Richtlinien
Neue Richtlinien und Richtlinienentwürfe
VDI 3381:2012-01: Schaumstoffmodelle – Konstruktionshinweise für Werkzeugteile aus Gusseisen und Stahlguss
VDI 3388:2012-03: Werkstoffe für Schneid- und Umformwerkzeuge
BDG-Richtlinie (VDG-Merkblatt) P 710 (Entwurf): Richtlinien für die Prüfung und Abnahme von Druckguss- und Kokillengussstücken aus NE-Metall-Legierungen
Die BDG-Richtlinie (VDG-Merkblatt) P 710 gilt für Gussstücke aus NE-Metalllegierungen, die im Druck- oder Kokillengießverfahren gefertigt werden. Sie gibt Herstellern und Abnehmern von Druck- oder Kokillengussteilen Hinweise und Empfehlungen zur Vertragsgestaltung, vor allem in Bezug auf die Abstimmung und Festlegung von Qualitätskriterien und den zu führenden Qualitätsnachweisen. Hierzu enthält die Richtlinie Empfehlungen zu jedem Teilbereich der Produktion, angefangen bei der Konstruktion über den Werkstoff und die Fertigung bis hin zur Endabnahme des Gussbauteils.
BDG Reference Sheet P 202 Volume Deficits of Castings
Made from Aluminium, Magnesium and Zinc Casting Alloys
BDG Reference Sheet P 211 Volume Deficits of Castings Made from Copper and Copper Alloys
BDG-Richtlinie (VDG-Merkblatt) P 202 Volumendefizite von Gussstücken aus Aluminium-, Magnesium- und Zinkgusslegierungen
BDG-Richtlinie (VDG-Merkblatt) P 211 Volumendefizite von Gussstücken aus Kupfer und Kupfergusswerkstoffen
BDG-Richtlinie (VDG-Merkblatt) P 220: Bestimmung des Dendritenarmabstandes für Gussstücke aus Aluminium-Gusslegierungen
BDG-Richtlinie (VDG-Merkblatt) P 360 Ermittlung thermischer Einflüsse auf Eisen- und Stahlgusswerkstoffe anhand von Prüfkörpern - Scheibentest
VDI 6220:2011-06: Bionik – Konzeption und Strategie – Abgrenzung zwischen bionischen und konventionellen Verfahren/Produkten
VDI 6224 Blatt 1:2011-06: Bionische Optimierung – Evolutionäre Algorithmen in der Anwendung
Betriebssicherheit: Technische Regeln, Gesetze, Verordnungen
- 25 Technische Regeln für Betriebssicherheit (TRBS),
- LASI-Leitlinien (LASI = Länderausschuss für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik),
- EK ZÜS-Beschlüsse (EK = Erfahrungsaustauschkreis; ZÜS = Zugelassene Überwachungsstellen nach BetrSichV),
- Betriebssicherheitsverordnung,
- Geräte- und Produktsicherheitsgesetz (GPSG),
- Verordnungen zum Geräte- und Produktsicherheitsgesetz (GPSGV),
- Referenzliste „Zitierte Normen“
BDG-Richtlinien (VDG-Merkblätter) Verzeichnis
BDG-Richtlinien (VDG-Merkblätter) sind fachbezogene technische Richtlinien des Gießereiwesens und werden vom BDG Bundesverband der Deutschen Gießerei-Industrie herausgegeben. Sie dokumentieren den allgemein gültigen Stand der Technik.
Die Merkblätter beinhalten fertigungs- und verfahrenstechnische Richtlinien für den Gießereibetrieb, Eigenschaftsangaben zu Gusswerkstoffen, Richtwerte und Vorschriften zum Einsatz von Arbeitsstoffen sowie zu deren umweltgerechter Verarbeitung bzw. Entsorgung, Hinweise zur Beurteilung und zum Einsatz von Gießereiausrüstungen, Prüf- und Abnahmerichtlinien sowie Güteempfehlungen für Roh- und Hilfsstoffe.
Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse, Vorschriften mit gesetzgebender Wirkung und laufend ergänzte Erfahrungswerte aus dem praktischen Gießereibetrieb sind Arbeitsgrundlagen für die nach gründlicher Diskussion in den BDG-Gremien entstehenden und regelmäßig überarbeiteten Merkblätter. Der BDG sichert Aktualität, Vollständigkeit und Verfügbarkeit des gesamten Richtlinien-/Merkblattwerkes.
BDG-Richtlinien (VDG-Merkblätter) haben als aktuelle Richtschnur für Gussherstellung und Gussanwendung hohe Verbindlichkeit und sind als Arbeitsgrundlage - auch im Zusammenwirken mit den Behörden - allgemein anerkannt.
Sie werden zur Zertifizierung von Betrieben und zu offiziellen gutachterlichen Beurteilungen herangezogen. In mehreren Fällen bilden BDG-Richtlinien die Basis für Europäische Normen, was ihre große internationale Akzeptanz beweist.
Ausgewählte BDG-Richtlinien (VDG-Merkblätter) stehen nachfolgend auf dieser Homepage als kostenfreier pdf-Download zur Verfügung.
Über das BDG-Infozentrum sind alle restlichen Richtlinien/Merkblätter zu beziehen.
BDG-Informationszentrum
Sohnstr. 70, D-40042 Düsseldorf, Postfach 10 51 44
Telefon: 0211/6871-246 Telefax: 0211/6871-361
E-Mail: infozentrum(at)bdguss.de
Internet: www.bdguss.de
BDG-Richtlinien (VDG-Merkblätter) Verzeichnis (pdf)
Preisliste (pdf)
BDG-Richtlinie (VDG-Merkblatt) P202:
Volumendefizite von Gusstücken aus Aluminium-, Magnesium- und Zinkgusslegierungen
Diese BDG-Richtlinie gilt für Gussstücke aus Aluminium-, Magnesium- und Zinkgusslegierungen. Der Inhalt bezieht sich auf das Druckgießverfahren einschließlich artverwandter Sondergießverfahren wie z. B. Squeeze-Casting oder Thixocasting, das Kokillengießverfahren und Varianten, wie z. B. dem Niederdruckkokillenguss, das Sandgießverfahren und dessen Varianten sowie das Feingießverfahren. Ziel dieser Richtlinie ist die Beschreibung von Anforderungen an die Gussqualität sowie deren einheitliche Eintragung in technische Unterlagen.
Der Geltungsbereich dieser Richtlinie ist auf innere und äußere Volumendefizite - Porosität - beschränkt. Sonstige Fehlstellen wie z. B. Einfallstellen, Kaltfließstellen, Aufschweißungen, Ziehriefen, Grate und Brandrissmuster, sind nicht Bestandteil dieser Richtlinie. Porosität kann durch eine Zusammenarbeit von Konstrukteur und Gießer minimiert, aber nicht ausgeschlossen werden, weshalb in dieser Richtlinie nach einer entsprechenden Charakterisierung der Volumendefizite und anderen Porositäten, deren mögliche Auswirkungen betrachtet werden. Neben Hinweisen zur Beurteilung der Porosität von Gussstücken werden eine einheitliche Vorgehensweise bei der Porositätsbewertung mittels der Schliff- und Schnittprüfung und der qualitativen Bildanalyse vorgestellt und Möglichkeiten für die Eintragung der Porositäten in Zeichnungen beschrieben.
Die BDG-Richtlinie (VDG-Merkblatt) P202 hier als
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BDG-Richtlinie (VDG-Merkblatt) P211:
Volumendefizite von Gussstücken aus Kupfer- und Kupfergusslegierungen
Diese BDG-Richtlinie gilt für Gussstücke aus Kupfer- und Kupfergusslegierungen. Der Inhalt bezieht sich auf Gussteile, die mit dem Sand- oder Kokillengießgießverfahren gefertigt wurden. Ziel dieser Richtlinie ist die Beschreibung von Anforderungen an die Gussqualität sowie deren einheitliche Eintragung in technische Unterlagen. Der Geltungsbereich dieser Richtlinie ist auf innere und äußere Volumendefizite - Porosität - beschränkt. Sonstige Fehlstellen wie z. B. Einfallstellen, Kaltfließstellen, Seigerungen, Ziehriefen, Grate und Brandrissmuster, sind nicht Bestandteil dieser Richtlinie. Porosität kann durch eine Zusammenarbeit von Konstrukteur und Gießer minimiert, aber nicht ausgeschlossen werden, weshalb in dieser Richtlinie nach einer entsprechenden Charakterisierung der Volumendefizite und anderen Porositäten, deren mögliche Auswirkungen betrachtet werden. Neben Hinweisen zur Beurteilung der Porosität von Gussstücken werden eine einheitliche Vorgehensweise bei der Porositätsbewertung mittels der Schliff- und Schnittprüfung und der qualitativen Bildanalyse vorgestellt und Möglichkeiten für die Eintragung der Porositäten in Zeichnungen beschrieben.
Die BDG-Richtlinie (VDG-Merkblatt) P211 hier als
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BDG-Richtlinie (VDG-Merkblatt) P340:
Keildruckprüfung für Gusseisen mit Lamellen- und Vermiculargraphit
Die BDG-Richtlinie (VDG-Merkblatt) P340 enthält Anweisungen für die Durchführung der Keildruckprüfung bei Gussteilen. Die Keildruckprüfung ist eine statische mechanische Form der Werkstoffprüfung, bei der zwei einander gegenüber liegende, parallele Keile über ihre Kanten Druckkräfte auf die Probe übertragen. Die sich daraus ergebende orthogonale Zugkraft führt zum Bruch des Probekörpers unter Zugspannung. Das Verfahren eignet sich besonders zur Bestimmung der Keildruckfestigkeit bei Gusseisen mit Lamellengraphit (GJL-100 bis 300) und Gusseisen mit Vermiculargraphit (GJV-400, 450 und 500). Angaben zum Prüfverfahren, zu Prüfeinrichtung, Probenausführung, Prüfungsablauf und Ergebnissuaswertung werden gegeben.
Die BDG-Richtlinie (VDG-Merkblatt ) P340 hier als
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BDG-Richtlinie (VDG-Merkblatt) P510:
Maßliche Erstbemusterung auf der Basis von 3D-CAD-Daten
In der Zusammenarbeit zwischen Gießerei und Abnehmer werden die Informationen zur Geometrie zunehmend über 3D-CAD-Daten ausgetauscht. Die maßliche Bemusterung von Bauteilen auf Basis dieser 3D-Dateien erfolgt über einen Soll-lst-Vergleich, der über die Definition von Punkten oder Flächen im Raum stattfindet. Die maßliche Bemusterung eines Rohgussteiles erfordert eine abgestimmte Methode, bei der die gießereitechnischen Belange, wie z. B. Rohgusstoleranzen, Formschrägen, Bearbeitungszusätze usw., berücksichtigt werden. Dieses Merkblatt ist ein Leitfaden für eine effiziente Vorgehensweise bei der maßlichen Bemusterung von Gussteilen über 3D-CAD-Daten.
Die BDG-Richtlinie (VDG-Merkblatt) P510 hier als
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BDG-Richtlinie (VDG-Merkblatt) P690:
Feinguss – Maßtoleranzen, Oberflächen, Bearbeitungszugaben
Mit Stand Juli 2010 ist die BDG-Richtlinie (VDG-Merkblatt) P690: Feinguss – Maßtoleranzen, Oberflächen, Bearbeitungszugaben erschienen. Das Feingießverfahren ist ein industrielles Präzisionsgießverfahren, das in Abgrenzung zu anderen formgebenden Verfahren unter Verwendung eines ausschmelzbaren Modells (verlorenes Modell) eine ungeteilte keramische Form (verlorene Form) erstellt. In diese werden Metalle und Legierungen auf Eisen-, Aluminium-, Nickel-, Cobalt-, Titan-, Kupfer- und Magnesiumbasis abgegossen. Die so hergestellten Gussteile zeichnen sich durch eine besondere Oberflächengüte und Maßgenauigkeit aus. Das Verfahren ist auch bekannt unter den Bezeichnungen „Modellausschmelzverfahren", „Investment Casting", „Lost Wax Process" oder „Fonte ä Cire Perdue". Ausführliche Informationen zum Feingießverfahren und seiner Anwendung finden Sie auf dieser Homepage unter
Publikationen
Das mit Stand Juli 2010 überarbeitete Merkblatt definiert Maßtoleranzen, nennt Bearbeitungszugaben und Oberflächenrauheiten, die dem Stand der Feingießtechnik entsprechen. Es dient als Grundlage für eine optimale wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen den Feingussproduzenten und den Feingussabnehmer.
Die BDG-Richtlinie (VDG-Merkblatt) P690 hier als
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BDG-Richtlinie (VDG-Merkblatt) P695:
Technische Lieferbedingungen für Feingussstücke
Die BDG-Richtlinie (VDG-Merkblatt) P695 legt die allgemeinen technischen Lieferbedingungen für Feingussstücke aus genormten und nicht genormten metallischen Werkstoffen, in offenen, erschmolzenen und vergossenen Bauteilen, die nach dem Wachsausschmelzverfahren (auch Modellausschmelzverfahren) hergestellt wurden, fest. Zusätzlich, für bestimmte Werkstoffe, sind spezifische Anforderungen in den speziellen Werkstoffnormen festgelegt. Basis des Herstellungsprozesses sind industrielle Wachse, die eine kalkulierte Schwindung aufweisen. Die zur Anwendung eingesetzten Formstoffe sind für Formtemperaturen > 1000 ° C ausgelegt.
Der Käufer legt die Anforderungen an das Gussstück entsprechend dem vorgesehenen Zweck fest. Anhang A dieses Merkblattes enthält eine Checkliste zur schnellen Information über die verschiedenen Punkte, die zum Zeitpunkt der Bestellung vereinbart werden können. Sie beziehen sich auf die entsprechenden Unterabschnitte und Absätze des Merkblattes.
Die BDG-Richtlinie (VDG-Merkblatt) P695 hier als
VDI-Richtlinie 3404: Generative Fertigungsverfahren - Rapid Technologien
Ziel der neuen VDI-Richtlinie 3404 "Generative Fertigungsverfahren - Rapid Technologien" ist es, dem Anwender (Auftraggeber) und dem Hersteller (externen wie internen Dienstleistern) praxiserprobte Hinweise und Empfehlungen zu geben, die Kommunikation zwischen Kunde und Lieferant zu verbessern und zu einer verbindlichen Leistungsgestaltung und einer reibungsfreien Abwicklung beizutragen.
Generative Fertigungsverfahren oder Rapid-Technologien sind heute fester Bestandteil des Produktentstehungsprozesses. Sie werden für die Herstellung von Prototypen, Werkzeugen und Serienteilen eingesetzt. Das Anwendungsspektrum dieser Querschnittstechnologie umfasst neben der Technik auch Gebiete wie Architektur, Medizin und reicht bis hin zur Archäologie und Kartografie.
Im Zuge der teils stürmischen Entwicklung haben sich unterschiedliche Begriffe gebildet, die häufig nicht eindeutig definiert und abgegrenzt sind. Darüber hinaus bietet der Markt verschiedene Verfahren an, deren Chancen und Grenzen hinsichtlich ihrer Anwendung nicht immer deutlich zu erkennen sind. Hier setzt die VDI-Richtlinie 3404 an. Sie grenzt die generativen Verfahren von den konventionellen Verfahren ab, ermöglicht eine bessere Bewertung verschiedener generativen Verfahren, nennt die Qualitätsmerkmale verschiedener Verfahren, gibt entsprechende Prüfverfahren an und empfiehlt den Umfang und Inhalt von Prüfungen und Liefervereinbarungen.
Herausgeber der Richtlinie VDI 3404 ist der Fachbereich Produktionstechnik und Fertigungsverfahren der VDI-Gesellschaft Produktion und Logistik (VDI-GPL). Sie ist ab Dezember 2009 in deutsch/englischer Fassung zu einem Preis von 81,50 € beim Beuth Verlag in Berlin (Telefon +49 (0) 30 26 01-22 60) zu beziehen. Sie ersetzt den Entwurf vom Dezember 2007. Eine Online-Bestellung ist unter folgenden Adressen möglich:
www.vdi.de/richtlinien
oder

