellbaubetriebe, Gießerei-Zulieferfirmen und verantwortlichen Mitarbeiter, Ausgabe 2009/2010/2011 erschienen. Das Taschenbuch im Format DIN-A-6 hat 1472 Seiten. Mit seiner übersichtlichen Gliederung hat das Taschenbuch einen hohen Nutzungsgrad.
Die Adressen der deutschen Gießerei-Zulieferfirmen werden in alphabetischer Form wiedergegeben, brandneu mit den E-Mail- und Internetadressen, soweit bekannt. Die Adressen der deutschen Gießereien werden in einer Sortierung nach Postleitzahlen wiedergegeben mit allen bekannt gewordenen firmenkundlichen Daten und detaillierter Produktionsbeschreibung. Ergänzt wird der Bereich deutscher Gießereien mit einem Einkaufsführer für Gießereierzeugnisse. Es handelt sich hierbei um ein Produktionsverzeichnis, in dem man zu einem bestimmten benötigten Gussartikel leicht die Gießereien findet, die solche Teile herstellen.
Farblich abgesetzt ist das Verzeichnis der Gießereiingenieure und -meister mit Angabe der Firma bzw. des Tätigkeitsbereiches und ggf. auch der Privatanschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse. Dieses Verzeichnis braucht fast jeder einmal, der einen Rat oder einen Tipp von einem Freund haben, oder der wissen will, wo z. B. ein Studienkollege „abgeblieben“ ist. Ein Blick in die entsprechenden Seiten wird in den meisten Fällen den gesuchten Hinweis liefern.
Im dritten Bereich des Buches ist das Verzeichnis der Gießerei-Zulieferfirmen und Modellbaubetriebe zu finden. Beginnend mit einem alphabetischen Firmenverzeichnis, dem ein Einkaufsführer für Erzeugnisse der Gießerei-Zulieferindustrie folgt.
Insgesamt enthält das Taschenbuch ca. 4500 Adressen. Das Adresswerk ist durch seine erweiterte und erleichterte Anwendung das Nachschlagewerk für die Hand des Einkäufers, Gießers, Zulieferers und der Firmenrepräsentanten. Das Taschenbuch kostet 46,00 € zzgl. Nebenkosten und kann bestellt werden beim:
Verlag Erfahrungsaustausch GmbH, Postfach 11 63, 68536 Heddesheim
Tel: (06203) 41260
Fax: (06203) 46370;
E-Mail: schieds(at)online.de
Internet: www.schieds.de
Das dreibändige Aluminium-Taschenbuch - überarbeitet
Das vom Aluminium-Verlag, Düsseldorf, herausgegebene dreibändige Standardwerk „Aluminium Taschenbuch“ wurde einer Überarbeitung unterzogen. Der Band 1 „Grundlagen und Werkstoffe“ liegt jetzt in überarbeitender Fassung vor, in der alle Daten und Statistiken auf den neuesten Stand gebracht wurden. Sie belegen eindrucksvoll die stetig weiter wachsende Bedeutung des gemessen an anderen Metallen immer noch jungen Werkstoffs Aluminium, dessen Potenzial trotz eines nun schon sehr großen Erfahrungsschatzes noch lange nicht ausgeschöpft ist. Dies zeigen auch die aktualisierten Kapitel zur Aluminiumforschung, wo derzeit die Nanotechnologie die Tür zu neuen Anwendungsgebieten öffnen könnte. Doch auch von Aluminiumschäumen oder Verbundwerkstoffen ist noch einiges zu erwarten. Umfangreiche Kapitel zu Aluminiumlegierungen und ihren Eigenschaften zeigen darüber hinaus, welch große Möglichkeiten die etablierten Aluminiumlegierungen bieten und wo sich ihr Einsatz empfiehlt. Grundlage dafür sind die im Buch enthaltenen Zustandsdiagramme, die hinsichtlich der Möglichkeiten der Gefüge- und damit Eigenschaftseinstellung ausführlich diskutiert werden. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Wärmebehandlung von Aluminium, insbesondere durch Aushärtung und Rekristallisation. Interessante Möglichkeiten können sich über die Kombination beider Verfahren ergeben, wie ein gesondertes Teilkapitel aufzeigt. Der Leser findet darüber hinaus Angaben zu den physikalischen und chemischen Werkstoffeigenschaften des leichten Metalls sowie Informationen zur Bestimmung von Werkstoffkennwerten und zur Gütesicherung. Ein spezielles Kapitel sowie der umfangreiche Tabellenanhang informieren zur Bezeichnung und Normung von Knet- und Gusslegierungen hinsichtlich Zusammensetzung und Werkstoffzustand. Der Leser findet darüber hinaus Angaben zur Gewinnung von Aluminium und Halbzeugfertigung.
Das Aluminium Taschenbuches Band 2 „Umformung von Aluminium-Werkstoffen, Gießen von Aluminium-Teilen, Oberflächenbehandlung von Aluminium, Recycling und Ökologie“ ist als Neuauflage erschienen, die den technischen Fortschritt der Aluminium herstellenden Industrie widerspiegelt, der im letzten Jahrzehnt und insbesondere den letzten fünf Jahren durch die werkstoffwissenschaftlichen, verfahrenstechnischen und technologischen Entwicklungen erzielt wurde. So trägt der vorgesehene Inhalt den aktuellen Forderungen nach Vielfalt der Aluminiumwerkstoffe, der Einführung neuer Produkte, der Modernisierung der Industrieprozesse und ihrer Rationalisierung in vollem Umfange Rechnung. Die wissenschaftlichen Grundlagen werden weiter vertieft und die internationale Standardisierung vorangetrieben, denn der Einsatzbereich der Aluminiumerzeugnisse beschränkt sich dank ihrer umfassenden Eigenschaften nicht nur auf den Leichtbau, sondern erfolgt in allen Industriezweigen breit gefächert bis hin zur Medizintechnik und dem Kommunikationswesen.
Die bewährte Gliederung des Bandes 2 wurde im Wesentlichen beibehalten. In angemessener Breite und Tiefe werden die jeweiligen wissenschaftlichen Grundlagen dargelegt, die Verfahren und Produkte charakterisiert. Die inhaltliche Ausrichtung erfolgt vorrangig unter dem Aspekt, dass das Taschenbuch das Verständnis für einzelne Produktionsverfahren fördern und zugleich ein Fundus für Technologieinnovationen, Qualitätsverbesserungen und Produktneuheiten sowie Daten sein soll. In allen Abschnitten wurden die Ergebnisse der Grundlagen- und technologischen Forschung übernommen und eingeführt. Zugleich wurden die Festlegungen und Regeln der europäischen Normung befolgt, in dem die gültigen Bezeichnungen für die Aluminiumwerkstoffe übernommen und die Tabellen für die Eigenschaftswerte bzw. einzuhaltenden Grenzmaße und Toleranzen der Erzeugnisse nach DIN EN umgeschrieben wurden. In der zusammengestellten Form gestatten sie in vielen Fällen durch den direkten Vergleich der tatsächlich erzielten Qualitätsmerkmale mit den Standardparametern eine reale Einschätzung des Produktionsniveaus und Bewertung der Leistungsfähigkeit der zugrunde liegenden Verfahren.
Im Kapitel 2: „Gießen von Aluminium-Teilen“ wird dem Komplex der mathematischen Simulation der Verfahren, des Werkstoffverhaltens und der Eigenschaften der Finalerzeugnisse als Grundlage für die unmittelbare computergestützte technologische Vorbereitung und Steuerung der Gießprozesse und zur Vorausbestimmung der zu erwartenden Werkstoffeigenschaften im Gussteil in Verbindung mit den Verfahrensparametern entsprechender Raum eingeräumt. Nähere Ausführungen zu den Kriteriumsfunktionen als Verbindungsglied zwischen dem Temperatur- und Erstarrungsfeld und den Eigenschaften über die Gefügebildungsfunktionen stellen eine wertvolle Ergänzung dar. Entwicklungstendenzen bei den Sand- und Kokillengießverfahren, auch für Zylinderköpfe und dem sich rasant entwickelnden Druckguss sowie den Verfahrensgrenzen werden gegeben. Außerdem wird berücksichtigt, dass der Einsatz von Sekundärwerkstoffen bei fast vollständigem Rücklauf von Schrott material- und energieökonomisch unabdingbar und ökologisch ist, und eine echte Brücke zum Recycling schlägt.
www.alu-verlag.de
Handbuch Leichtbau Methoden, Werkstoffe, Fertigung
Beim Leichtbau werden Strukturen und Materialien verwendet, die das Gewicht eines Endproduktes signifikant verringern, ohne seine Festigkeit und Zuverlässigkeit zu beeinträchtigen. Das vorliegende Handbuch beschreibt die komplexen Zusammenhänge zwischen Methoden, Werkstoffen und Produktion. Der Leser erfährt alle Besonderheiten von der Konzeption über das Design, die Erprobung und Bewertung bis zur Produktion und Qualitätssicherung. Beschrieben sind hochfeste Stähle, Leichtmetalle (Al, Mg, Ti), faserverstärkte Kunststoffe und hybride Strukturen aus verschiedenen Materialien. Durch die Vermittlung der systemübergreifenden Leichtbaukompetenz gelangt der Anwender zu eigenen erfolgreichen Gesamtlösungen.
F. Henning und E. Moeller
1284 Seiten, gebunden, 249,00 EURO, ISBN 978-3-446-42267-4
Europäische Aluminiumwerkstoffe
Die Europäische Normung hat auch im Bereich Aluminium zu gravierenden Veränderungen geführt. In verhältnismäßig kurzer Zeit mussten die nationalen Normen durch Europäische Normen ersetzt werden. Nicht immer ging es ohne Schwierigkeiten ab, doch der europäische Binnenmarkt benötigt gemeinsame Normen, d. h. Europäische Normen, welche die Einschränkungen für den freien Warenverkehr abbauen helfen. Darüber hinaus zeigte sich, dass im Allgemeinen in der Praxis wenig Wissen bezüglich des Bezeichnungssystems, der Werkstoffzustandsbezeichnungen und der Umschlüsselung alt/neu für Aluminium und Aluminiumlegierungen vorhanden ist. Es wurde deshalb eine Arbeitsgruppe innerhalb der AGIE, die AGIE10 „EN-Umstellung Nichteisen – Aluminium/Kupfer" gebildet, die ein einfach zu handhabendes Hilfsmittel für den Praktiker bezüglich Grundlagenwissen und Umstellung erarbeiten sollte. Das Ergebnis ist dieses Pocket, welches der Autor Hans-Werner Wenglorz auf Grund seiner jahrelangen Erfahrung in der Aluminiumindustrie, der Erarbeitung von Aluminiumnormen und der Resonanz von Einkäufern und Anwendern mit hilfreicher Unterstützung erstellt hat. Dieses Pocket wurde anwenderorientiert gestaltet und ist auf Grund seines Formates somit „vor Ort" immer präsent. Die zitierten Normen und die Normen der nicht behandelten Gebiete, wie Lieferbedingungen, chemische Zusammensetzung, Erzeugnisformen, mechanische Eigenschaften, Grenzabmaße und Formtoleranzen, sind über den Beuth Verlag beziehbar.
Bezug unter: www.beuth.de
Europäische Kupferwerkstoffe
Diese DIN-EN-Umstellungshilfe wurde vom Sonderausschuss ANP IE im Deutschen Institut für Normung e. V., DIN, erstellt. Der Ausschuss Normenpraxis ANP im DIN erarbeitet selbst keine Normen, eines seiner Ziele ist die Erleichterung der Anwendung von Normen. Der Sonderausschuss „Internationale und Europäische Normung", ANP IE, wurde gegründet im Zusammenhang mit den Umstellungsproblemen bei der Ablösung bisheriger DIN-Normen durch Europäische Normen, EN, welche national als DIN-EN-Normen übernommen werden müssen. Ein Problem in Unternehmen ist die Umstellung von den bisher eingeführten Werkstoffen nach DIN auf die neuen Europäischen Werkstoffe nach EN bzw. DIN EN. Deshalb wurde eine Arbeitsgruppe von interessierten Anwendern aus der Industrie im ANP IE gebildet, welche nach dem Muster der zuvor erarbeiteten Umstellungshilfe für Europäische Stahlsorten auch eine Hilfe für Kupfer und Kupferlegierungen für den Praktiker bezüglich Bezeichnungssystematik und Umstellung erarbeiten sollte. Das Ergebnis ist dieses handliche und kostengünstige Produkt, welches vom Anwender stets mitgeführt werden kann. Der erste Teil behandelt das Europäische Bezeichnungssystem für Kupferwerkstoffe, die weiteren Teile enthalten den Vergleich der Werkstoffbezeichnungen alt/neu, sortiert in getrennten Tabellen, für Kupferknetwerkstoffe (Halbzeuge), Vorlegierungen, Blockmetalle und Gussstücke. Am Ende befindet sich eine Liste mit dem Ersatz bisheriger DIN-Normen durch DIN-EN-Normen. Grundlage für den Inhalt ist der Stand der veröffentlichten Normen zum Stichtag 1. Januar 2004. Eine Übersicht über die Zusammensetzung und die lieferbaren Produktformen von Kupferwerkstoffen nach Europäischen Normen enthält DIN V 17900: Kupfer und Kupferlegierungen; Europäische Werkstoffe – Übersicht über Zusammensetzung und Produkte, die über den Beuth Verlag bezogen werden kann.
Bezug unter: www.beuth.de
Aluminium-Werkstoff-Datenblätter
Für die 6. Auflage wurden die Aluminium-Werkstoff-Datenblätter überarbeitet und aktualisiert. Im Anhang erscheint erstmalig eine Zusammenstellung der Zustandsbezeichnungen für Gussstücke und Halbzeug. Die 6. Auflage enthält insgesamt Daten zu 42 gängigen Knetlegierungen und 21 Gusslegierungen, für die die chemische Zusammensetzung, Vergleichswerkstoffe, ausländische Normen, mechanische Eigenschaften, die Wärmebehandlung, physikalische Eigenschaften, technologische Eigenschaften, Schweißzusatzwerkstoffe und Anwendungen angegeben werden. Die Informationen orientieren sich dabei primär an die europäische Normung der CEN-Mitglieder. Diese Publikation ist auch als E-Book erhältlich. Dafür wird ein E-Book-Code benötigt.
Bezug unter: www.beuth.de
Amerikanische Stahlsorten
Dieses Pocket dient der Gegenüberstellung amerikanischer Stahlsorten mit ähnlichen Stählen nach EN und DIN und umgekehrt. Die führenden Vergleiche gehen aber im Regelfall von den amerikanischen Werkstoffen aus. Der Vergleich amerikanischer mit europäischen oder DIN-Stahlsorten ist aufgrund fehlender Identität meist problematisch, sodass der vorgeschlagene alternative Ersatz erst nach Prüfung der Einsatzbedingungen erfolgen sollte. Verglichen wurden die gebräuchlichsten amerikanischen Stähle, wobei auf Erläuterungen der unterschiedlichen amerikanischen Systeme verzichtet wurde. Auch das amerikanische Werkstoffnummernsystem UNS (United Numbering System) ist in Deutschland wenig angewendet und wurde deshalb nicht berücksichtigt. Hauptaugenmerk wurde aufgrund der verbreiteten Anwendung auf die Bezeichnung nach ASTM gelegt.
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Europäische Stahlsorten
Die Umstellung der Stahlbezeichnungen nach DIN-Normen auf Stahlsorten nach Europäischen Normen wurde von den Anwendern als schwieriges Problem beklagt.
Darüber hinaus zeigte sich, dass im Allgemeinen in der Praxis wenig Wissen bezüglich der neuen Bezeichnungssystematik vorhanden war. Es wurde deshalb eine Arbeitsgruppe im Rahmen des Ausschusses Normenpraxis ANP gebildet, die ein einfach zu handhabendes Hilfsmittel für den Praktiker bezüglich Grundlagenwissen und Umstellung erarbeiten sollte. Das Ergebnis ist dieses handliche Pocket, welches stets mitgeführt werden kann. Diese 3. Auflage mit erweitertem Umfang folgt der Entwicklung der Europäischen Stahlbezeichnungen und wurde aktua¬lisiert und erweitert, um den aktuellen Stand der Umstellung der Stahlbezeichnungen nach DIN-Normen auf Stahlsorten nach Europäischen Normen zu berücksichtigen. Das Nachschlagewerk enthält zweisprachige Listen der europäischen Stahlbezeich¬nungen nach Werkstoffnummern und nach alten und neuen Werkstoffbezeichnungen, Tabellen der Anwendungsbereiche und Kurzübersichten des Bezeichnungssystems als Falttafeln.
Bezug unter: www.beuth.de
Mechanische Verbindungselemente
Der Europäische Einigungsvertrag fordert eine einheitliche Normung. Die Umstellung von Alt auf Neu kann somit nicht in Frage gestellt werden. Die Verunsicherung in Abnehmerkreisen und bei den Herstellern führt dazu, dass vorwiegend nach ungültigen Normen und teilweise nach neuen Normen bestellt und gefertigt wird. Bei den Abnehmern führen teilweise Unwissenheit, aber auch Umstellungsschwierigkeiten zu uneinheitlichen Vorgehensweisen bei der Bestellung und Einsetzung von Verbindungselementen. Die Hersteller und der Technische Großhandel fordern einheitliche Regelungen und lehnen eine getrennte Lagerhaltung alter und neuer Normprodukte kategorisch ab. Aus dieser Situation heraus ist der Ausschuss Normenpraxis ANP zu dem Schluss gekommen, dass es diesbezüglich weitere Informationen für Abnehmer und Verbraucher geben muss, um einheitliche Regelungen zu schaffen und bestehende Rechtsunsicherheit zu beseitigen. Das vorliegende Pocket stellt einen solchen Leitfaden dar. Es soll durch einfache Handhabung ein wertvolles Hilfsmittel für Praktiker aus Industrie und Handel sein. Das Pocket beinhaltet eine Gegenüberstellung nationaler, Internationaler und Europäischer Normen von Verbindungselementen. Der Inhalt unterliegt einer regelmäßigen Pflege durch die ANP-Arbeitsgruppe. Die Änderungsangaben in den Tabellen dienen nur der Orientierung und sind somit nur auszugsweise wiedergegeben. Weitere Informationen sind den entsprechenden Normen zu entnehmen.
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