Termine

Seminar: Festigkeitsmäßige Auslegung von Druckbehältern

6. und 7. Februar 2012 in Essen

Druckbehälter stellen in Chemie- und Kraftwerksanlagen sicherheitsrelevante Komponenten dar. Der Gefährdungsgrad wird bestimmt durch die Betriebsparameter, die Apparategröße und das Medium. Für die sicher Auslegung, die Herstellung und das Betreiben sind für Standardprobleme Regelwerke geschaffen worden. Zahlreiche Probleme sind aber unzureichend gelöst, bzw. höhere Betriebsanforderungen überschreiten konventionelle Geltungsbereiche. Im Zusammenhang mit den neu zu erstellenden europäischen Normen konnte teilweise auch auf derartige Belange eingegangen werden, andererseits wird es immer Aufgabenstellungen geben, die sich einer allgemeinen Regelung entziehen. Das Seminar im Haus der Technik in Essen informiert deshalb über die Aspekte der festigkeitsmäßigen Auslegung von Druckbehälter, es werden die Grundsätze von Festigkeitsanalysen vorgestellt, die Bewertung von Analysenergebnissen beschrieben, aus moderne Methoden der Festigkeitsanalyse, Berechnungsregeln für Apparateelemente mit und ohne Ausschnitte, Flanschberechnungen nach DIN EN 1591 und die Behandlung von lokalen Lasten einschließlich Apparateauflagerungen eingegangen. Nachweise für Rohrbündelwärmeübertrager und Rechteckdruckbehälter sowie Ermüdungsfestigkeitsnachweise von Druckbehältern bei Einwirkung zyklischer Lasten (z. B. Rohrleistungslasten auf Behälterstutzen) sind weitere Themen, über die informiert wird. Lösungen und Methoden zur Auslegung von Druckbehältern, neue Gesichtspunkte, die sich im Zusammenhang mit der Anwendung der europäischen Normen ergeben, sowie wesentliche Unterschiede zu vergleichbaren Regelwerken werden herausgearbeitet. Das Seminar spricht vor allem Ingenieure und Techniker aus Entwicklung, Betrieb und Instandhaltung von Ausrüstungen der Chemie- und Kraftwerkstechnik an.

www.hdt-essen.de


VDG-Seminar: Eigenschaften und Schmelztechnik der Aluminiumgusslegierungen

7. Februar 2012 in Düsseldorf

Der Absatz von Gussprodukten aus Aluminiumlegierungen hat über die Jahre stetig zugenommen, gleichzeitig steigen auch die Anforderungen an die Produktivität. Die erreichbaren Werkstoff- und Gussteileigenschaften sind eng mit der schmelztechnischen Prozesstechnik verbunden. Die Kenntnis schmelztechnischer Grundlagen und qualitätsrelevanter Einflussgrößen bildet die Basis für eine werkstoffgerechte Produktionsqualität, um die hohen Anforderungen der Gussabnehmer zu erfüllen. Das Seminar der VDG-Akademie, Düsseldorf, umfasst die metallkundlichen Grundlagen, Festigkeits- und Gießeigenschaften sowie die Schmelzebehandlung der Aluminiumgusslegierungen ebenso wie Erläuterungen zu verschiedenen Schmelzaggregaten und Grundlagen der Wärmebehandlung.
Diese Veranstaltung findet in den Seminarräumen im Haus der Gießerei-Industrie in Düsseldorf, Sohnstraße 70 statt und richtet sich an Mitarbeiter aus Aluminiumgießereien sowie aus der Abnehmerindustrie, die sowohl ihre bisherigen Erfahrungen mit gezieltem Grundlagenwissen ergänzen als auch ihr bereits erworbenes Wissen wieder auffrischen möchten, sowie Laboranten, Werkstoffprüfer, Mitarbeiter der Qualitätssicherung, Vorarbeiter und Meister.

www.vdg-akademie.de



CADFEM-Informationstage zur FEM-Simulation mit ANSYS für Konstrukteure

7. Februar 2012 in Hannover

Wie können wir unser neues Produkt schneller entwickeln?
Wie können wir dessen  Gewicht verringern?
Wie können wir die Zahl der Prototypentests reduzieren?
Wie können wir es noch zuverlässiger gestalten?
Wie können wir kundenspezifische Anforderungen effizient umsetzen?
Für die Bewältigung solcher und ähnlicher Herausforderungen gibt es die FEM-Simulation. Sie kann die Entwicklung und Konstruktion neuer Produkte nachhaltig beschleunigen und optimieren, indem sie schnell aussagekräftige Antworten auf Fragen zur Zuverlässigkeit, Leistung und Sicherheit der Bauteile liefert. Nahtlos an die CAD-Welt angebunden und in allen Branchen zuhause ist ANSYS Workbench die am häufigsten genutzte Simulationssoftware in der Produktentwicklung. Was ANSYS Workbench im Bereich der Strukturmechanik leisten kann und wie die Software effizient eingesetzt wird, darüber informiert der CADFEM-Informationstag: ANSYS Strukturmechanik. Auf dieser Tagesveranstaltung, die Seminarcharakter hat und die 2012 an vielen regional verschiedenen Orten stattfindet, werden auch individuellen Fragen zu ANSYS beantworten.

Weitere Termine:

23. Februar 2012 in Frankfurt
28. Februar 2012 in Stuttgart
7. März 2012 in Chemnitz
13. März 2012 in Stuttgart
28. März 2012 in Kassel
19. April 2012 in Nürnberg   
9. Mai 2012 in Hamburg
15. Mai 2012 in Berlin
22. Mai 2012 in Aachen
26. Juni 2012 in Dortmund
27. Juni 2012 in Biberach
19. Juli 2012 in München

www.cadfem.de

www.ansys-germany.com


Seminar: Betriebsfeste Auslegung von Maschinen- und Fahrzeugkomponenten

9. und 10. Februar 2012 in Ostfildern

Die Betriebsfestigkeitsrechnung stellt die Grundlagen und Auslegungsprinzipien einer sicheren, wirtschaftlichen und lebensdauerorientierten Dimensionierung realer Bauteile bereit. Im Allgemeinen ist die herkömmliche Festigkeitsrechnung nicht in der Lage, Aussagen über das Schädigungsverhalten und die vermutliche Nutzungsdauer eines Bauteils zu treffen. Hier setzen die Berechnungsverfahren der Betriebsfestigkeit und Bruchmechanik sowie der Zuverlässigkeitsabschätzung ein, die die komplizierten Zusammenhänge aus Belastungsfunktion, Bauteilgeometrie, Schädigungsverlauf und Werkstoff erfassen können. Zielsetzung des Seminars an der Technischen Akademie Esslingen in den Schulungsräumen in Ostfildern ist die Entwicklung einer ganzheitlichen Konzeption für die belastungsgerechte Auslegung realer Bauteile. Dazu werden Ansätze für den Kurzzeitfestigkeitsbereich (quasistatische Rechnung) sowie für den Zeit- und Dauerfestigkeitsbereich (Schwingfestigkeit) dargestellt. Gemäß der Schadensausbreitung wird der allgemeine Dauerbruch von der ersten Belastung bis zum technischen Anriss (Schadensakkumulation) und weiter bis zum Bruch (linearelastische Bruchmechanik) entwickelt. Um weiterhin auch Aussagen für Systeme (gekoppelte Bauteile) machen zu können, werden auch die Grundbeziehungen der Schwachstellensystematik und Zuverlässigkeitstheorie diskutiert. Neben der theoretischen Darstellung wird besonderer Wert auf die Analyse praktischer Fälle gelegt. Die Teilnehmer erhalten eine umfangreiche Arbeitsunterlage, bestehend aus einem Manuskript, Tabellen und Fallstudien. Dadurch wird die sofortige praktische Umsetzung unterstützt.

www.tae.de/de/seminare


Seminar: Schwingungen reduzieren

13. und 14. Februar 2012 in Ostfildern

Schwingungen sind eine Begleiterscheinung in fast allen technischen Gebieten. Das Seminar der Technischen Akademie Esslingen in den Schulungsräumen in Ostfildern zeigt Möglichkeiten auf, wie Schwingungen begegnet werden kann. Im Einzelnen werden nach einer Übersicht, Problemstellungen und Lösungswege herausgearbeitet, wie welche Schwingungen und in welchem Umfang reduziert werden können. Dabei wird auf die Arbeitsweisen von Tilgern, Dämpfern und Schwingungsisolatoren und deren Leistungsvermögen eingegangen, bevor Fragen der Auswahl und Auslegung von Tilgern, Dämpfern und Schwingungsisolatoren behandelt werden. Die Schwingungsisolation mittels Stahlfeder und Visco-Dämpfung sowie Rohrleitungsdämpfer sind weitere Themenschwerpunkte, ebenso wie die Lösung von Schwingungsproblemen mittels Isolierplatten, Nivelliertellern und Maschinenschuhen und aktiver Schwingungsisolationssysteme.

www.tae.de/de/seminare


Seminar: Kundengerechte und kostengünstige Produkte entwickeln

14. und 15. Februar 2012 in Ostfildern

Zunehmende Anforderungen an produzierende Unternehmen, verstärkter Wettbewerb, abnehmender Bedarf und kürzere Produktlebenszyklen zwingen zur schnellen Entwicklung leistungsstarker, kundengerechter und kostengünstiger Produkte. Schlecht gestaltete Produkte verursachen viele Fertigungsprobleme. In der frühen Produktentstehungsphase wird über Gewinn oder Verlust entschieden! Notwendig ist deshalb ein „Design for Production" mit allen funktionalen Produkteigenschaften aber minimalen Produktionskosten durch eine gleichzeitige Betrachtung von Produktgestaltung, Schätzung der Herstellkosten und dem Vergleich alternativer Herstellverfahren. Zu betrachten sind dabei das Gesamtprodukt, Einzelteile und der gesamte Fertigungsablauf. In den frühen Phasen können Kosten noch mit geringem Aufwand beeinflusst werden. Der Konstrukteur verfügt jedoch nur über geringe und lückenhafte Kosteninformationen. Es fehlen Hilfsmittel und Methoden. Die Bereitstellung von Kosteninformationen in der Konstruktion ist daher notwendig. Das Seminar der Technischen Akademie Esslingen in den Schulungsräumen in Ostfildern soll vor allem Fach- und Führungskräfte aus Entwicklung und Konstruktion ansprechen.

www.tae.de/de/seminare


VDG-Seminar: Grundlagen der Gießereitechnik

23. bis 25. Februar 2012 in Stuttgart

Gießen ist ein modernes und leistungsfähiges Fertigungsverfahren und für viele industrielle Produktionsbereiche von grundlegender Bedeutung für die Herstellung metallischer Werkstücke. Um das volle Leistungspotenzial dieses Urformverfahrens für Kunden und Lieferanten nutzbar werden zu lassen, sollten Grundkenntnisse über die Verfahrensprinzipien, Fertigungsabläufe, einsetzbare Gusswerkstoffe und Hilfs-
mittel in einer großen Breite vorhanden sein. Nach der Einleitung wird eine anschauliche praktische Vorführung eines Form- und Gießvorgangs das Grundverständnis für alle darzustellenden Verfahrensvarianten schaffen. Neben der Abhandlung aller betriebsinternen Fertigungsabschnitte zur Gussproduktion werden auch die vielfältigen Aktivitäten zur Qualitätssicherung in der Gießerei vorgestellt. Die Lehrgangsmappe enthält Informationen mit anschaulichen Bilddarstellungen, nützliche Zahlen und Hinweise für die praktische Tätigkeit. In dem Seminar der VDG-Akademie ist eine praktische Demonstration des Form- und Gießvorganges enthalten. Veranstaltungsort ist die Wilhelm-Maybach-Schule in Stuttgart, Gnesener Straße 44.

www.vdg-akademie.de


Seminarreihe: Energiemanagement und Energieeffizienz in der Industrie. Teil 2: Energieeffiziente Verfahren für die Prozessindustrie

27. und 28. Februar 2012 in Essen

Das Teilseminar 2 dieser sechsteiligen Seminarreihe des Haus der Technik in Essen befasst sich mit dem Erstellen von Wärme- und Energiebilanzen, der Prozessanalyse und Optimierung mittels Energy Benchmarks, Pinch Analyse, Wärmeintegration, Exergie Analyse und der Evaluierung alternativer Technologien, den Tools zur Erhöhung der Energieeffizienz und den CO2 Emissionen von Energieträgern und den Instrumenten des Kyoto Protokolls und der Bedeutung der dritten europäischen Emissionshandelsperiode ab 2013. Das Teilseminar 2 richtet sich an derzeitige und zukünftige Verantwortliche und Beteiligte für das Energiemanagement, Abteilungsleiter, Betriebsleiter, Ingenieure und Verantwortliche für Energie- oder Umweltfragen aus Unternehmen der stoffumwandelnden Industrie bzw. der Prozessindustrie, sowie an die Mitarbeiter mit Herkunft aus Automatisierungstechnik, Prozessleittechnik, Verfahrenstechnik, Anlageninstandhaltung, die ihre jeweils spezifische Sicht auf „ihre Prozesse" in das ganzheitliche Konzept eines Energiemanagements einbringen sollen.

www.hdt-essen.de


Seminar: Weibull-Auswertungen von Testdaten

27. und 28. Februar 2012 in Ostfildern

Aus Marktbeobachtungen ist bekannt, dass Kunden von technischen Erzeugnissen eine hohe Qualität, Zuverlässigkeit und Funktionsbereitschaft verlangen. Selbst während der Garantiezeit werden Störanfälligkeit oder Ausfall immer weniger akzeptiert. Die daraus abzuleitenden Zuverlässigkeitsanforderungen müssen schon in der Entwicklungsphase durch Simulationen und begleitende Versuche abgesichert werden. Ein wirksamer Ansatz hierzu ist das Weibull-Konzept, das auf Versuchsergebnissen beruht und eine gute Prognose der Lebensdauer mit der notwendigen Aussagewahrscheinlichkeit ermöglicht. Der Vorteil dieses Ansatzes ist, dass unterschiedliches Ausfallverhalten von Komponenten und Systemen beschrieben werden kann. Weiter können aus einem Datensatz auch Erkenntnisse über das reale Ausfallverhalten gewonnen werden. Richtet man den Fokus auch auf die Aufwandsreduzierung, so ermöglicht ergänzend die Bayes-Statistik den gesamten Versuchsumfang zu minimieren und dennoch einen bestimmten Vertrauensbereich nicht zu unterschreiten. Beide Ansätze sind heute im Maschinen- und Fahrzeugbau unverzichtbar, um abgesicherte Vorhersagen zu machen, Stichprobenergebnisse abzusichern und Gewährleistungsansprüche einzugrenzen. Das Seminar der Technischen Akademie Esslingen in den Schulungsräumen in Ostfildern befasst sich deshalb mit den theoretischen Ansätzen von Weibull und Bayes, die ausführlich dargestellt werden. Die Anwendungsbereiche werden erläutert und die Übertragung auf praktische Beispiele aufgezeigt. Die Teilnehmer sollen damit in die Lage versetzt werden, eigene Fragestellungen selbstständig zu lösen.

www.tae.de/de/seminare



Weiterbildungsveranstaltung: Zerspanung von Kupferwerkstoffen

28. und 29. Februar in Duisburg

In der vom Deutschen Kupferinstitut e. V. organisierten Weiterbildungsveranstaltung präsentieren Experten aus Forschung und Industrie im Fraunhofer-in Haus–Zentrum, Forsthause 1 in Duisburg den Stand der Technik und neue Entwicklungen im Bereich Zerspanung von Kupfer und Kupferlegierungen, informieren über Materialauswahl und Wirtschaftlichkeit sowie über geltende Normen – insbesondere die EU-Richtlinien (ELV, Rohes) und bleihaltige sowie bleifreie Werkstoffe. Dabei werden Möglichkeiten und Grenzen wichtiger Zerspanungsverfahren in bedeutenden Branchen der Industrie (Hausinstallation, Anlagenbau, Automobilindustrie, Elektroindustrie, Maschinenbau, Bauwesen, etc.) aufgezeigt. Das Seminar richtet sich an Fertigungsingenieure, Techniker,  Meister, Zerspanungsmechaniker (IHK), Dreher, Fräser, Qualitätsingenieure, Qualitätsmanager (DIN EN ISO 9001, DIN ISO/TS 16949) Werkstoffwissenschaftler, Fertigungsmesstechniker, CNC – Zerspanungsbetriebe und Kupferverarbeiter.

www.kupferinstitut.de


3. Aachener Präzisionstage 2012

28. und 29. Februar 2012 in Aachen

Am 28. und 29. Februar 2012 veranstaltet das Fraunhofer IPT im Pullman Aachen Quellenhof, Monheimsallee 66, Aachen, zum dritten Mal die „Aachener Präzisionstage“. Die internationale Konferenz mit dem Themenschwerpunkt der Präzisions- und Ultrapräzisionsfertigung wendet sich an Teilnehmer aus Industrie und Forschung. Die Veranstaltung zeigt nicht nur den aktuellen Stand der Technik auf, sondern stellt auch die neuesten Entwicklungen und Forschungsansätze zur Herstellung von Präzisions- und Mikrokomponenten vor. Die Veranstalter setzen dabei drei Themenschwerpunkte:

  • Verfahren und Maschinentechnik für die Herstellung geometrisch komplexer und großflächiger Bauteile,
  • Materialien und Werkzeuge für den Einsatz in der Präzisions- und Ultrapräzisionsfertigung,
  • Herausforderungen und Möglichkeiten der automatisierten Präzisionsmontage

Die 3. Aachener Präzisionstage gewähren den Teilnehmern einen gezielten und strukturierten Einblick in technologische Grenzbereiche rund um die Präzisionstechnik. Die technisch orientierten Vorträge mit interdisziplinären Schwerpunkten erläutern aktuelle Entwicklungen entlang der Prozessketten für die Herstellung von Präzisions- und Mikrokomponenten. Namhafte Experten aus der Industrie stellen aktuelle Technologien und Entwicklungsschwerpunkte zur Diskussion und präsentieren ihre Ideen für die Zukunft der Präzisions- und Ultrapräzisionsfertigung.

www.ipt.fraunhofer.de


Seminar: Grundlagen des beanspruchungsgerechten Designs von Druckkomponenten

19. und 20. März 2112 in Essen   

Die beanspruchungsgerechte Auslegung von Druckkomponenten in Chemie- und Kraftwerksanlagen stellt im Rahmen der technischen Entwicklung von Ausrüstungen eine verantwortungsvolle Tätigkeit dar. Druckgeräte sind keine „Allround"-Konstruktionen, sondern aufgrund der Betriebsparameter sicherheitsrelevante Einrichtungen, die einem strengen Reglement (u. a. KTA, AD-M, DIN EN u.a.) unterliegen, das sich in einer anspruchsvollen Nachweisführung im Rahmen des Design by Rule bzw. Design by Analysis niederschlägt. Das Seminar in Haus der Technik in Essen soll dazu dienen, das notwendige Hintergrundwissen zur Modellierung und Behandlung von Festigkeitsproblemen sowie zur Bewertung der Ergebnisse zu vermitteln. Dem in der Apparateentwicklung tätigen Ingenieur einerseits und dem Betreiber sowie Instandhalter von Anlagen werden Anleitungen zum Handeln und zur Lösung und Bewertung von Problemstellungen in die Hand gegeben, die den hohen Sicherheitsanforderungen gerecht werden. Es wird dabei auf die regelwerksgerechte Festigkeitsanalyse, die Modellierung von Festigkeitsproblemen, die analytische Betrachtungen zu ebenen und gewölbten Apparateelementen, die Auswirkungen von Werkstoffeigenschaften und von technologischen Einflüssen auf die Berechnungsmethoden sowie weitere spezielle Probleme eingegangen. Das technische Equipment von Chemie- und Kraftwerksanlagen ist vorrangig prozessorientiert gestaltet. Dennoch hat es, bedingt durch die Prozessparameter und durch Mediumeigenschaften sicherheitstechnische Anforderungen zu erfüllen, was durch ein ansprechendes Vorschriftenwerk bezüglich Werkstoffauswahl, eine beanspruchungsgerechte Auslegung und Fertigung der Anlagen dokumentiert wird. Für den praktisch tätigen Ingenieur besteht häufig eine Kluft zwischen studiertem Grundwissen und den Anforderungen der etablierten Regelwerke. Dieses Missverhältnis wirkt sich in der Praxis auch hemmend auf die Einführung innovativer Lösungen aus. In diesem Spannungsfeld soll eine Brücke geschlagen werden, indem notwendiges Basiswissen ergänzt wird und Zusammenhänge mit einer anforderungsgerechten Festigkeitsanalyse hergestellt werden.

www.hdt-essen.de


Seminarreihe: Energiemanagement und Energieeffizienz in der Industrie. Teil 3: Energieeffizienz bei Apparaten und Maschinen, Energiewandlung und Energieverteilung

19. und 20. März 2012 in Essen

Das Teilseminar 3 dieser sechsteiligen Seminarreihe des Haus der Technik in Essen befasst sich mit den Einrichtungen zum Heizen und Kühlen, Wärmetauschern, Verdampfern, Destillationskolonnen, Wärmepumpen, Trocknern, Rührern, Mischern, Knetern, Pumpen und Pumpensystemen, Kompressoren, Vakuumpumpen, Hebe-, Förder-, Transportanlagen, Motoren und Antriebe sowie dem Lebenszykluskosten von Apparaten und Maschinen. Das Teilseminar 3 richtet sich an derzeitige und zukünftige Verantwortliche und Beteiligte für das Energiemanagement, wie Abteilungsleiter, Betriebsleiter, Ingenieure und Verantwortliche für Energie- oder Umweltfragen aus Unternehmen der stoffumwandelnden Industrie bzw. der Prozessindustrie, sowie an die Mitarbeiter mit Herkunft aus Automatisierungstechnik, Prozessleittechnik, Verfahrenstechnik, Anlageninstandhaltung, die ihre jeweils spezifische Sicht auf „ihre Prozesse" in das ganzheitliche Konzept eines Energiemanagements einbringen sollen.

www.hdt-essen.de


WEKA-Seminar: Der CE-Dokumentationsbevollmächtigte

20. März 2012 in Stuttgart

Die neue Maschinenrichtlinie 2006/42/ EG fordert erstmals in allen Unterlagen die Nennung einer „Person, die bevollmächtigt ist, die technischen Unterlagen zusammenzustellen. Welche Aufgaben und Pflichten damit verbunden sind, ist aber oft noch unklar. Darüber informiert das Seminar der WEKA MEDIA Akademie. Umfassend werden die die rechtlichen Grundlagen und die organisatorischen Anforderungen an eine richtlinienkonforme Dokumentation behandelt und die vorgeschriebenen Bestandteile und sowie darüber hinausgehende nützliche Maßnahmen vorgestellt. Zusätzlich erhält der Teilnehmer eine Muster-Stellenbeschreibungen, mit denen sich die Aufgaben, Pflichten und Verantwortlichkeiten der Abteilungen, die am Dokumentationsprozess beteiligt sind, klar und eindeutig regeln lassen. Dieses Seminar erleichtert es, die Erstellung technischer Unterlagen effektiv und sicher zu organisieren.

www.weka.de


Fortbildungsseminar: Fügen von Kupferwerkstoffen

21. und 22. März 2012 in Duisburg

In Kooperation mit der SLV Duisburg veranstaltet das Deutsche Kupferinstitut e. V. auch in 2012  in der SLV Schweißtechnischen Lehr- und Versuchsanstalt, Bismarkstraße 85, Duisburg, wieder das bewährte Fortbildungsseminar: Fügen von Kupfergusswerkstoffen.  Renommierte Experten aus Forschung und Industrie werden dort über Grundlagen und neue Entwicklungen im Bereich Fügen von Kupfer und Kupferlegierungen berichten. Auf dem Programm stehen auch Fragen zur Wirtschaftlichkeit und zu den geltenden Normen. Dabei werden die Möglichkeiten und Grenzen wichtiger Fügeverfahren in bedeutenden Branchen der Industrie (Anlagenbau, Automobilindustrie, Elektroindustrie, Maschinenbau, Bauwesen, etc.) aufgezeigt. Das Seminar richtet sich an Schweißfachingenieure, Schweißtechniker, Schweißer, Löter, Werkstoffwissenschaftler, Qualitätsingenieure, Fertigungstechniker, Hersteller von Schweißanlagen, Schweißbetriebe, Lotbetriebe, Hersteller von Schweißzusätzen und Lotzusätzen sowie Kupferverarbeiter.

www.kupferinstitut.de


VDI-Praxisseminar: Grundlagen der Abgasnachbehandlung von Verbrennungsmotoren

28. und 29. März 2012 in Frankfurt/Main

In den letzten zwei Jahrzehnten wurden große Fortschritte in der Reinigung der Abgase von Fahrzeugen erreicht. Neben den Entwicklungen auf den Gebieten der motorischen Verbrennung un der Abgassensorik stellt die Einführung der Katalysatortechnik einen Meilenstein zur Verringerung der Fahrzeugemissionen dar. Auch durch diese Maßnahmen hat sich die Luftqualität über die letzten Jahrzehnte deutlich verbessert. Trotz alledem zeigt sich aber insbesondere durch die Überschreitung der Grenzwerte für Partikel und Ozon weiterer Handlungsbedarf bei einer Vielzahl von Emissionsquellen. Aus diesem Grund sind durch die Gesetzgebung auch in der Zukunft weitere Gesetzgebungsstufen für die Emissionen von Fahrzeugen vorgesehen. Neben der Betrachtung der Luftqualität werden auch die Kohlendioxidemissionen zunehmend diskutiert. Moderne Motorkonzepte tragen wesentlich zu einer Verringerung des Kraftstoffverbrauchs und damit der Kohlendioxidemissionen bei. Für die Abgasreinigung als eine Systemkomponente in solchen Fahrzeugen ergeben sich besondere Herausforderungen. Die Teilnehmer dieses VDI-Seminars lernen die chemischen Grundlagen der Abgasreinigung durch Katalysatoren kennen und erfahren, welche aktuellen Abgasnachbehandlungskonzepte für Otto- und Dieselmotoren existieren. Sie lernen ganz konkret, wie z. B. ein SCR-System, ein Partikelfilter oder ein Speicherkatalysator aufgebaut sind und wie diese funktionieren. Die erfahrenen Seminarleiter vermitteln die Grundbegriffe und Funktionalitäten der momentan im Markt existierenden Systeme. Anhand der im Seminar erläuterten Inhalte und Praxisbeispiele werden die Teilnehmer in die Lage versetzt, sich mit Experten der Branche über Katalysatortechnik, Abgasnachbehandlungskonzepte und Niedrigemissionssysteme zu unterhalten.

www.vdi-wissensforum.de


Fachmesse: Rapid.Tech 2012

8. bis 9. Mai 2012 in Erfurt

Seit ihrer ersten Veranstaltung im Jahr 2004 ist die Rapid.Tech auf Verfahren zur direkten Fertigung von Produkten mittels additiver Verfahren spezialisiert. Was damals Rapid Manufacturing genannt wurde, ist heute als Additive Manufacturing (AM) bekannt und erobert immer neue Anwendungsgebiete, mit zum Teil gravierenden Auswirkungen auf die gesamten Herstellungsprozesse, Wertschöpfungsketten und Geschäftsmodelle. Leitmotiv ist dabei, immer schneller und effizienter individuelle Bauteile zu fertigen. Die Entwicklung hat der Rapid.Tech recht gegeben: Heute stehen nicht mehr Prototypen, sondern Endprodukte als Einzelteile oder in Kleinserien im Mittelpunkt von Fachvorträgen und ausgestellten Beispielen. Das besondere Merkmal der Rapid.Tech ist die enge Verknüpfung von Fachwissen und branchenbezogener praktischer Umsetzung. Die hohe Dichte von Fachwissen, vermittelt durch Vorträge und Beispiele in der Fachausstellung, wird durch vielfältige  Möglichkeiten zum intensiven Austausch und zur Kontaktpflege ergänzt. Dabei lohnt auch immer ein Blick „auf die andere Seite“, in die Veranstaltung nebenan: Denn Inspiration für Neues braucht auch den Reiz von außen und davon bietet die Rapid.Tech den Besuchern jede Menge. Praxisnähe und visionäre Kraft kennzeichnen die zweitägige Anwendertagung. Hier werden der Stand und die Tendenzen der direkten generativen Fertigung diskutiert mit dem Ziel, aus diesen Erfahrungen und Erkenntnissen neue Anwendungsfelder abzuleiten. Die Besucher lernen viele praktische Beispiele kennen, die von Anwendern, Herstellern und Dienstleistern präsentiert werden. Aber auch Forschern und Visionären bietet die Anwendertagung ausreichend Raum. Entwicklern und Konstrukteuren, die mit konventionellen Fertigungsverfahren vertraut sind, erkennen immer mehr die Vorteile der direkten werkzeuglosen Produktion. Die damit einhergehende quasi vollkommene geometrische Gestaltungsfreiheit wirft aber auch viele Fragen auf. Der Konstrukteurstag bietet die Plattform für Lösungen: Er vermittelt das nötige Zusatzwissen, um bisher für die traditionelle Fertigung konstruierte Bauteile für eine generative Fertigung zu optimieren.

www.rapidtech.de


Kompakt-Workshop: Globale Maschinenschutzanforderungen

9. Mai 2012 in Heidelberg

Ohne Frage ist der Maschinenbau ein sehr exportorientierter Industriezweig. Automatisch stellt sich die Frage, ob es in anderen Handelsregionen Rechtsvorschriften gibt, die, wie die europäische Maschinenrichtlinie 2006/42/EG, beim Inverkehrbringen von Maschinen die Einhaltung bestimmter Sicherheitsvorgaben fordern. Schon in der Vertragsanbahnung müssen diese Anforderungen und vor allem die Unterschiede zur EG-Maschinenrichtlinie ermittelt werden. Daneben ist zu klären, ob bestimmte Genehmigungen, Zulassungen und/oder Zertifizierungen notwendig sind, die Einfluss auf die Time-to-Market-Ziele und auf die Kosten nehmen. Die Referenten zeigen in diesem neuen WEKA-Kompakt-Workshop die kritischen Größen bei der globalen Vermarktung von Maschinen auf. Am Beispiel bedeutender Exportländer erarbeiten Sie die Maßnahmen heraus, die eine erfolgreiche Markteinführung ermöglichen.

www.weka-akademie.de/produktsicherheit (Web-Code 6225)


Basis-Workshop: Anwendung der Sicherheitsnorm DIN EN ISO 13849 beim Aufbau von Maschinensteuerungen

23. Mai 2012 in Würzburg

Die elektrische, pneumatische und hydraulische Automatisierungstechnik hat im Verlauf der letzten Jahre durch Einsatz neuer Technologien eine rasante Entwicklung erlebt. Neue Sicherheitsnormen wie die DIN EN ISO 13849 und die DIN EN 62061 tragen diesem Trend durch aktualisierte Inhalte Rechnung. Generelles Ziel ist es nach wie vor, Gefahren mit Hilfe von technischen und organisatorischen Maßnahmen im Sinne der Maschinenrichtlinie normengerecht zu minimieren. Dabei müssen Sicherheit, Ergonomie, Manipulationsresistenz, Produktionsleistung, Dokumentation und Preis unter einen Hut gebracht werden. Für Konstrukteure und Entwickler von Maschinenbausteuerungen entstehen jedoch neue Anforderungen: Die altbewährte und gut eingeführte Sicherheitsnorm EN 954 wurde durch deren überarbeitete Version, der ISO 13489, ersetzt. Die EN 954 ist nur noch für eine Übergangszeit gültig, bis zu deren Ablauf ggf. eine Überarbeitung bestehenden Dokumentationen oder Konzepte notwendig ist. Die Norm ISO 13849 beschreibt neue Methoden zur Bewertung von Sicherheitsfunktionen. Neben der Realisierung bestimmter Schaltungsstrukturen ist nun zusätzlich die Anwendung von Zuverlässigkeitsberechnungen zur Realisation und Dokumentation einer Sicherheitsfunktion erforderlich. Doch keine Angst: Der pragmatische Ansatz der ISO 13849 ist relativ leichtverständlich und wird dem Maschinenbauer die Arbeit nicht unnötig erschweren. Ziel des Workshops der Vogel Business Media ist es, die Anwendung der Norm vom Schaltplan bis zur Bestimmung des Performance – Level anhand praxisnaher Beispiele zu vermitteln. Der Workshop ist herstellerunabhängig, praxisorientiert und liefert zahlreiche Quellenangaben, Internetadressen und Beispiele. Der Schwerpunkt des Inhalts liegt auf der Beurteilung sicherheitsgerichteter Hardware. Die Erstellung sicherheitsgerichteter Software wird nur prinzipiell angesprochen.

www.vbm-seminare.de