Termine

Seminar: Mehrphasenstähle für den Leichtbau

2. März 2017 in Essen

Dieses Intensivseminar gibt einen vertiefenden Einblick in die Besonderheiten der Mehrphasenstähle für Einsteiger und Fortgeschrittene. Die Seminarteilnehmer wissen anschließend alles über die Stähle selbst, über ihre Eigenschaften, Anwendung und Verarbeitungsmögllichkeiten. Techniker, Ingenieure und Konstrukteure, die sich allgemein mit Leichtbau im metallischen Bereich befassen. Die Mehrphasenstähle, die zunächst zur Gewichtsreduzierung im Fahrzeugbau entwickelt wurden, können aufgrund ihrer höheren Festigkeitskennwerte auch in anderen technischen Anwendungsfällen mit Vorteil eingesetzt werden. Die markanten Eigenschaften dieser Stähle sind in ihrer Mikrostruktur begründet, die ähnlich wie Verbundwerkstoffe aus verschiedenen weichen, harten oder umwandlungsfähigen Gefügebestandteilen (Phasen) aufgebaut sind.

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Seminar: Skalenübergreifende Materialentwicklung und –optimierung am Computer

6. und 7. März 2017 in Stuttgart

Zur Entwicklung von Werkstoffen unter Einsatz von leistungsfähigen Rechenanlagen gewinnt die Anwendung der mikrostrukturmechanischen Modellierung immer mehr an Bedeutung. Zum durchgängigen Verständnis des Werkstoffs vom Atom bis zum Bauteil spielt dabei die multiskalige Simulation eine bedeutende Rolle. Dabei wird auf der jeweiligen Zeit- und Längenskala über die dort zum Einsatz kommende Methode ein für das Werkstoffverhalten wesentlicher Parameter abgeleitet und auf die nächst höhere Hierarchieebene übergeben. In Verbindung mit der mikrostrukturmechanischen Modellierung wird das Verformungs- und Schädigungsverhalten auf der Gefügeebene besser verstanden und somit die Basis für die Entwicklung optimierter Werkstoffe geschaffen. Im Fortbildungsseminar werden die Teilnehmer mit den unterschiedlichen nume- rischen Methoden und Modellen wie Monte-Carlo-Simulation und Molekulardynamik und deren Anbindung an die mikrostrukturmechanische Modellierung und deren Verknüpfung zur Bauteilsimulation vertraut gemacht. Das Seminar wendet sich besonders an industrielle Anwender und Berufsanfänger in der Werkstoffentwicklung, die bisher wenig Berührung mit der mikrostruktur- mechanischen Modellierung von Werkstoffen hatten sowie an Hochschulangehörige, die sich einen Überblick über aktuell zum Einsatz kommende numerische Verfahren verschaffen wollen. Grundkenntnisse in Werkstofftechnik sind für das allgemeine Verständnis wünschenswert.

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17. Deutscher Druckgusstag

7. März 2017 in Heidenheim an der Brenz

Am 7. März 2017 richtet der Verband Deutscher Druckgießereien (VDD) zusammen mit dem Bundesverband der Deutschen Gießerei-Industrie (BDG) den 17. Deutschen Druckgusstag aus. Das Vortragsprogramm steht 2017 unter dem Motto „Für die Zukunft gerüstet“ und wird sich mit den Entwicklungen in den wichtigen Abnehmerbranchen befassen und die wirtschaftlichen sowie technologischen Herausforderungen und Chancen aufzeigen. Wie die Branche im Wettbewerb steht wird thematisiert und durch interessante Berichte aus der Praxis ergänzt. Die Tagung bietet der interessierten Fachwelt wieder ein informatives Forum zum Gedankenaustausch und zur Kontaktpflege. Eine Leistungsschau der Druckguss-Zulieferindustrie rundet die eintägige Tagung ab.

Weitere Infos und Kontakt

Programm


Metallographie der Gusseisenwerkstoffe

13. und 14. März 2017 in Düsseldorf

Steigende Anforderungen an die Produktqualität und an die Prozesssicherheit erfordern den effizienten Einsatz der vorhandenen Methoden zur Qualitätsprüfung. Die Bedeutung der Metallographie im Rahmen des Nachweises von bestimmten Werkstoffeigenschaften, bei Gusseisenwerkstoffen ist wichtig. Neben der sachgerechten Herstellung von metallografischen Schliffen stehen die richtige Beurteilung der metallischen Grundmasse sowie der Graphitausbildung und die Bewertung von Gussfehlern im Mittelpunkt dieses Seminares. Das Seminar umfasst neben dem Vortagsanteil auch einen Praxisteil, in dem Probenpräparationen und Auswertungen durchgeführt werden. Im Praxisteil besteht ebenfalls die Möglichkeit zur Erörterung von beispielhaften Problemen der Kursteilnehmer anhand von eigenen, bereits fertig präparierten Schliffen.

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Titan und Titanlegierungen

15. und 16. März 2017 in Köln

Im Jahre 1795 entdeckte der Berliner Chemiker Martin Klaproth bei Untersuchungen an Rutil das Oxid eines bis dahin unbekannten Elements, dem er den Namen Titan gab. Aufgrund des schwierigen und aufwendigen Reduktionsprozesses dauerte es jedoch noch weit über 100 Jahre, um das Metall vom Oxid zu isolieren. Titanlegierungen sind von daher ein noch junger Werkstoff. Die ersten Legierungen, die Ende der 1940er Jahre entwickelt wurden, schrieben jedoch schon Luftfahrtgeschichte. Sie ermöglichten den Eintritt in das Düsentriebwerkzeitalter und damit den Schritt in eine neue Ära der Luft- und Raumfahrt. Noch heute ist das Titan mit dem Flair des Exotischen umgeben. Inzwischen etablieren sich die Titanlegierungen aufgrund ihrer herausragenden Eigenschaften – hohe spezifische Festigkeit, ausgezeichnete Korrosionsbeständigkeit – zunehmend auch in der chemischen Industrie, Bauindustrie, Medizintechnik sowie im Off-shore-, Energie- und Automobilbereich. Nicht zuletzt zeigt der stark zunehmende Anteil im Freizeitbereich und in der Schmuckindustrie, dass Titan längst auch in Produkte des alltäglichen Gebrauchs vorgedrungen ist. Das Seminar wendet sich primär an Metallkundler, Ingenieure und Techniker aus Forschung, Entwicklung, Herstellung und Anwendung sowie Vertrieb, die sich mit Titan und seinen Legierungen vertraut machen wollen. Neben einführenden Vorträgen über metallkundliche Grundlagen wird auf Herstellung, Verarbeitung und Eigenschaften der Titanlegierungen eingegangen. Darüber hinaus werden klassische und neuere Anwendungen des Titans vorgestellt.

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Seminar: Schweißtechnische Gestaltung und Konstruieren mit hochfesten Werkstoffen – Vorgehensweise in der Konstruktion und Entwicklung, mit praktischen Beispielen

21. und 22. März 2017 in München  
 
Die Stahlhersteller entwickeln immer weiter Feinkornbaustähle mit erhöhten Streckgrenzen bis zu 1300 MPa. Die Anwender (z. B. im Kranbau) verarbeiten diese Stähle in zunehmendem Maße wegen der Gewichtseinsparung, zur Erhöhung der Traglast bei der Fertigung von Teleskopauslegern und weiteren hoch beanspruchten Komponenten. Festigkeitsmäßig adäquate und kaltrisssichere Schweißzusätze fehlen derzeit. Bei den gängigen Schweißprozessen wie MAGM u. UP müssen deshalb bisher Kompromisse getroffen werden. Schweißnähte sind nach den Ergebnissen der FEM-Berechnung in niedriger beanspruchte Zonen zu verlegen. Ultrahochfeste Feinkornbaustähle, wie der S1100QL bzw. S1300QL, können somit festigkeitsmäßig noch nicht ausgenutzt werden. Dazu ist ein Umdenken in gestaltungstechnischer und fertigungstechnischer Hinsicht sowie der Einsatz moderner Schweißprozesse (z. B. Laserstrahlschweißen) und FEM-Berechnungsmethoden mit Technologischen Untersuchungen intern und soweit erforderlich auch wissenschaftlich an Instituten (extern) bis zur Serienfreigabe, notwendig. Die Seminarteilnehmer lernen anhand von Beispielen die schweißtechnische Gestaltung und erhalten Empfehlungen für das Konstruieren mit hochfesten Werkstoffen. Dazu gehört der Überblick über die hochfesten und ultrahochfesten Feinkornbaustähle. Eine gezielte Vorgehensweise bei der Konstruktion von hochbeanspruchten Schweißkonstruktionen in Zusammenarbeit von Fachleuten aus Konstruktion, Statikabteilung, Qualitätssicherung und Fertigung soll vermittelt werden. Die Möglichkeit zu Fragestellungen und Diskussionen ist in diesem Seminar umfangreich vorhanden. In diesem Seminar werden die schweißtechnische Gestaltung mit Beispielen und die Vorgehensweise beim Konstruieren von hochbeanspruchten Stahlbauteilen behandelt. Dazu werden die Vorteile der hoch- und ultrahochfesten Feinkornbaustähle zur Gewichtseinsparung sowie die spezifischen Verarbeitungsregeln und die einschlägigen  schweißtechnischen Regelwerke (Normen, DASt-Richtlinien, DVS-Merkblätter usw.) vorgetragen. Sofern die einschlägigen Regelwerke nicht ausreichen, müssen werksinterne Richtlinien und Anweisungen – intern und extern gültig –  basierend auf den Erfahrungen der jeweiligen Branche, erstellt werden. Dazu wird in dem Seminar die Vorgehensweise erklärt. Spezifische Anwendungsbeispiele aus dem Kran-, Schiffs- und Fahrzeugbau werden vorgestellt. Zum Thema Reparaturschweißen wird die Vorgehensweise und das Erstellen von Reparaturanweisungen sowie die Durchführung der Reparatur an Hand von Fallbeispielen aus dem Fahrzeugbau, mit den Teilnehmern interaktiv erläutert.
 
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wfb: Fachmesse für Werkzeug- und Formenbau

21. und 22. März 2017 in Siegen
 
Im Mittelpunkt der wfb stehen die konzentrierte und enge Zusammenarbeit in der Region und die daraus resultierenden, positiven Auswirkungen in Bezug auf Qualität, Zuverlässigkeit und Liefertreue. Der regionale Charakter der wfb ermöglicht neben den Führungskräften auch den Anwendern im Unternehmen einen Messebesuch. Dies ist besonders für komplexe Produkte und Lösungen, die von allen Mitarbeitern getragen und befürwortet werden müssen, vorteilhaft. So können neue Fürsprecher gewonnen und Entscheider unterstützt werden. Die kurzen Laufwege und die entspannte Atmosphäre machen die [wfb] zu einer hocheffizienten Dialogplattform für Aussteller und Fachbesucher. Hier ergeben sich ausführliche Gespräche und Fachbesucher haben die Möglichkeit, in kurzer Zeit sehr viele Informationen aufzunehmen. Begleitend zur Messe werden im Forum PraxisNah hochqulifizierte Fachvorträge angeboten. Aussteller haben die Möglichkeit, einen Vortragsvorschlag einzureichen und ihre Lösungen und Produkte einem interessierten Fachpublikum vorzustellen. Der Ausstellerabend rundet den ersten Messetag ab. Nutzen Sie die Chance, neue Kontakte zu knüpfen, und lassen Sie den ersten Messetag mit Kollegen und anderen Ausstellern ausklingen! In angenehmer Atmosphäre können neue Perspektiven entstehen.
 
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Qualifizierungslehrgang: Grundlagen der Gießereitechnik

22.–24.03.2017 Duisburg
31.05.–02.06.2017 Duisburg
05.–07.07.2017 Pegnitz
20.–22.09.2017 Duisburg
06.–08.12.2017 Duisburg

Gießen ist ein modernes und leistungsfähiges Fertigungsverfahren und für viele industrielle Produktionsbereiche von grundlegender Bedeutung zur Herstellung metallischer Werkstücke. Um das volle Leistungspotenzial dieses Urformverfahrens für Kunden und Lieferanten nutzbar werden zu lassen, sollten Grundkenntnisse über die Verfahrensprinzipien, Fertigungsabläufe, einsetzbare Gusswerkstoffe und Hilfsmittel in einer großen Breite vorhanden sein. Nach der Einleitung wird eine anschauliche praktische Vorführung eines Form- und Gießvorgangs das Grundverständnis für alle darzustellenden Verfahrensvarianten schaffen. Neben der Darstellung aller betriebsinternen Fertigungs abschnitte zur Gussproduktion werden auch die vielfältigen Aktivitäten zur Qualitätssicherung in der Gießerei vor gestellt. In dem Seminar ist eine praktische Demonstration des Form- und Gießvorganges enthalten.
 
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Entstehung, Ermittlung und Bewertung von Eigenspannungen

27. bis 29. März 2017 in Karlsruhe
 
In der technischen Praxis sind Randschichten meist die höchstbeanspruchten Bauteilbereiche. Dazu tragen inhomogene Spannungszustände wie Biegung oder Torsion ebenso bei wie Kerbwirkungen, Ermüdungsbeanspruchungen, tribologische Beanspruchungen und korrosive bzw. oxidative Einwirkungen. Daher kommt dem randnahen Eigenspannungszustand oft eine sehr wesentliche Rolle für das Bauteilverhalten unter Betriebsbeanspruchung zu. Im Fortbildungsseminar werden die Teilnehmer mit der Entstehung, der Ermittlung und der Bewertung von Eigenspannungen in metallischen und keramischen Bauteilen vertraut gemacht. Dazu werden die Erzeugung von Eigenspannungen durch unterschiedliche Fertigungsprozesse, ihre Bestimmung durch röntgenographische, neutronographische und ausgewählte mechanische Verfahren sowie die Auswirkungen von Eigenspannungen auf das Bauteilverhalten behandelt. Es werden Versuche und praktische Übungen zur Ermittlung von Eigenspannungen sowie zu deren Auswirkungen durchgeführt. Die Fortbildungsveranstaltung wendet sich gleichermaßen an Wissenschaftler wie an Ingenieure und Techniker, die in der industriellen Fertigung, in der Prozess- und Qualitätskontrolle sowie in der Entwicklung und Forschung tätig sind.
 
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Nutzen der Konstruktion für Leichtmetallguss in Dauerformen

29. bis 30. März 2017 in Höhr-Grenzhausen
 
Basis für die Herstellung eines guten Gussteils ist die prozessorientierte (form- u. gießgerechte)  Bauteilkontruktion. Bereits in der Vorentwicklung von neuen Leichtmetallgussteilen und natürlich innerhalb der gesamten Entwicklungsphase, können die Kosten für die spätere Herstellung der Gussteile entscheidend (positiv/negativ) beeinflusst werden. Hier werden die Grundlagen für eine kostengünstige, problemarme und optimale Fertigung gelegt.Dieses Seminar vermittelt grundlegende Kenntnisse in der gussgerechten Gestaltung von Bauteilen und der fertigungsgerechten Auslegung der Gießwerkzeuge, hier insbesondere Druckgießwerkzeuge und Kokillengießwerkzeuge. Der form- und gießtechnische Gussteilaufbau, wie z. B. die Anwendung der Formschrägen, der Schwindmaße und der Bearbeitungsaufmaße ist genauso Bestandteil des Trainings wie auch der grundlegende Aufbau und die Detailgestaltung der Dauerformen (Druck- u. Kokillenguss). Hierbei werden Details wie Formaufbau, Auswerfsysteme, Schieber, Kerne, Werkstoffe der Dauerformen und die Squeezingtechnik im Druckguss näher besprochen, sowie die Einsatzmöglichkeiten von Sandkernen (Kokillenguss) und Salzkernen (Druckguss) kurz angerissen. Zusätzliche Informationen zum Erstarrungsverhalten und der Gießzeitberechnung runden das gesamte Thema ab.
 
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Grundlagen der Gießereitechnik für Leichtmetallguss

29. bis 31. März 2017 in Freiberg
 
Unsere moderne Welt ist ohne Gussprodukte nicht denkbar. Viele Produkte aus dem täglichen Leben enthalten Gussteile bzw. werden mit Hilfe gegossener Komponenten hergestellt. Das Gießen hat sich hierbei zu einem wettbewerbsfähigen, hoch technisierten Verfahren entwickelt, das auf kurzem Weg aus einem Werkstoff ein fertiges Produkt generiert. Kein anderes Fertigungsverfahren bietet den Konstrukteuren dieses Spektrum an Gestaltungsfreiheit bei der Umsetzung von Ideen.
Die Kombination optimaler Bauteilgeometrie mit best geeigneten Werkstoffen führt letztendlich zu einem technisch und wirtschaftlich überzeugendem Produkt im Wettbewerb der Fertigungsverfahren. Im Rahmen von Vorträgen werden Grundkenntnisse zur Schmelztechnik und Schmelzebehandlung von Leichtmetall-Gusslegierungen vermittelt und der Fertigungsablauf zur Herstellung von Leichtmetall-Gussteilen am Beispiel der wichtigsten Form- und Gießverfahren erläutert. Auf diese Weise lassen sich Zusammenhänge zwischen den Fertigungsbedingungen und erreichbarer Gussqualität aufzeigen. Eine praktische Vorführung der theoretisch erarbeiteten Kenntnisse zur Formherstellung, Schmelz- und Gießtechnik in unserer Versuchsgießerei rundet die Veranstaltung ab.
 
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Moderne Hochleistungswerkstoffe spanend bearbeiten

4. und 5. April 2017 in Dortmund
 
Vor dem Hintergrund aktueller Forderungen nach Ressourcenschonung und Energieeffizienz spielen moderne Werkstoffe wie Titanlegierungen, schwefelarme und hochfeste Stähle, Nickel-Basis-Legierungen, (verstärkte) Polymere und Magnesiumlegierungen eine entscheidende Rolle. Dies gilt insbesondere für den Flugzeug- und Fahrzeugbau, erstreckt sich aber auch auf andere Bereiche, wie die Medizintechnik. Aufgrund ihrer überragenden mechanischen Eigenschaften stellen diese Werkstoffe jedoch große Herausforderungen an den Zerspanprozess. Um diese fertigungstechnischen Problemstellungen zu bewältigen, ist sowohl ein grundlegendes Technologieverständnis des Zerspanungsprozesses eine wesentliche Voraussetzung als auch die Kenntnis über die neuesten Entwicklungen geeigneter Werkzeuge und Prozesse. Hierdurch wird es ermöglicht, mit angepassten Bearbeitungskonzepten den steigenden Anforderungen an die Bauteilqualität und dem wachsenden Kostendruck erfolgreich zu begegnen. Das Fortbildungsseminar vermittelt die Grundlagen der Zerspanung und gibt einen Überblick über verschiedene Bearbeitungskonzepte moderner Werkstoffe. Neben den klassischen Verfahren wie Drehen, Bohren und Fräsen werden unter anderem das Mikrofräsen und auch neuartige Verfahren wie z. B. zur Bohrbearbeitung mit Schleifstiften erörtert. Ferner werden die unterschiedlichen Einflüsse auf den Zerspanprozess innerhalb verschiedener Anwendungsfelder der industriellen Praxis veranschaulicht. Ein wichtiges Element dieses Fortbildungsseminars sind Vorführungen von Zerspanprozessen zur Bearbeitung moderner Werkstoffe im Versuchsfeld des Instituts für Spanende Fertigung. Hierfür steht eine umfangreiche Ausstattung mit Werkzeugmaschinen für die Zerspanung und moderner Messtechnik zur Verfügung. Das Fortbildungsseminar richtet sich in erster Linie an Werkstoffwissenschaftler, Ingenieure und Techniker, welche im Bereich der Forschung und Entwicklung, sowie Fertigungstechnik tätig sind.
 
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Maß-, Form- und Lagetolerierung von Gussstücken

24. und 25. April 2017 in Düsseldorf

Die steigenden Qualitätsanforderungen, gekoppelt mit der zunehmenden Arbeitsteilung in der Wertschöpfungskette, erfordern die vollständige, eindeutige und funktionsgerechte Tolerierung von Bauteilen. Dazu gibt es neue Normen. Für die Maß-, Form- und Lagetolerierung von Formteilen ist nun die neue DIN EN ISO 8062 Teil 1 bis 3 verfügbar. Diese Norm legt allgemeine Maß-, Form- und Lagetoleranzen sowie Grade für die Bearbeitungszugaben für Gussstücke im Lieferzustand fest. Sie ist anwendbar für die Maß-, Form- und Lagetolerierung von nach verschiedenen Fertigungsverfahren hergestellten Gussstücken aus metallischen Werkstoffen. Sie legt neue Symbole für die Zeichnungsangaben fest. DIN EN ISO 8062-2 enthält die Regeln für die Tolerierung. Die Berechnung der Rohteilmaße wurde geändert. Das Seminar gibt einen Überblick über die Grundlagen der geometrischen Produktspezifikationen sowie über die Weiterentwicklung der Norm DIN ISO 8062 zur DIN EN ISO 8062 Teil 1 bis 3 und DIN EN ISO 10135. Diese Normen werden im Rahmen des Seminars vorgestellt und an Beispielen erläutert.

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HANNOVER MESSE - Industrial Supply

24. bis 28. April 2017 in Hannover

Leichtbau gehört zu den wichtigsten Trendthemen auf der HANNOVER MESSE 2017. Wer sich für das gesamte Spektrum der Schlüsseltechnologie Leichtbau - von der Konstruktion über das Design bis hin zu Werkstoffen und ihren Eigenschaften - interessiert, ist in den Hallen der Industrial Supply richtig. Einzelne Unternehmen oder auch ganze Cluster stellen das Thema Leichtbau ins Zentrum ihrer Präsentation und verschaffen den Anwendern unterschiedlichster Branchen damit einen facettenreichen Überblick möglicher Leichtbaulösungen. In Halle 5 stellt die Gussbranche, unter anderem repräsentiert durch den Bundesverband der Deutschen Gießerei-Industrie (BDG), ihr Leichtbau-Know-how unter Beweis.

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Seminar: Werkstoffeinsatz in modernen fossilbefeuerten Kraftwerken

25. und 26. April 2017 in Essen

Die neu errichteten fossilbefeuerten Kraftwerke mit deutlich erhöhtem Wirkungsgrad stellen eine wirkungsvolle Maßnahme zur Ressourcenschonung, zur Reduzierung von Schadstoffemissionen sowie zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit dar. Erreicht werden diese anspruchsvollen Ziele u. a. durch Anhebung der Dampfparameter, insbesondere der Temperatur. Damit verbunden war die Qualifizierung neuer Werkstoffe, um diesen Beanspruchungen im Langzeitbetrieb standzuhalten. Obwohl bei Anwendung von austenitischen Stählen eine derartige Steigerung bis 650 °C möglich wäre, weisen diese Materialien Nachteile im Vergleich mit ferritischen Stählen, wie geringere Wärmeleitfähigkeit und höhere Wärmeausdehnung auf. Dies bewirkt eine erhöhte Anfälligkeit gegen thermische Ermüdung. Somit mussten verbesserte ferritische Stähle qualifiziert werden, um eine hohe betriebliche Flexibilität zu erreichen. Seit den 50er Jahren werden hochlegierte 12 % Cr-Stähle mit der DIN- Werkstoffbezeichnung X20(22)CrMoV12-1 erfolgreich in der Energietechnik eingesetzt. Daneben wurde der ursprünglich für die petrochemische Industrie entwickelte 9Cr1Mo-Stahl mit V und Nb modifiziert und als P91 vorwiegend in den USA und England verwendet. Ihre Weiterentwicklung führte zur Gruppe der 9-12 % CrMo(W)VNb(N,B)-Stähle, die neben den angestrebten höheren Zeitstandfestigkeiten auch verbesserte Duktilität und Bruchzähigkeit sowie günstigere Verarbeitungseigenschaften, wie Schmied-, Gieß- und Schweißbarkeit besitzen. Diese Legierungsmodifikationen schließen auch die Lücke zwischen dem konventionellen X20CrMoV11-1 auf der einen Seite und den austenitischen Stählen auf der anderen Seite. Für beheizte Bauteile im Dampferzeuger, wie Membranwände, stehen in der Regel niedriglegierte warmfeste Stähle zur Verfügung. Bei dünnwandigen Überhitzerrohren lassen sich jedoch hochwarmfeste Stähle nicht vermeiden. Für die neu errichteten und in Betrieb genommenen Kraftwerke für unbeheizte Baugruppen bzw. Komponenten reicht die Spanne, ausgehend vom modifizierten X10CrMoVNb9-1 (P91) über den Stahl X11CrMoWVNb9-1-1 (E911) bis hin zum Stahl X10CrWMoVNb9-2 (P92)!
Ergänzend werden mischkristallverfestigende und aushärtbare Nickellegierungen für mögliche Anwendungstemperaturen bis 700 (750) °C vorgestellt.
Teilnehmerkreis: Ingenieure aus dem Kraftwerks- und Chemieanlagenbau, aus Planung, Betrieb und Instandhaltung der Anlagenbetreiber, von Abnahme- und Überwachungsgesellschaften sowie von Anlagenbauern und Zulieferfirmen

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EICF Workshop 2017

10. bis 12. May 2017 Brno, Czech Republic

Europe’s annual investment casting workshop and exhibition is set to come to Czech Republic in 2017, and is being held in Brno 15 – 17 May 2017 at the Hotel VORONĚŽ - Congress Hall, the largest and most modern convention centre in Brno. The combination of a dedicated topic technical programme review and a associated exhibition, together with the technical industry visits will provide the ideal networking opportunity for foundry engineers, suppliers, inspection supporting companies, producers and end-users to discover the latest trends and innovations in the Workshop Theme.

www.eicf.org


SoSDiD - Symposium on Structural Durability

17. und 18. Mai 2017 in Darmstadt

Internationale Betriebsfestigkeitsexperten präsentieren neueste Erkenntnisse zur Thematik des „Complex loading“.

Schwerpunkte:

  • Environmentally assisted fatigue
  • Variable amplitude loading
  • Random vibration


Es werden der Einfluss von Medien, Temperaturwechseln, und variabler Belastungsamplituden auf die Betriebsfestigkeit von Bauteilen vorgestellt und diskutiert. Die Betriebsfestigkeit bewertet Auslegung, Bemessung und Haltbarkeit von Bauteilen und Systemen gegenüber mechanischen Beanspruchungen. Diese Anforderungen werden immer komplexer: Die Materialausnutzung steigt, der Leichtbaugedanke steht im Fokus. Konstruktionen von heute besitzen immer weniger „stille Reserven“. Die Auslegungsstrategie, die Bestimmung der auslegungsrelevanten Beanspruchungen und die Bewertung der Beanspruchbarkeit des Bauteils werden immer komplexer. Der wissenschaftliche Nachwuchs erhält 2017 erstmals ein eigenes Forum, die „Young talents session“. Eine Fachausstellung informiert über aktuelle Mess- und Prüfmöglichkeiten sowie neue Software.

www.lbf.fraunhofer.de



Seminar: Einführung in die Welt der Sonderedelstähle und Nickellegierungen

18. May 2017 in Essen

Das Seminar gibt den Teilnehmern einen Überblick über den Markt von Sonderedelstählen und Nickellegierungen. Abgrenzungen zu Edelstählen werden gezogen. Begrifflichkeiten werden erklärt. Möglichkeiten für die Beschaffung und Anwendungsbeispiele werden gezeigt. Vorgestellt werden die Marktzahlen, Hersteller und Lagerhalter. Es erfolgt eine Abgrenzung zu Edelstählen; Normen und Markennamen werden vorgestellt. Es erfolgt eine Einteilung nach Werkstoffgruppen und Anwendungen in den jeweiligen Märkten. Neben der chemischen Industrie besitzen die Sonderedelstähle und Nickellegierungen in den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Energie- und Umwelttechnik, dem Anlagen- und Apparatebau, der chemischen Prozessindustrie und im Öl & Gas Markt sowie dem Ofenbau ein breites Anwendungsfeld. Trotz ihres vergleichsweise hohen Preises haben sich die Sonderedelstähle und Nickellegierungen einen festen Platz in der Anwendung metallischer Werkstoffe gesichert. Insbesondere wenn es um höchste Anforderungen hinsichtlich chemischer Beständigkeit geht, ist ihr Einsatz oft nicht zu umgehen, um eine sichere und langdauernde Nutzung von Anlagen oder Anlagenteilen zu gewährleisten. Nach einer Übersicht über die Marktgröße, die weltweite Produktion von Nickellegierungen und die Marktversorgung werden die Preisentwicklung und -einflüsse der wesentlichen Legierungselemente (Chrom, Nickel, Molybdän) behandelt. Es werden die wesentlichen Halbzeughersteller und Lagerhalter von Sonderedelstählen und Nickellegierungen vorgestellt. Es erfolgt eine Einteilung der Sonderedelstähle und Nickellegierungen nach Werkstoffgruppen. Es werden Anwendungsbeispiele von Sonderedelstählen und Nickellegierungen gezeigt.
Teilnehmerkreis: Einkäufer, Verkäufer und Business Development Manager aus dem Werksvertrieb, dem lagerhaltenden Handel, von Service Centern und von Anlagen- und Apparatebauern, aus der chemischen Prozessindustrie, der Energie- und Umwelttechnik und dem Öl & Gas Markt sowie dem Ofenbau.

www.hdt-essen.de


Seminar: Statistische Tolerierung in der Serienfertigung

30. und 31. Mai 2017 in Düsseldorf

Gerade in den letzten Jahren hat eine enorme Qualitätssteigerung technischer Produkte stattgefunden, welche sich beispielsweise in der Automobilindustrie insbesondere durch die höhere Qualitätsanmutung im Bereich der Fugen mit immer engeren Spaltmaßen zeigt. Die Erfüllung des hohen Qualitätsanspruchs, vor dem Hintergrund einer wirtschaftlichen Fertigung und Montage, kann nur realisiert werden, wenn in einer möglichst frühen Phase der Entwicklung eine systematische und durchgängige Toleranzanalyse zur Bestätigung der Funktionsmaßkonzepte durchgeführt wird. Ziel dieses Seminars ist das Aufzeigen von Lösungsansätzen zur systematischen Absicherung und Bestätigung der Funktionsmaßkonzepte. Die Teilnehmer lernen in diesem Seminar den statistischen Ansatz der Toleranzanalyse bezogen auf zu berechnende Funktionsmaße kennen und anzuwenden. Damit schaffen sie die Voraussetzungen zur Anwendung dieser Methode durch eine systematische geometrische Interpretation von Zusammenhängen hinsichtlich der zu berücksichtigenden Funktions- und Montageanforderungen – kurz: der sogenannten Qualitätsmerkmale an einem Produkt. Mittels des funktionalen Zusammenhangs können sie dann die Maßkettenstruktur abbilden, welche anschließend mit realen Fertigungsprozessqualitäten hinterlegt wird, um somit eine statistische Aussage über die Prozesssicherheit bezogen auf die jeweilige Qualitätsvorgabe zu treffen. Auf diese Weise sind sie in der Lage, bereits in der Konzeptfindungsphase Aussagen über kritische Einflüsse und Risiken innerhalb der späteren Realisierung zu tätigen. Die Anwendung dieser entwicklungsprozessintegrierten Tolerierung wird im Rahmen dieses Seminars an Beispielen ganzheitlich nachvollzogen. Das Seminar soll Mitarbeiter und Führungskräfte aus Forschung, Entwicklung, Konstruktion, Fertigungsplanung, Qualitätsmanagement und -sicherung ansprechen.

www.vdi-wissensforum.de


European Metallurgical Conference – EMC 2017

25. bis 28. Juni 2017 in Leipzig

Die EMC 2017 ist die wichtigste metallurgische Konferenz im Bereich der NE-Metalle in Deutschland und Europa. Hier treffen sich seit dem Start 2001 in Friedrichshafen die führenden Metallurgen der Welt um Ihre Erfahrungen und Forschungsergebnisse auszutauschen. Dabei geht es nicht nur um den unmittelbaren Prozess sondern auch um Umweltschutz, Ressourceneffizienz und politisch-rechtliche Angelegenheiten. In Leipzig werden mehr als 400 Teilnehmer erwartet.


http://emc.gdmb.de/home/


Seminar: Entwicklung von hochwertigem Aluminiumguss

27. bis 28. Juni 2017 in Aachen

In diesem Seminar lernen Sie die metallurgischen und prozesstechnischen Grundlagen für die Entwicklung und Herstellung hochwertiger Aluminiumgussteile im Sand-, Kokillen- und Niederdruckgussverfahren kennen. Ebenfalls thematisieren Sie die Einflüsse der Werkstoffauswahl, der Metallurgie und der Prozessrandbedingungen auf Gefüge und lokale mechanische Eigenschaften. Ein spezieller Fokus liegt dabei auf dem Einsatz der Versuchsplanung und autonomen Optimierung für robuste Fertigungsbedingungen und optimierte Gießsysteme. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mithilfe des Optimierungswerkzeugs bereits vor dem ersten Abguss den Einfluss unterschiedlicher Prozessgrößen bewerten können. Darüber hinaus diskutieren wir die Haupteinflussgrößen potenzieller Gussfehler. Anhand konkreter Beispiele wird der Nutzen der Gießprozess-Simulation für eine berechenbare Gussteilauslegung, eine optimierte Werkzeugkonstruktion und die Einstellung robuster Prozesse dargestellt.
Teilnehmer: Fachleute aus Arbeitsvorbereitung, Qualitätssicherung und Fertigung für die gesamte Prozesskette in der Aluminiumgießerei und Interessenten aus der Entwicklung von anspruchsvollen Aluminiumgussteilen


www.magmasoft.de


17. VDG-Zusatzstudium Gießereitechnik

Grundmodul 31.07. bis 04.08.2017 in Aachen
1. Modul 11. bis 15.09.2017 in Aachen
2. Modul 05. bis 09.02.2018 in Aalen
3. Modul 12. bis 16.03.2018 in Freiberg
4. Modul 17. bis 21.09.2018 in Clausthal
5. Modul 19. bis 23.11.2018 in Düsseldorf

Das VDG-Zusatzstudium wendet sich mit einem modular aufgebauten Studienangebot an Interessenten, die in der GießereiIndustrie tätig sind oder sein wollen und vertieftes Wissen über die gießereitechnischen Prozesse erwerben wollen. Mit dem vorliegenden Konzept wird das notwendige Wissen in berufsbegleitender Form parallel zur eigenen praktischen Tätigkeit vermittelt. So erhalten Führungskräfte eine höhere berufliche Kompetenz und Seiteneinsteiger solide Kenntnisse über gießereitechnische Problemstellungen.
Das Zusatzstudium Gießereitechnik hat einen Umfang von fünf Wochen, die sich über ca. 1 Jahr auf 5 Module verteilen. Es wird mit einer schriftlichen Prüfung, einer schriftlichen Ausarbeitung und einem Kolloqium, das den Wissenstransfer feststellen und die erfolgreiche Teilnahme bestätigen soll, abgeschlossen.

www.vdg-akademie.de


Grundlagen der Gießereitechnik für Eisen- und Stahlguss

13. bis 15. September 2017 in Freiberg

Gießen ist ein modernes und leistungsfähiges Fertigungsverfahren und für viele industrielle Produktionsbereiche von grundlegender Bedeutung für die Herstellung metallischer Werkstücke. Um das volle Leistungspotenzial dieses Urformverfahrens für alle nutzbar werden zu lassen, sollen Grundkenntnisse über die Verfahrensprinzipien, Fertigungsabläufe, einsetzbare Gusswerkstoffe und Hilfsmittel in einer großen Breite vorhanden sein. Der Lehrgang behandelt zunächst die vielfältigen Leistungen der Gießereiindustrie. Im weiteren Verlauf liegt der Fokus der Veranstaltung auf dem Eisen- und Stahlguss. Eine anschauliche praktische Vorführung eines Form- und Gießvorgangs soll dann ein Grundverständnis für alle darzustellenden Verfahrensvarianten schaffen. Neben der Dastellung aller betriebsinternen Fertigungsabschnitte zur Gussproduktion werdan auch die vielfältigen Aktivitäten zur Qualitätssicherung in der Gießerei vorgestellt.

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WERKSTOFFWOCHE - Kongress - Übersichtvorträge - Fachmesse - Seminare

27. bis 29. September 2017  in Dresden

Der Kongress verspricht zum Pflichttermin für alle Erfinder, Entwickler und Entscheider der Werkstoffbranche zu werden. Ob Energie, Verkehr, Kommunikation, Gesundheit oder Sicherheit: Alle Megatrends der Zukunft basieren auf der Entwicklung innovativer Werkstoffe. Der nationale wie internationale Erfolg der gesamten deutschen Industrie hängt direkt oder indirekt von den Lösungen der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik ab. Innovative Werkstoffe haben somit auch einen erheblichen Anteil am Wohlstand unserer Gesellschaft. Hochrangige Vertreter aus Wissenschaft und Industrie haben bereits ihre Teilnahme zugesagt. Mit zahlreichen Vorträgen, Symposien und Workshops schlägt auch die WerkstoffWoche 2017 den Bogen von neuesten Erkenntnissen und Trends in die Anwendung.  Einreichungen von Vortrags- und Posteranmeldung sind ab Mitte Dezember 2016 bis zum 31. März 2017 über die Homepage der Werkstoffwoche möglich. Die Werkstoffwoche 2017 wird veranstaltet von der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde e.V. und dem Stahlinstitut VDEh. Viele weitere Verbände engagieren sich bereits ebenfalls im Rahmen der Werkstoffwoche. 

www.werkstoffwoche.de


Fachtagung Konstruieren in Guss

12. und 13. Oktober 2017 in Bad Dürkheim

Im Vergleich zu anderen Fertigungsverfahren existieren beim Gießen praktisch keine Einschränkungen der Designfreiheit. Die große Vielfalt der Werkstoffe bietet in Kombination mit einer funktionsgerechten Auslegung von Geometrien maßgeschneiderte Bauteile für nahezu jeden Einsatzzweck. Sowohl Gusskonstruktionen als auch Gießverfahren sind innovativ, energiesparend, umweltschonend und wirtschaftlich. In der jüngsten Zeit sorgten vor allem Innovationen bei den Werkstoffen und die Simulation der Gießprozesse und des Bauteilverhaltens für neue Impulse, durch die weitere Einsatzbereiche für Gussprodukte erschlossen werden können. Die fundierte Partnerschaft zwischen Konstrukteur und Gießer bietet in diesem Umfeld ein Innovationspotenzial,  das für unsere Wettbewerbsfähigkeit unerlässlich ist.

Themenschwerpunkte

  • Vielfalt der Gusswerkstoffe und Gießverfahren
  • WGestaltungsfreiheit und Funktionsintegration
  • Strukturoptimierung nach bionischem Vorbild
  • Technologische Eigenschaften von Gusswerkstoffen
  • Berechnungsrichtlinien
  • Entstehung und rechnerische Ermittlung von Bauteileigenschaften
  • Empfehlungen für Gussteilkonstruktion und Design
  • Entstehung, Berechnung und Minimierung von Eigenspannungen
  • Leichtbau
  • Technische Lieferbedingungen, Toleranzen
  • Repräsentative Werkstoffkennwerte
  • Bauteilprüfung


Weitere Infos zur Tagung und Anmeldung folgen!


14. Kupfer-Symposium

8. und 9. November 2017 in Esslingen

Am 8. und 9.  November 2017 veranstaltet das Deutsche Kupferinstitut zusammen mit der Hochschule Esslingen seine diesjährige Werkstofftagung. 2017 liegen die Themenschwerpunkte auf den Bereichen: Simulation/Modellierung, Prozess- und Verfahrenstechnik, Nano- und Oberflächentechnik sowie Materialeigenschaften/Tribologie. Das Kupfer-Symposium ist die bedeutendste deutschsprachige Plattform für einen professionellen Erfahrungsaustausch zwischen Industrie und Forschung und zählt zu den bedeutendsten werkstoffwissenschaftlichen Veranstaltungen zum Thema Kupfer im deutschsprachigen Raum. Geboten werden qualitativ hochwertige Fachvorträge und Diskussionen. Von den Teilnehmern wird insbesondere die Möglichkeit geschätzt, sich über künftige Entwicklungen innerhalb der Werkstoff- und Fertigungstechnik auszutauschen und neue Forschungsansätze und Anwendungspotentiale zu definieren. Daneben bietet die Veranstaltung Forschungsinstituten, Hochschulen und Industrie die Möglichkeit, den Dialog zu intensivieren und die Zusammenarbeit zu optimieren. Mit der Teilnahme als Referent besteht die Chance, Themen einem größeren Fachpublikum vorzustellen und zu diskutieren. Die integrierte Poster-Session ermöglicht einen intensiven Austausch. Unabhängig von der Teilnahme als Referent können außerdem wissenschaftliche   Poster eingereicht werden, die in einer veranstaltungsbegleitenden Ausstellung präsentiert werden.

Weitere Informationen zum Vortragsprogramm erteilt: Dr. Ladji Tikana, Ladji.Tikana(at)copperalliance.de

www.kupferinstitut.de


LightMAT 2017 2nd Conference & Exhibition on Light Materials - Science and Technology with the special Symposium ECAA

8. bis 10. November 2017, Bremen

LightMAT 2017 provides a platform for academic and industrial researchers, scientists and engineers to present and discuss the recent development and progress made in Magnesium, Aluminium, Titanium and their alloys and materials combinations. Additional sessions are organized beyond single metals and address common processes and main applications, intended to provide comparison and cross fertilization, giving a wide overview of individual advances, challenges and highlights.typo3/

https://lightmat2017.dgm.de


Grundlagen der Gießereitechnik für Aluminium-Gusslegierungen

22. bis 24. November 2017  in Duisburg

Unsere moderne Welt ist ohne Gussprodukte nicht denkbar. Viele Produkte aus dem täglichen Leben enthalten Gussteile bzw. werden mit Hilfe gegossener Komponenten hergestellt. Das Gießen hat sich hierbei zu einem wettbewerbsfähigen, hoch technisierten Verfahren entwickelt, das auf kurzem Weg aus einem Werkstoff ein fertiges Produkt generiert. Kein anderes Fertigungsverfahren bietet den Konstrukteuren dieses Spektrum an Gestaltungsfreiheit bei der Umsetzung von Ideen. Die Kombination optimaler Bauteilgeometrie mit bestgeeigneten Werkstoffen führt letztendlich zu einem technisch und wirtschaftlich überzeugendem Produkt im Wettbewerb der Fertigungsverfahren. Im Rahmen von Vorträgen werden Grundkenntnisse zur Schmelztechnik und Schmelzebehandlung von Aluminiumlegierungen vermittelt und der Fertigungsablauf zur Herstellung von Aluminium-Gussteilen am Beispiel der wichtigsten Form- und Gießverfahren erläutert. Auf diese Weise lassen sich Zusammenhänge zwischen den Fertigungsbedingungen und erreichbarer Gussqualität aufzeigen. Eine praktische Vorführung der theoretisch erarbeiteten Kenntnisse zur Formherstellung, Schmelz- und Gießtechnik in unserer Versuchsgießerei rundet die Veranstaltung ab.

www.vdg-akademie.de


EAC-EUROPEAN ALUMINIUM CONGRESS 2017

27. und 28. November 2017  in Düsseldorf

Es werden sowohl die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten von Aluminium im Fahrzeugbau vorgestellt als auch mögliche Weiterentwicklungen, welche die Fahrzeuge der Zukunft leichter und energieeffizienter werden lassen. Vor dem Hintergrund von Megatrends wie Mobilität der Zukunft, Elektromobilität, innovative Hybridtechnologien sowie Additive Fertigung werden neue Lösungen und Anwendungen aus Aluminium-Werkstoffen präsentiert. Referenten und Teilnehmer aus der Aluminiumindustrie, von Automobilzulieferern und OEMs sowie aus dem Anlagen- und Maschinenbau diskutieren über innovative Entwicklungen und neue Technologien im Automobilbau der Zukunft.

www.aluminium-congress.com


Seminar: Simulation von Gusseisen - Grundlagen, Metallurgie, Gussfehler

28. November 2017  in Aachen

In diesem Seminar lernen Sie wichtige Einflussgrößen auf die Eigenschaften von Eisenlegierungen als Guss- und Konstruktionswerkstoff kennen. Außerdem erfahren Sie, wie die Gießprozess-Simulation den Herstellungsprozess begleitet und optimiert. Die Möglichkeiten der Gießprozess-Simulation zur Vorhersage von Gussteilqualität und Bauteileigenschaften werden ausführlich vorgestellt. Schwerpunkt ist die Diskussion wichtiger Einflüsse von Fertigungsbedingungen auf Gussfehler, Gefüge und lokale Eigenschaften, die anhand der Versuchsplanung und autonomen Optimierung ausgewertet werden. Ziel der Veranstaltung ist die Erarbeitung gezielter Maßnahmen zur Einstellung von robusten Fertigungsbedingungen und optimierten Gießtechniken im Eisenguss.
Teilnehmer: Fachleute aus Arbeitsvorbereitung, Qualitätssicherung und Fertigung in Ihrer Eisengießerei, Anwender sowie Nutzer von Simulationsergebnissen innerhalb der Prozesskette

www.magmasoft.de