Fachartikel

Innovativer 3-D-Druck in Gießereien
von Edgar Lange, Düsseldorf

Immer mehr Gießereien setzen für Gießereimodelle und -formen auf den 3-D-Druck. Das Verfahren lohnt sich nicht nur bei der Produktion von kleineren Stückzahlen oder Prototypen, es überwindet auch technologische Grenzen. Gießereien, die erste Erfahrungen gesammelt haben, berichten auch von geringeren Werkzeug-, Kernmontage-, Lager- und Qualitätskosten sowie Wettbewerbsvorteilen durch schnellere Lieferzeiten.

Fertig poliertes Turbinenrad, das mit Hilfe eines 3-D-Sandmodells gegossen wurde.
Bild: Fertig poliertes Turbinenrad, das mit Hilfe eines 3-D-Sandmodells gegossen wurde. (Foto: voxeljet)

Einsatz findet der 3-D-Druck zur Sandformen- und Sandkernfertigung auch in Kombination mit konventionellen Techniken und in Feingießereien. Berichtet wird über eine Edelstahlgießerei, die hiermit Gussteil-Prototypen und Kleinserien herstellt, und das vor allem, wenn komplizierte Freiformflächen mit Hinterschneidungen, dünnen Wandstärken und feinen Strukturen erzeugt werden müssen. Beim heutigen Stand der Technik können immer größere Gussteile im 3-D-Druckverfahren gefertigt werden. Zudem findet der 3-D-Druck Anwendung, um verlorene oder Dauermodelle herzustellen, was die teuren Kosten der Anfertigung konventioneller Gießwerkzeuge reduzieren kann.

Edgar Lange, Freier Journalist, Düsseldorf


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pdf-Datei aus "GIESSEREI" Heft 10/2014, Seiten 74-77
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