Fachartikel

Entwicklung von Eisengusswerkstoffen für Heißgasanwendungen
von Werner Menk, Schaffhausen, Schweiz

Das Downsizing von Motoren – Benzin- wie auch Dieselmotoren – hilft CO2- Emissionen zu reduzieren. Kleinere Motoren bei gleicher oder sogar erhöhter Leistung führen aber zu höheren Abgastemperaturen. In Pkw-Dieselmotoren werden diese auf Werte von mehr als 850 °C, in turboaufgeladenen Benzinmotoren sogar auf über 1050 °C angehoben.

Beispiele der Serienteile Auslasskrümmer und Turbolader-Gehäuse, gefertigt aus SiMo1000.
Bild: Beispiele der Serienteile Auslasskrümmer und Turbolader-Gehäuse, gefertigt aus SiMo1000. Foto: GF Automotive

Ferritische, mit Silizium- und Molybdän legierte Eisengusswerkstoffe für den Einsatz bei höheren Temperaturen sind in DIN EN 16 124 genormt. Diese Werkstoffe genügen aber nicht mehr für hochaufgeladene Motoren. Basierend auf den bekannten EN-GJS-SiMo-Gusseisensorten hat die Georg Fischer Automotive AG, Schaffhausen, Schweiz, (GF) neue ferritische EN-GJS-Werkstoffe mit erhöhter Ferrit/Austenit-Umwandlungstemperatur, höherer Hochtemperaturfestigkeit und verbesserter Zunderbeständigkeit entwickelt.

Der Beitrag beschreibt die Entwicklung dieser Werkstoffe, deren Eigenschaften, Serienanwendungen und neueste Entwicklungen zur Erreichung noch höherer Einsatztemperaturen.

Dr. sc. techn. ETH Werner Menk, Georg Fischer Automotive AG, Schaffhausen, Schweiz


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pdf-Datei aus "GIESSEREI" Heft 4/2015 Seiten 26-33
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