Termine

3. Internationale VDI-Tagung „Gießen von Fahrwerks- und Karosseriekomponenten 2018“

21. bis 22. Februar 2018  in Esslingen

Die Internationale VDI-Tagung „Gießen von Fahrwerks- und Karosseriekomponenten 2018“ ist die zentrale Veranstaltung im deutschsprachigen Raum, die Experten aus der Gießereibranche und der Automobilindustrie aus dem In- und Ausland zusammenbringt. Hier diskutieren führende Wissenschaftler und Führungskräfte der Industrie auf höchstem fachlichen Niveau die neuesten Trends und Entwicklungen im Strukturguss. Ob im Pkw oder Lkw, Gusskomponenten sind integraler Bestandteil im Fahrzeugbau. Nicht nur im Motor und dem Antrieb, sondern auch beim Fahrwerk und der Karosserie. Insgesamt gehen fast 60% der gesamten Gusslieferungen an internationale und nationale Fahrzeugbauer. Doch die Branche ist im Umbruch. Digitalisierung, Industrie 4.0, Leichtbau und Elektromobilität sind nur einige der Treiber des Strukturwandels im Automobilsektor, der auch direkte Auswirkungen auf die Gießereiindustrie hat. Die 3. VDI-Tagung „Gießen von Fahrwerks- und Karosseriekomponenten 2018“ stellt Chancen und Risiken dieses Strukturwandels vor. Diskutieren Sie mit führenden Experten aus Industrie und Forschung die aktuellen Trends und Entwicklungen im Fahrzeug- und Karosseriebau und darüber, wie der Technologietransfer in der Gießereiindustrie gelingen kann. Begleitend zur Tagung findet eine große Fachausstellung mit Fahrzeugexponaten der OEMs statt. Außerdem haben Sie die Gelegenheit, die Gießerei von Daimler in Mettingen exklusiv zu besichtigen.

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Ermüdungsverhalten metallischer Werkstoffe

26. bis 28. Februar 2018 in Siegen

Beim Einsatz metallischer Werkstoffe für Bauteile in technischen Konstruktionen tritt eine Wechselverformung auf, die zu einer allmählichen Schädigung des Werkstoffs und letztendlich zum Bauteilversagen führen kann. Für die bei zyklischer Beanspruchung erfolgende Werkstoffveränderung hat sich der Begriff Ermüdung eingebürgert, der im Alltagsleben leider häufig in direktem Zusammenhang mit Schadensfällen Verwendung findet. Systematische Untersuchungen zum Ermüdungsverhalten metallischer Werkstoffe werden bereits seit der ersten Hälfte des vorletzten Jahrhunderts durchgeführt, wobei solch unterschiedliche Disziplinen wie Werkstoffwissenschaft, Maschinenbau, angewandte Physik und angewandte Mathematik involviert sind. Nicht zuletzt aufgrund der Komplexität der bei der Materialermüdung zusammenwirkenden Vorgänge finden die gewonnenen Erkenntnisse nur zögerlich und sehr eingeschränkt Eingang in die industrielle Praxis. In der Fortbildungsveranstaltung werden den Teilnehmern die verschiedenen Aspekte der Thematik Materialermüdung auf der Basis der zugrundeliegenden werkstoffkundlichen Vorgänge dargestellt und die sich daraus ergebenden Konsequenzen für den Werkstoffeinsatz und die -Auslegung aufgezeigt. Durch die Vorträge mit Vorlesungscharakter soll primär ein solides Grundverständnis unter Berücksichtigung des multidisziplinären Charakters des Themas vermittelt werden. Ausgewählte Demonstrationsversuche dienen zur Illustration und Vertiefung der Vortragsinhalte und zeigen die modernen Versuchstechniken und Untersuchungsmethoden, die zur Charakterisierung des Ermüdungsverhaltens metallischer Werkstoffe Anwendung finden. Die Fortbildungsveranstaltung wendet sich bevorzugt an Werkstoffingenieure, Metallkundler, Physiker und Maschinenbauingenieure, die mit materialkundlichen und/oder konstruktiven Fragestellungen befasst sind.

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Einführung in die Metallkunde für Ingenieure und Techniker

13. bis 16. März 2018 in Darmstadt

Der erfolgreiche Umgang mit Metallen in Herstellung, Verarbeitung oder Prüfung setzt ein ausreichendes Maß an Kenntnissen der grundlegenden Vorgänge im Metallinneren voraus. Nur so lassen sich Fehler vermeiden oder abstellen und Prüfergebnisse befriedigend bewerten. Ziel der Fortbildung ist es daher, das Verständnis für die grundlegenden metallkundlichen Vorgänge zu fördern. Erst das Wissen über den Aufbau der Mikrogefüge gestattet es, Ergebnisse der Werkstoffprüfung plausibel und fachlich versiert zu interpretieren und auch Fragen zur Werkstoffauswahl korrekt zu beantworten. Im Grundlagenteil der Fortbildung werden daher wesentliche Elemente der Metallkunde sowie Möglichkeiten zur Änderung von Eigenschaften behandelt. Es wird ansprechend aufgezeigt, wie die mechanischen Eigenschaften quasi das Spiegelbild des jeweiligen Mikrogefüges darstellen. Im Anwendungsteil der Fortbildung wird anschließend der Aufbau und das Verhalten konkreter metallischer Werkstoffe (Eisen- und Nichteisenmetalle) behandelt. Stets wird hierbei auf die Verknüpfung mit den Grundlagen geachtet. Abschließend werden Näherungsformeln zur Abschätzung und Umrechnung von Werkstoffkennwerten angegeben und angewendet. Damit ist eine schnelle, überschlägige Kontrolle von Messergebnissen möglich. Das Laborpraktikum in kleineren Gruppen dient dann der Veranschaulichung und Ergänzung der Vortragsinhalte, wobei auch der Bezug zur Werkstoffprüfung aufgezeigt wird. Die Fortbildung wendet sich in erster Linie an Ingenieure, Techniker und Werkstoffprüfer mit ersten Grundkenntnissen in der Metallkunde, die mit der Fertigung, Prüfung oder Qualitätssicherung in metallherstellenden oder –verarbeitenden Betrieben befasst sind. Die Möglichkeit zur Diskussion besteht sowohl im Rahmen der Vorträge als auch insbesondere während des Praktikums.

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Titan und Titanlegierungen

14. bis 15. März 2018 in Köln

Im Jahre 1795 entdeckte der Berliner Chemiker Martin Klaproth bei Untersuchungen an Rutil das Oxid eines bis dahin unbekannten Elements, dem er den Namen Titan gab. Aufgrund des schwierigen und aufwendigen Reduktionsprozesses dauerte es jedoch noch weit über 100 Jahre, um das Metall vom Oxid zu isolieren. Titanlegierungen sind von daher ein noch junger Werkstoff. Die ersten Legierungen, die Ende der 1940er Jahre entwickelt wurden, schrieben jedoch schon Luftfahrtgeschichte. Sie ermöglichten den Eintritt in das Düsentriebwerkzeitalter und damit den Schritt in eine neue Ära der Luft- und Raumfahrt. Noch heute ist das Titan mit dem Flair des Exotischen umgeben. Inzwischen etablieren sich die Titanlegierungen aufgrund ihrer herausragenden Eigenschaften – hohe spezifische Festigkeit, ausgezeichnete Korrosionsbeständigkeit – zunehmend auch in der chemischen Industrie, Bauindustrie, Medizintechnik sowie im Off-shore-, Energie- und Automobilbereich. Nicht zuletzt zeigt der stark zunehmende Anteil im Freizeitbereich und in der Schmuckindustrie, dass Titan längst auch in Produkte des alltäglichen Gebrauchs vorgedrungen ist. Das Seminar wendet sich primär an Metallkundler, Ingenieure und Techniker aus Forschung, Entwicklung, Herstellung und Anwendung sowie Vertrieb, die sich mit Titan und seinen Legierungen vertraut machen wollen. Neben einführenden Vorträgen über metallkundliche Grundlagen wird auf Herstellung, Verarbeitung und Eigenschaften der Titanlegierungen eingegangen. Darüber hinaus werden klassische und neuere Anwendungen des Titans vorgestellt.

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3. Internationale Konferenz Hybrid Materials and Structures

18. bis 19. April 2018 in Bremen

Sehr häufig fungieren innovative Werkstoffe als Wegbereiter für die Einführung neuer Technologien und Produkte. In vielen Fällen können hochleistungsfähige Bauteile nicht mehr aus nur einem Material konstruiert werden. Dies gilt für Fahrzeuge genauso wie für den Maschinenbau und das Bauwesen. Um die spezifischen Eigenschaften eines Werkstoffs voll nutzen zu können, ist vor allem bei leichten Strukturbauteilen die Kombination verschiedener Werkstoffe unentbehrlich. Wenn diese Kombination durch unlösbare Verbindungen erfolgt, spricht man von Multi-Material-Design oder Hybriden Strukturen. Der Begriff Hybrid kommt dabei aus dem Griechischen und bedeutet gemischt. Bei der Mischung unterschiedlicher Werkstoffe ergeben sich besondere Anforderungen an die Füge- und Fertigungstechnologien, die Konstruktionsmethoden und zahlreiche weitere Aspekte. Die „Hybrid Materials and Structures 2018“ behandelt die gesamte Bandbreite an Themen, von den Grundwerkstoffen bis zur Konstruktion, von der Fertigung bis zur Anwendung und liefert damit die Basis für ein tiefgehendes Verständnis des anwendungsspezifischen Werkstoff- und Bauteilverhaltens. Die Kombination von unterschiedlichen metallischen Werkstoffen in einer Konstruktion bietet besondere Möglichkeiten, wenn es um Aspekte der Fertigung und um die Rezyklierbarkeit geht. Mischbauweisen mit mehreren Metallen werden auf dieser Konferenz daher erstmals gesondert aufgegriffen und in der Special Session „Multi-Metal-Design“ diskutiert. Die Konferenz bietet eine vielfältige Mischung aus Vortragsveranstaltungen, Diskussionsforen und Ausstellungsangeboten. Zudem ermöglicht der disziplinübergreifende Austausch zwischen Wissenschaft und Industrie die erweiterte Vernetzung untereinander.  

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Hannovermesse 2018 - "gegossene Technik"

23. bis. 27. April 2018 in Hannover

Der Gemeinschaftsstand "gegossene Technik" präsentiert zum Thema "Guss - ein starkes Stück Zukunft" die Leistungsfähigkeit der deutschen Gießerei-Industrie auf der HANNOVER MESSE - neu im Jahr 2018: der Gemeinschaftsstand wird in Halle 3 umziehen und liegt somit direkt am Eingang OST 2. Führende Unternehmen informieren über herausragende Gussprodukte, modernste Produktionsverfahren, gestalterische Innovationsfähigkeit sowie umfassende Serviceleistungen. Wirtschaftliche, sichere und leistungsstarke Gussteile aus einer breiten, maßgeschneiderten Werkstoffpalette sind in nahezu allen Bereichen der Technik von Bedeutung. Sie leisten in allen Bereichen einen zuverlässigen Dienst und die verschiedenen Gießverfahren bieten optimale Lösungen bei der Konstruktion von Enderzeugnissen mit höchsten Ansprüchen. Im internationalen Wettbewerbsumfeld positioniert sich die deutsche Gießerei-Industrie mit einem leistungsstarken Informations- und Kommunikationszentrum sowie Highlight-Großexponaten zum Thema "Produktsicherheit durch innovativen Zulieferguss" im Umfeld von Anwendern und Zielbranchen.

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10. Ranshofener Leichtmetalltage

13. - 14. Juni 2018  in Linz

Zum zehnten Mal lädt das LKR Leichtmetallkompetenzzentrum Ranshofen WerkstoffwissenschaftlerInnen und ExpertInnen aus der Leichtmetallbranche zum zweitägigen Fachaustausch ein.  Hochkarätige Referenten, eine namhafte Industrieausstellung sowie eine beeindruckende Tagungslocation machen die Leichtmetalltage zu einem einmaligen Erlebnis. Unter dem Motto „Hochleistungsmetalle und Prozesse für den Leichtbau der Zukunft“ dreht sich an beiden Konferenztagen alles um die Anforderungen bei der Entwicklung und Umsetzung von Innovationen in Werkstoff- und Prozessentwicklung. Wie immer gilt: Alle wissenschaftlichen Vorträge aus der universitären, außeruniversitären und industriellen Forschung haben Premierencharakter.

www.lmt.ait.ac.at