Fachartikel

Quick Cast – Prototypenfertigung aus Magnesium
von Dan Nielsen, Skive, Dänemark

Die schnellstmögliche Verfügbarkeit eines neuen Produktgehäuses oder eines einzelnen Bauteiles ist im Wettlauf um kurze Zeiträume von der Entwicklung bis zur Markteinführung eines Produkts ein wichtiges Kriterium.

Die numerische Simulation der herstellungsbedingten Schrumpfung von Gussteilen und des daraus folgenden Verzuges und der Eigenspannungen
Bild: Ein Prototypengehäuse aus Magnesium für einen Ultraschallscanner (Foto: Formkon)

Ob Scanner, Router, Felge oder Handy, ob Gehäuse oder einzelnes Bauteil – im Rahmen der Produktentwicklung ist es zu jeder Zeit von großer Bedeutung, 3-D-konstruierte Bauteile schnell in Prototypen oder Kleinserien umsetzen zu können, die sich dann unter realistischen Bedingungen testen lassen. Ganz gleich, ob es sich dabei um Tests bezüglich der Wärmeableitung, der Materialeffizienz, der Gewichtseinsparung, des optimalen Korrosions- oder Schlagschutzes des Produkts oder der raumsparenden Elementeanordnung handelt. Entscheidend ist die Wahl eines Gussherstellungsverfahrens, das ohne den kosten- und zeitintensiven Einsatz von formgebenden Werkzeugen auskommt und trotzdem für Testzwecke geeignete gegossene Prototypen, z. B. aus Aluminium und Magnesium, herstellt. Dieses Marktsegment bedient unter anderem das dänische Unternehmen Formkon, Skive, mit Quick Cast, einem spezifischen Vakuumgießverfahren, mit dem sich sehr homogene Gefüge herstellen lassen. Das Unternehmen produziert selbst komplex aufgebaute Prototypen oder Kleinserien in sehr kurzer Zeit und in sehr hoher Qualität. Die Standardlieferzeit für Gussteile beträgt 5 bis maximal 10 Arbeitstage.

Dan Nielsen, Formkon A/S, Skive, Dänemark


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