Termine

European Metallurgical Conference – EMC 2017

25. bis 28. Juni 2017 in Leipzig

Die EMC 2017 ist die wichtigste metallurgische Konferenz im Bereich der NE-Metalle in Deutschland und Europa. Hier treffen sich seit dem Start 2001 in Friedrichshafen die führenden Metallurgen der Welt um Ihre Erfahrungen und Forschungsergebnisse auszutauschen. Dabei geht es nicht nur um den unmittelbaren Prozess sondern auch um Umweltschutz, Ressourceneffizienz und politisch-rechtliche Angelegenheiten. In Leipzig werden mehr als 400 Teilnehmer erwartet.

http://emc.gdmb.de/home/



Seminar: Entwicklung von hochwertigem Aluminiumguss

27. bis 28. Juni 2017 in Aachen

In diesem Seminar lernen Sie die metallurgischen und prozesstechnischen Grundlagen für die Entwicklung und Herstellung hochwertiger Aluminiumgussteile im Sand-, Kokillen- und Niederdruckgussverfahren kennen. Ebenfalls thematisieren Sie die Einflüsse der Werkstoffauswahl, der Metallurgie und der Prozessrandbedingungen auf Gefüge und lokale mechanische Eigenschaften. Ein spezieller Fokus liegt dabei auf dem Einsatz der Versuchsplanung und autonomen Optimierung für robuste Fertigungsbedingungen und optimierte Gießsysteme. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mithilfe des Optimierungswerkzeugs bereits vor dem ersten Abguss den Einfluss unterschiedlicher Prozessgrößen bewerten können. Darüber hinaus diskutieren wir die Haupteinflussgrößen potenzieller Gussfehler. Anhand konkreter Beispiele wird der Nutzen der Gießprozess-Simulation für eine berechenbare Gussteilauslegung, eine optimierte Werkzeugkonstruktion und die Einstellung robuster Prozesse dargestellt.
Teilnehmer: Fachleute aus Arbeitsvorbereitung, Qualitätssicherung und Fertigung für die gesamte Prozesskette in der Aluminiumgießerei und Interessenten aus der Entwicklung von anspruchsvollen Aluminiumgussteilen

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Seminar: Prozesssicheres Fertigen mit Kupferwerkstoffen

27. bis 28. Juni 2017 in Düsseldorf

Kupferwerkstoffe weisen gegenüber anderen Werkstoffen wie Stahl und Aluminium Besonderheiten auf, deren Nichtbeachtung in Konstruktion und Fertigung gravierende Nachteile bewirken kann.  Dieses Seminar macht Sie mit den besonderen Eigenschaften dieser Werkstofffamilie vertraut. Ziel des Seminars ist es, den Teilnehmern ein besseres Verständnis für mögliche und vermeidbare „Fallstricke“ beim Umgang mit Kupferwerkstoffen zu verhelfen.
Zielgruppe: Dieses Seminar richtet sich an Ingenieure, Techniker, Produktionsverantwortliche, Qualitätsmanager, Konstrukteure, Meister und Metallverarbeiter.

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Seminar: Oberflächenbehandlung von Kupferwerkstoffen

29. Juni 2017 in Düsseldorf

Anwender erwarten von Werkstoffen zunehmend höhere Leistungen. Oberflächen und deren Funktionalisierung spielen hier gerade bei Kupfer eine besonders wichtige Rolle. Dieses Seminar erläutert Oberflächenreaktionen von Kupferwerkstoffen, vermittelt Wissen über Beschichtungssysteme und deren Bedeutung für die Gebrauchseigenschaften und den Korrosionsschutz.  Neue Erkenntnisse über die physikalische Strukturierung von Kupferwerkstoffen und deren Nutzen runden das Seminar ab. Ziel dieses Seminars ist es,  den Teilnehmern ein besseres Verständnis funktionaler Kupferoberflächen zu vermitteln.

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Seminar: Zerspanen von Kupferwerkstoffen

5. bis 6. Juli 2017 in Düsseldorf

Veränderungen in der Werkstofflandschaft - getrieben etwa durch zunehmende regulatorische Einschränkungen beim Einsatz von Blei - stellen Zerspanungsbetriebe vor neue Herausforderungen. Aufbauend auf verschiedenen kupferbezogenen Forschungsprojekten der letzten Jahre werden die Zusammenhänge zwischen Werkstoff, Prozessparametern, Werkzeuggeometrien und Schneidwerkstoffen sowie den Kühl- und Schmiermittelstrategien erläutert. Ziel des Seminars ist es,  den Teilnehmern Verständnis für die Vorgänge bei der Zerspanung von Kupferwerkstoffen zu vermitteln und ihnen Anleitung zu geben für die Auswahl der richtigen Ausgangsparameter seiner individuellen Zerspanungsstrategie.

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Verbundwerkstoffe 21. Symposium Verbundwerkstoffe und Werkstoffverbunde

5. bis 7. Juli 2017 in Bremen

Das 21. Symposium Verbundwerkstoffe und Werkstoffverbunde bietet entsprechend seiner Tradition Fachleuten aus aller Welt ein Forum zum Austausch wissenschaftlicher Erkenntnisse und industrieller Innovationen zu diesem Feld. Das Symposium wird vom 5. bis 7. Juli in Bremen vom Gemeinschaftsausschuss Verbundwerkstoffe (GAV) der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde e.V. (DGM) gemeinsam mit dem Faserinstitut Bremen e.V. durchgeführt. Begleitend zur Tagung wird es eine Fachausstellung im Foyer des Congress Centrum Bremen geben. Das wissenschaftliche Programm wird ab Mitte März auf der Homepage freigeschaltet.

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17. VDG-Zusatzstudium Gießereitechnik

Grundmodul 31.07. bis 04.08.2017 in Aachen
1. Modul 11. bis 15.09.2017 in Aachen
2. Modul 05. bis 09.02.2018 in Aalen
3. Modul 12. bis 16.03.2018 in Freiberg
4. Modul 17. bis 21.09.2018 in Clausthal
5. Modul 19. bis 23.11.2018 in Düsseldorf

Das VDG-Zusatzstudium wendet sich mit einem modular aufgebauten Studienangebot an Interessenten, die in der GießereiIndustrie tätig sind oder sein wollen und vertieftes Wissen über die gießereitechnischen Prozesse erwerben wollen. Mit dem vorliegenden Konzept wird das notwendige Wissen in berufsbegleitender Form parallel zur eigenen praktischen Tätigkeit vermittelt. So erhalten Führungskräfte eine höhere berufliche Kompetenz und Seiteneinsteiger solide Kenntnisse über gießereitechnische Problemstellungen.
Das Zusatzstudium Gießereitechnik hat einen Umfang von fünf Wochen, die sich über ca. 1 Jahr auf 5 Module verteilen. Es wird mit einer schriftlichen Prüfung, einer schriftlichen Ausarbeitung und einem Kolloqium, das den Wissenstransfer feststellen und die erfolgreiche Teilnahme bestätigen soll, abgeschlossen.

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51. Metallographie-Tagung 2017

13. bis 15. September 2017 in Aalen

Die Metallographie-Tagung ist ein wissenschaftlicher Kongress, der ein breites Themenspektrum aus allen Bereichen der Materialographie abdeckt und der jährlich stattfindet. Noch bis Mitte März sind Sie eingeladen Poster und Vorträge zu den Themen der Tagung einzureichen. Die 51. Metallographie-Tagung findet vom 13. bis 15. September 2017 an der Hochschule Aalen statt und wird von einer industriellen Ausstellung, von Workshops und von einem interessanten Besichtigungsprogramm zu wichtigen regionalen Firmen begleitet. Die inhaltliche Ausrichtung mit einem breiten Themenspektrum richtet sich an Fachkolleginnen und -kollegen aus allen Bereichen der Materialographie. Metallographische Methoden von der Probenpräparation, über die Mikroskopie bis zur Materialanalytik werden behandelt. Der Nutzen dieser Untersuchungsmethoden wird an verschiedenen Werkstoffen, von Stählen über Aluminiumlegierungen, pulvertechnologischen Werkstoffen bis hin zu Kunststoffen und Verbundwerkstoffen aufgezeigt sowie für klassische und neue Fertigungsverfahren, wie zum Beispiel der additiven Fertigung. Neu bei der 51. Metallographie-Tagung ist ein ganztägiges Symposium zu Verfahren und Anwendungsbeispielen der Tomographie und 3D-Gefügeanalyse. Dieses integrierte Symposium wird organisiert vom neu gegründeten Themenbereich "Tomographie und 3D-Gefügeanalyse" innerhalb des Fachausschusses "Materialographie". Wie in den Vorjahren wird das Tagungsprogramm durch eine Reihe eingeladener Plenarvorträge hochkarätiger Redner bereichert.

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Grundlagen der Gießereitechnik für Eisen- und Stahlguss

13. bis 15. September 2017 in Freiberg

Gießen ist ein modernes und leistungsfähiges Fertigungsverfahren und für viele industrielle Produktionsbereiche von grundlegender Bedeutung für die Herstellung metallischer Werkstücke. Um das volle Leistungspotenzial dieses Urformverfahrens für alle nutzbar werden zu lassen, sollen Grundkenntnisse über die Verfahrensprinzipien, Fertigungsabläufe, einsetzbare Gusswerkstoffe und Hilfsmittel in einer großen Breite vorhanden sein. Der Lehrgang behandelt zunächst die vielfältigen Leistungen der Gießereiindustrie. Im weiteren Verlauf liegt der Fokus der Veranstaltung auf dem Eisen- und Stahlguss. Eine anschauliche praktische Vorführung eines Form- und Gießvorgangs soll dann ein Grundverständnis für alle darzustellenden Verfahrensvarianten schaffen. Neben der Dastellung aller betriebsinternen Fertigungsabschnitte zur Gussproduktion werdan auch die vielfältigen Aktivitäten zur Qualitätssicherung in der Gießerei vorgestellt.

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Korrosion und Korrosionsschutz in Theorie und Praxis

13. bis 15. September 2017 in München

Teil 1: Grundlagen, Korrosionsformen und werkstofftechnische Aspekte
Teil 2: Korrosionsschutz durch Beschichtungen, Überzüge und sonstige Verfahren

In Teil 1 sollen die Teilnehmer die Grundlagen des Korrosionsgeschehens verstehen und es lernen, Korrosionsgefahren zutreffend einschätzen zu können. Sie sollen die Besonderheiten im Korrosionsverhalten wichtiger Werkstoffgruppen sowie ausgewählter Einzelwerkstoffe kennenlernen und in die Lage versetzt werden, eine hinsichtlich der jeweiligen Korrosionsproblematik anforderungsgerechte Werkstoffauswahl zu treffen. Zusätzlich wird ein Einblick in die Methoden der Korrosionsprüfung gegeben.
In Teil 2 sollen die Teilnehmer die gebräuchlichen Techniken und Maßnahmen zum Korrosions- und Oberflächenschutz kennenlernen und einen Einblick in die Wechselwirkung dieser Korrosionsschutzmaßnahmen mit konstruktiven, werkstofffertigungstechnischen Aspekten erhalten. Sie sollen befähigt werden, ein für den jeweiligen Anwendungsfall hinsichtlich Wirksamkeit und Kosten optimales Korrosionsschutzkonzept auszuarbeiten und Konstruktion und Fertigungsplanung darauf abzustimmen.
Teilnehmerkreis: Ingenieure aus den Bereichen allgemeiner Maschinenbau, Metallbau und Fahrzeugbau, die in ihrer Praxis mit Problemen auf dem Gebiet der Korrosion der Metalle, des Korrosionsschutzes und der Oberflächentechnik konfrontiert werden. Die Praxisbeispiele stammen mit Schwerpunkt aus dem Fahrzeugbau sowie dem allgemeinen Maschinenbau, dem Metallbau, der Energietechnik, vereinzelt aus der Luftfahrt und der Haustechnik. Weitgehend unberücksichtigt bleiben hingegen Problemfelder aus dem Chemieanlagenbau sowie aus dem Tiefbau.

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Einführung in die Metallkunde für Ingenieure und Techniker

19. bis 22. September 2017 in Darmstadt

Der erfolgreiche Umgang mit Metallen in Herstellung, Verarbeitung oder Prüfung setzt ein ausreichendes Maß an Kenntnissen der grundlegenden Vorgänge im Metallinneren voraus. Auf diese Weise können Fehler vermieden bzw. abgestellt und Prüfergebnisse befriedigend bewertet werden. Ziel des Seminars ist daher, das Verständnis für die grundlegenden metallkundlichen Vorgänge zu fördern. Erst das Wissen über den Aufbau der Mikrogefüge gestattet es, Ergebnisse der Werkstoffprüfung plausibel und fachlich versiert zu interpretieren sowie auch Fragen zur Werkstoffauswahl korrekt zu beantworten. Im Grundlagenteil des Seminars werden daher wesentliche Elemente der Metallkunde sowie Möglichkeiten zur Änderung von Eigenschaften – letzteres durch Umformen, Wärmebehandeln oder Legieren - behandelt. Es wird ansprechend aufgezeigt, wie die mechanischen Eigenschaften sich de facto als Spiegelbild des jeweiligen Gitteraufbaus bzw. Mikrogefüges zeigen. Im Anwendungsteil des Seminars wird anschließend der Aufbau und das Verhalten konkreter metallischer Werkstoffe (Eisen- und Nichteisenmetalle) behandelt. Stets wird hierbei auf die Verknüpfung mit den Grundlagen geachtet. Abschließend werden Näherungsformeln zur Abschätzung und Umrechnung von Werkstoffkennwerten angegeben und angewendet. Damit ist eine schnelle, überschlägige Kontrolle von Messergebnissen möglich. Das Praktikum in kleineren Gruppen dient der Veranschaulichung und Ergänzung des behandelten Stoffes aus den Vorträgen sowie seinem Bezug zur Werkstoffprüfung. Das Fortbildungsseminar wendet sich an Ingenieure, Techniker und ausgebildete Werkstoffprüfer, die mit der Fertigung, Prüfung oder Qualitätssicherung in metallherstellenden oder –verarbeitenden Betrieben befasst sind und über Grundkenntnisse in der Metallkunde verfügen. Die Möglichkeit zur Diskussion besteht sowohl im Rahmen der Vorträge, als auch insbesondere während des Praktikums.

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WERKSTOFFWOCHE - Kongress - Übersichtvorträge - Fachmesse - Seminare

27. bis 29. September 2017  in Dresden

Der Kongress verspricht zum Pflichttermin für alle Erfinder, Entwickler und Entscheider der Werkstoffbranche zu werden. Ob Energie, Verkehr, Kommunikation, Gesundheit oder Sicherheit: Alle Megatrends der Zukunft basieren auf der Entwicklung innovativer Werkstoffe. Der nationale wie internationale Erfolg der gesamten deutschen Industrie hängt direkt oder indirekt von den Lösungen der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik ab. Innovative Werkstoffe haben somit auch einen erheblichen Anteil am Wohlstand unserer Gesellschaft. Hochrangige Vertreter aus Wissenschaft und Industrie haben bereits ihre Teilnahme zugesagt. Mit zahlreichen Vorträgen, Symposien und Workshops schlägt auch die WerkstoffWoche 2017 den Bogen von neuesten Erkenntnissen und Trends in die Anwendung.  Einreichungen von Vortrags- und Posteranmeldung sind ab Mitte Dezember 2016 bis zum 31. März 2017 über die Homepage der Werkstoffwoche möglich. Die Werkstoffwoche 2017 wird veranstaltet von der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde e.V. und dem Stahlinstitut VDEh. Viele weitere Verbände engagieren sich bereits ebenfalls im Rahmen der Werkstoffwoche. 

www.werkstoffwoche.de


Fachtagung Konstruieren in Guss

12. und 13. Oktober 2017 in Bad Dürkheim

Im Vergleich zu anderen Fertigungsverfahren existieren beim Gießen praktisch keine Einschränkungen der Designfreiheit. Die große Vielfalt der Werkstoffe bietet in Kombination mit einer funktionsgerechten Auslegung von Geometrien maßgeschneiderte Bauteile für nahezu jeden Einsatzzweck. Sowohl Gusskonstruktionen als auch Gießverfahren sind innovativ, energiesparend, umweltschonend und wirtschaftlich. In der jüngsten Zeit sorgten vor allem Innovationen bei den Werkstoffen und die Simulation der Gießprozesse und des Bauteilverhaltens für neue Impulse, durch die weitere Einsatzbereiche für Gussprodukte erschlossen werden können. Die fundierte Partnerschaft zwischen Konstrukteur und Gießer bietet in diesem Umfeld ein Innovationspotenzial,  das für unsere Wettbewerbsfähigkeit unerlässlich ist.

Themenschwerpunkte

  • Vielfalt der Gusswerkstoffe und Gießverfahren
  • Gestaltungsfreiheit und Funktionsintegration
  • Strukturoptimierung nach bionischem Vorbild
  • Technologische Eigenschaften von Gusswerkstoffen
  • Berechnungsrichtlinien
  • Entstehung und rechnerische Ermittlung von Bauteileigenschaften
  • Empfehlungen für Gussteilkonstruktion und Design
  • Entstehung, Berechnung und Minimierung von Eigenspannungen
  • Leichtbau
  • Technische Lieferbedingungen, Toleranzen
  • Repräsentative Werkstoffkennwerte
  • Bauteilprüfung


Weitere Infos zur Tagung und Anmeldung folgen!


Hochbeständige metallische Sonderwerkstoffe

17. und 18. Oktober 2017 in Essen

Das Seminar vermittelt den Teilnehmern wesentliche Informationen für die Anwendung dieser zunehmend wichtiger werdenden Werkstoffgruppe und ermöglicht so eine gezielte Werkstoffauswahl beim Einsatz auch unter schwierigen Verarbeitungs- und Korrosionsbedingungen. Trotz ihres vergleichsweise hohen Preises haben sich die Nickellegierungen sowie die Sondermetalle Titan, Zirkonium und Tantal einen festen Platz in der Anwendung metallischer Werkstoffe gesichert. Insbesondere, wenn es um höchste Anforderungen hinsichtlich chemischer Beständigkeit geht, ist ihr Einsatz oft nicht zu umgehen, um eine sichere und langdauernde Nutzung von Anlagen oder Anlagenteilen zu gewährleisten. In den Bereichen der chemischen und petrochemischen Industrie, der Energie-, Umwelt- und Meerestechnik sowie der Luft- und Raumfahrt finden die Nickellegierungen und zunehmend auch die Sondermetalle ein breites Anwendungsfeld. Aus Kostengründen werden sie dabei häufig als Auflagewerkstoff eines plattierten Verbundstoffes eingesetzt. Nach einer Übersicht über die Herstellung, die Einteilung und den neuesten Stand der Normung befasst sich das Seminar mit dem Aufbau, den Eigenschaften und der Verarbeitung dieser Werkstoffe. Die besonderen Gegebenheiten bei ihrem Einsatz in den wesentlichen technischen Anwendungsfeldern werden eingehend behandelt. Hierbei stehen die für die jeweiligen Bauteile notwendigen Verarbeitungseigenschaften und das Korrosionsverhalten im Vordergrund der Betrachtungen.
Teilnehmerkreis: Werkstoffingenieure, Apparate- und Anlagenbauer, Mitarbeiter der Betriebstechnik und Betriebssicherheit, Technische Überwachungsorganisationen, Schadenssachbearbeiter, Sachverständige und Korrosionsschutzingenieure.

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Seminar: Basiswissen Kupfer für Konstrukteure

19. Oktober 2017 in Düsseldorf

Für Konstrukteure,  die mit Aufgaben aus den Bereichen Elektrotechnik/Elektronik und Wärmeaustausch befasst sind stellen Kupferwerkstoff einen unverzichtbaren Lösungsansatz dar. Dieses Seminar adressiert im ersten Teil die Grundlagen von Kupfer und Kupferlegierungen an Beispielen von Knet- und Gusswerkstoffen, deren Gefügeaufbau und die Möglichkeiten,  die die Wärmebehandlung bietet. Eine Einführung über kupferrelevante Werkstoff- und Produktnormen schafft die Grundlage für die richtige Spezifikation im Bestellvorgang. Im zweiten Teil wird anhand von konkreten Beispielen erläutert,  wie spezifische Aufgaben durch die richtige Werkstoffauswahl gelöst werden können.

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Einführung in die additive Fertigung

24. bis 26. Oktober 2017 in Paderborn

Das Thema additive Fertigung, d.h. der direkte schichtweise Aufbau von Produkten, ist aktuell sehr stark in das Interesse der polymer- und metallverarbeitenden Industrie sowie des produzierenden Gewerbes gerückt. Allein basierend auf 3D-Konstruktionsdaten können auf verschiedene Weisen Bauteile mit integrierten Funktionalitäten ohne Verwendung eines Werkzeuges realisiert werden, die konventionell so nicht herstellbar sind. Um die vielen Chancen, die die additive Fertigung bietet, effektiv zu nutzen und im Hinblick auf die jeweilige Anwendung zu bewerten ist es notwendig, verschiedene Aspekte, so z.B. eine prozessgerechte Konstruktion und erzielbare Werkstoffeigenschaften, zu berücksichtigen. Das Direct Manufacturing Research Center (DMRC) der Universität Paderborn entwickelt zusammen mit namhaften Partnern aus der Industrie die oben genannten Prozesse hin zu robusten und industriell einsetzbaren direkten Fertigungsverfahren. Alle Prozesse werden ganzheitlich unter Einbeziehung sowohl prozessspezifischer Aspekte als auch allgemeiner Querschnittsthemen betrachtet. Die Fortbildungsveranstaltung wird in diesem Sinne sowohl die Chancen als auch die Herausforderungen der additiven Fertigung offen vermitteln und den Teilnehmern anhand konkreter Beispiele die Umsetzung in der Serienanwendung aufzeigen. Zielgruppe sind Techniker und Ingenieure, die in ihren Unternehmen additive Fertigungsverfahren einsetzen und in die Wertschöpfungskette integrieren wollen. Sowohl Polymerwerkstoffe als auch Metalle sollen dabei eingehend betrachtet werden. Durch enge Verzahnung theoretischer Grundlagen und praktischer Versuche wird den Teilnehmern aufgezeigt, inwieweit Bauteile verfahrensspezifisch auszulegen sind und welche Aspekte bei der Anwendung additiv gefertigter Komponenten im Hinblick auf Belastbarkeit und Einsetzbarkeit zu berücksichtigen sind. Die Veranstaltung setzt sich aus Vorträgen und mehreren Praxisteilen zusammen. Die nachmittäglichen praktischen Einheiten dienen der Vertiefung der am Vormittag vermittelten theoretischen Grundlagen. Die Versuche werden in Kleingruppen durchgeführt. Eine intensive und aktive Einbindung der Teilnehmer in die Versuchsdurchführung ist somit garantiert. Es besteht die Möglichkeit, Problemstellungen aus dem eigenen beruflichen Umfeld anzusprechen (auch bereits im Vorfeld der Veranstaltung).

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Leichtbau in Guss 2017

7. und 8. November 2017 in Hannover

Der Leichtbaugedanke ist seit jeher immanenter Bestandteil der deutschen Ingenieurskunst. Um nachhaltig die Produktion am Hochlohnstandort Deutschland zu festigen, gilt es die bestehenden Prozessgrenzen ständig zu erweitern und durch neue Verfahren den Technologievorsprung zu sichern und auszubauen. Aktuelle Herausforderungen in der Gießereitechnik stellen komplexe Bauteile mit geringen Wandstärken dar. Die Tagung möchte verschiedene Verfahren beleuchten und Einblick in die Chancen und Grenzen der Wandstärkenreduktion geben sowie Diskussionen zu diesem Trend anregen. Sowohl in der Montage als auch in der Fertigung treffen zunehmend unterschiedlichste Materialtypen aufeinander, was neue Ansätze hinsichtlich der Fügetechnik verlangt oder von Grund auf eine integrale Materialverbundbauweise verschiedenster Werkstoffe fordert. Hierbei ist eine innovative Bauteilauslegung und Prozesstechnik gefragt, die als Schlüssel zum Erfolg dient. Die „Leichtbau in Guss“ rückt 2017 somit die Themen Wandstärkenreduzierung, Prozesstechnik sowie Struktur- und Hybridbauweisen in den Fokus.

www.hanser-tagungen.de

 

 

14. Kupfer-Symposium

8. und 9. November 2017 in Esslingen

Am 8. und 9.  November 2017 veranstaltet das Deutsche Kupferinstitut zusammen mit der Hochschule Esslingen seine diesjährige Werkstofftagung. 2017 liegen die Themenschwerpunkte auf den Bereichen: Simulation/Modellierung, Prozess- und Verfahrenstechnik, Nano- und Oberflächentechnik sowie Materialeigenschaften/Tribologie. Das Kupfer-Symposium ist die bedeutendste deutschsprachige Plattform für einen professionellen Erfahrungsaustausch zwischen Industrie und Forschung und zählt zu den bedeutendsten werkstoffwissenschaftlichen Veranstaltungen zum Thema Kupfer im deutschsprachigen Raum. Geboten werden qualitativ hochwertige Fachvorträge und Diskussionen. Von den Teilnehmern wird insbesondere die Möglichkeit geschätzt, sich über künftige Entwicklungen innerhalb der Werkstoff- und Fertigungstechnik auszutauschen und neue Forschungsansätze und Anwendungspotentiale zu definieren. Daneben bietet die Veranstaltung Forschungsinstituten, Hochschulen und Industrie die Möglichkeit, den Dialog zu intensivieren und die Zusammenarbeit zu optimieren. Mit der Teilnahme als Referent besteht die Chance, Themen einem größeren Fachpublikum vorzustellen und zu diskutieren. Die integrierte Poster-Session ermöglicht einen intensiven Austausch. Unabhängig von der Teilnahme als Referent können außerdem wissenschaftliche   Poster eingereicht werden, die in einer veranstaltungsbegleitenden Ausstellung präsentiert werden.

Weitere Informationen zum Vortragsprogramm erteilt: Dr. Ladji Tikana, Ladji.Tikana(at)copperalliance.de

www.kupferinstitut.de


LightMAT 2017 2nd Conference & Exhibition on Light Materials - Science and Technology with the special Symposium ECAA

8. bis 10. November 2017, Bremen

LightMAT 2017 provides a platform for academic and industrial researchers, scientists and engineers to present and discuss the recent development and progress made in Magnesium, Aluminium, Titanium and their alloys and materials combinations. Additional sessions are organized beyond single metals and address common processes and main applications, intended to provide comparison and cross fertilization, giving a wide overview of individual advances, challenges and highlights.

https://lightmat2017.dgm.de


formnext 2017 - International exhibition and conference on the next generation of manufacturing technologies

14. bis 17. November 2017, Frankfurt a. M.

Auf der formnext powered by tct treffen sich Aussteller aus dem Additive Manufacturing und den konventionellen Technologien industrieller Fertigungsverfahren mit der internationalen herstellenden Industrie. Die formnext zeigt damit jährlich am internationalen Messestandort Frankfurt am Main die nächste Generation intelligenter industrieller Produktion. Sie fokussiert vom Design über die Herstellung bis zur Serie die effiziente Realisierung von Produktideen. Die formnext präsentiert sich als höchst internationale Messeveranstaltung und ist Schaufenster und wichtiger Impulsgeber für Innovationen. Die parallel zur Messe stattfindende Konferenz widmet sich den aktuellsten Trends und Fragestellungen beim Additive Manufacturing und dessen intelligenter Einbindung in die Prozessketten industrieller Produktionsverfahren.

www.mesago.de/de/formnext


Grundlagen der Gießereitechnik für Aluminium-Gusslegierungen

22. bis 24. November 2017  in Duisburg

Unsere moderne Welt ist ohne Gussprodukte nicht denkbar. Viele Produkte aus dem täglichen Leben enthalten Gussteile bzw. werden mit Hilfe gegossener Komponenten hergestellt. Das Gießen hat sich hierbei zu einem wettbewerbsfähigen, hoch technisierten Verfahren entwickelt, das auf kurzem Weg aus einem Werkstoff ein fertiges Produkt generiert. Kein anderes Fertigungsverfahren bietet den Konstrukteuren dieses Spektrum an Gestaltungsfreiheit bei der Umsetzung von Ideen. Die Kombination optimaler Bauteilgeometrie mit bestgeeigneten Werkstoffen führt letztendlich zu einem technisch und wirtschaftlich überzeugendem Produkt im Wettbewerb der Fertigungsverfahren. Im Rahmen von Vorträgen werden Grundkenntnisse zur Schmelztechnik und Schmelzebehandlung von Aluminiumlegierungen vermittelt und der Fertigungsablauf zur Herstellung von Aluminium-Gussteilen am Beispiel der wichtigsten Form- und Gießverfahren erläutert. Auf diese Weise lassen sich Zusammenhänge zwischen den Fertigungsbedingungen und erreichbarer Gussqualität aufzeigen. Eine praktische Vorführung der theoretisch erarbeiteten Kenntnisse zur Formherstellung, Schmelz- und Gießtechnik in unserer Versuchsgießerei rundet die Veranstaltung ab.

www.vdg-akademie.de


EAC-EUROPEAN ALUMINIUM CONGRESS 2017

27. und 28. November 2017  in Düsseldorf

Es werden sowohl die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten von Aluminium im Fahrzeugbau vorgestellt als auch mögliche Weiterentwicklungen, welche die Fahrzeuge der Zukunft leichter und energieeffizienter werden lassen. Vor dem Hintergrund von Megatrends wie Mobilität der Zukunft, Elektromobilität, innovative Hybridtechnologien sowie Additive Fertigung werden neue Lösungen und Anwendungen aus Aluminium-Werkstoffen präsentiert. Referenten und Teilnehmer aus der Aluminiumindustrie, von Automobilzulieferern und OEMs sowie aus dem Anlagen- und Maschinenbau diskutieren über innovative Entwicklungen und neue Technologien im Automobilbau der Zukunft.

www.aluminium-congress.com


Seminar: Simulation von Gusseisen - Grundlagen, Metallurgie, Gussfehler

28. November 2017  in Aachen

In diesem Seminar lernen Sie wichtige Einflussgrößen auf die Eigenschaften von Eisenlegierungen als Guss- und Konstruktionswerkstoff kennen. Außerdem erfahren Sie, wie die Gießprozess-Simulation den Herstellungsprozess begleitet und optimiert. Die Möglichkeiten der Gießprozess-Simulation zur Vorhersage von Gussteilqualität und Bauteileigenschaften werden ausführlich vorgestellt. Schwerpunkt ist die Diskussion wichtiger Einflüsse von Fertigungsbedingungen auf Gussfehler, Gefüge und lokale Eigenschaften, die anhand der Versuchsplanung und autonomen Optimierung ausgewertet werden. Ziel der Veranstaltung ist die Erarbeitung gezielter Maßnahmen zur Einstellung von robusten Fertigungsbedingungen und optimierten Gießtechniken im Eisenguss.
Teilnehmer: Fachleute aus Arbeitsvorbereitung, Qualitätssicherung und Fertigung in Ihrer Eisengießerei, Anwender sowie Nutzer von Simulationsergebnissen innerhalb der Prozesskette

www.magmasoft.de


EUROGUSS 2018

16. bis 18. Januar 2018 in Nürnberg

Im Messezentrum Nürnberg dreht sich auf der EUROGUSS, der europaweit größten Fachmesse ihrer Art, alles um innovative Lösungen für Druckgussverfahren wie Aluminium Druckguss, Magnesium Druckguss oder Zink Druckguss. Abgerundet wird das Angebotsspektrum durch Themenbereiche wie Rapid Prototyping, CNC Maschinen, Metalllegierungen, Druckgussformen, Peripheriegeräte, Fügeverfahren, Prozessoptimierung, Energieeffizienz, Werkstoffprüfung, Druckgussmaschinen oder 3D Print.

Der Verband Deutscher Druckgießereien (VDD) und der Bundesverband der Deutschen Gießerei-Industrie (BDG) veranstaltet auf der Messe EUROGUSS in Nürnberg den 18. Internationalen Deutschen Druckgusstag. Die Tagung bietet den Ausstellern auf der Messe EUROGUSS, aber auch darüber hinaus den Druckgießereien, der Zulieferindustrie, Hochschulen und Instituten wie auch den Druckgussanwendern eine attraktive Plattform, neue Technologien, Prozess- und Werkstoffentwicklungen sowie neue Anwendungsbereiche vorzustellen und mit der Fachwelt zu diskutieren. Informationen, wie Sie sich an der Vortragsveranstaltung beteiligen können und welche Fachthemen zur Auwahl stehen finden Sie hier.

www.euroguss.de


3. Internationale VDI-Tagung „Gießen von Fahrwerks- und Karosseriekomponenten 2018“

21. bis 22. Februar 2018  in Esslingen

Die Internationale VDI-Tagung „Gießen von Fahrwerks- und Karosseriekomponenten 2018“ ist die zentrale Veranstaltung im deutschsprachigen Raum, die Experten aus der Gießereibranche und der Automobilindustrie aus dem In- und Ausland zusammenbringt. Hier diskutieren führende Wissenschaftler und Führungskräfte der Industrie auf höchstem fachlichen Niveau die neuesten Trends und Entwicklungen im Strukturguss. Ob im Pkw oder Lkw, Gusskomponenten sind integraler Bestandteil im Fahrzeugbau. Nicht nur im Motor und dem Antrieb, sondern auch beim Fahrwerk und der Karosserie. Insgesamt gehen fast 60% der gesamten Gusslieferungen an internationale und nationale Fahrzeugbauer. Doch die Branche ist im Umbruch. Digitalisierung, Industrie 4.0, Leichtbau und Elektromobilität sind nur einige der Treiber des Strukturwandels im Automobilsektor, der auch direkte Auswirkungen auf die Gießereiindustrie hat. Die 3. VDI-Tagung „Gießen von Fahrwerks- und Karosseriekomponenten 2018“ stellt Chancen und Risiken dieses Strukturwandels vor. Diskutieren Sie mit führenden Experten aus Industrie und Forschung die aktuellen Trends und Entwicklungen im Fahrzeug- und Karosseriebau und darüber, wie der Technologietransfer in der Gießereiindustrie gelingen kann. Begleitend zur Tagung findet eine große Fachausstellung mit Fahrzeugexponaten der OEMs statt. Außerdem haben Sie die Gelegenheit, die Gießerei von Daimler in Mettingen exklusiv zu besichtigen.

www.vdi-wissensforum.de