Fachartikel

Wärmebehandlung von dünnwandigen Aluminium-Druckguss-Bauteilen
von Dan Dragulin, Delbrück

Die rasante Entwicklung der Automobil- und Luftfahrtindustrie trägt kraftvoll zur Entwicklung der Aluminium-Druckguss-Industrie bei. In diesem Zusammenhang ist die Gewichtsreduzierung ein zentrales Ziel. Die vorliegende Analyse soll einen Beitrag zur technologischen Weiterentwicklung auf diesem Gebiet liefern – bestehend aus dem Druckgießverfahren zum Gießen dünnwandiger Bauteile und der Wärmebehandlung, die ein sehr gutes Festigkeits- und Duktilitätsniveau ermöglicht.

Mit Infrarotwärmetransfers können die Zykluszeiten bei dünnwandigen Druckguss-Strukturbauteilen aus AlSi10MnMg erheblich reduziert werden und es ist ein sehr hoher Automatisierungsgrad möglich.
Bild: Mit Infrarotwärmetransfers können die Zykluszeiten bei dünnwandigen Druckguss-Strukturbauteilen aus AlSi10MnMg erheblich reduziert werden und es ist ein sehr hoher Automatisierungsgrad möglich. (Foto: Belte AG)

Bei der Produktion dünnwandiger Aluminium-Druckguss-Bauteile ist eine steigende Tendenz zu beobachten, die für mindestens die nächsten 10 bis 15 Jahre anhalten wird. Die Wärmebehandlung ist und bleibt eine wichtige (in den meisten Fällen sogar eine unerlässliche) Etappe der Produktion. Die Entwicklung neuer Wärmebehandlungsparameter und -technologien hat nicht nur eine technologische, sondern auch eine wirtschaftliche Bedeutung, die mit der Erhöhung der physikalischen und chemischen Anforderungen der Bauteile als ständige Herausforderung betrachtet werden muss.

Die Resultate der hier beschriebenen Untersuchungen decken sich mit den praktischen Erfahrungen der Autoren bei der Wärmebehandlung von dünnwandigen Aluminium-Druckguss-Bauteilen für die Automobilindustrie.

Dr. Dan Dragulin, Leiter Forschung & Entwicklung, und Markus Belte, Vorstand der Belte AG, Delbrück


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pdf-Datei aus "GIESSEREI" Heft 9/2014, Seiten 106 - 109
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