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BDG-Sonderheft Gusseisen mit Lamellengraphit
12.01.

BDG: Sonderheft: Gusseisen mit Lamellengraphit

Gusseisen mit Lamellengraphit, nach EU-konformer Normung als GJL bezeichnet, ist der älteste technisch genutzte Eisengusswerkstoff, ohne den die Technische Revolution und die nachfolgende Herausbildung einer weltweiten Industriegesellschaft nicht möglich gewesen wäre. Der Werkstoff, früher auch Grauguss genannt, ist immer noch überaus erfolgreich.
Das Fraunhofer IGCV wurde im Jahr 2016 gegründet und umfasst die Bereiche Gießereitechnik, Composites und Verarbeitungstechnik.
23.12.

Fraunhofer IGCV: Die Brücke zwischen Gießen und AM

Es ist gerade einmal knapp vier Jahre alt: das Fraunhofer IGCV in Augsburg und Garching. Die Einrichtung bündelt die Forschung und Entwicklung in den Bereichen Leichtbaugusstechnologien, Faserverbundwerkstoffe und intelligente automatisierte Fertigung und generiert in diesen Techniksektoren Innovationen für die deutsche Industrie.
Durch die Modellierung statistischer Einflüsse von Mikrodefekten können lokale Materialeigenschaften berechnet und Schwächen in der Gusskonstruktion entdeckt werden. Damit können Ausschuss und Kosten gesenkt werden.
16.12.

Fraunhofer IFAM, IWM: Defektesimulation optimiert Gussteilfertigung

Gießereien können durch eine neuentwickelte Simulationsmethode Kosten sparen und den Ausschuss reduzieren. Im Rahmen eines AiF-Projektes haben die Fraunhofer-Institute IFAM und IWM eine Methode zur Modellierung stochastischen Einflüsse auf das Versagensverhalten von Gussteilen entdeckt. Durch Simulation können hierdurch lokale Materialeigenschaften berechnet, Schwächen im Guss identifiziert und der Fertigungsprozess so gezielt optimiert werden.
Leichtmetallgießerei des BMW Group Werks Landshut: Data Scientist Nelly Apfel analysiert riesige Datenmengen mittels intelligenter Algorithmen.
09.12.

BMW-Leichtmetallgießerei Landshut: Produktiver werden mit KI und Smart Data

Wie die intelligente Gießerei der Zukunft mittels Digitalisierung und Big Data in der Realität aussieht, war bislang mangels Anwendungsbeispielen weitgehend Theorie. Die Gießer in Landshut haben nun mit der Praxis begonnen. Die Leichtmetallgießerei teilt nun mit, dass sie ihre Fertigung seit Kurzem mit Business Intelligence, Predictive Analytics und Künstlicher Intelligenz (KI) überwacht und mithilfe von Big Data alle Gießvorgänge in Echtzeit analysiert.
Die Befragung zu den Corona-Krisenfolgen erfolgte vom 13.10.- 16.10. (KW 42), teilgenommen haben 79 deutsche Gießereien.
02.12.

BDG: Branche kriselt, aber rechnet mit Erholung

Deutschlands Gießerei-Industrie bleibt auch im neunten Corona-Monat in ihrer massiven Krise und bedarf der Unterstützung. Gleichwohl rechnet die Branche mehrheitlich mit einer durchgreifenden Erholung bis 2022. Dies ist der zentrale Befund aus der sechsten Umfrage des Bundesverbands der Deutschen Gießerei-Industrie (BDG).
Wasserstoffrezirkulationsgebläse von Pierburg, das Teil eines in der Entwicklung befindlichen hochintegrierten High-Power-Brennstoffzellenantriebssystems ist.
25.11.

Pierburg: Neusser Gießerei liefert Kleinserie an BMW

Im Rahmen des bis 2021 laufenden Förderprojektes „FC Komp“ der Bundesregierung beteiligt sich die zur Rheinmetall Group gehörende Pierburg GmbH zurzeit an der Entwicklung eines hochintegrierten High-Power-Brennstoffzellenantriebssystems.
Die neue Lkw-Bremsscheibenbearbeitungsanlage in Bestwig kann pro Jahr 250 000 Bremsscheiben einbaufertig bearbeiten und ist Teil der Automatisierungsstrategie von M. Busch.
19.11.

M. Busch: Eisengießer startet vollautomatisierte Lkw-Bremsscheibenbearbeitung

Die Eisengießerei M.Busch mit Standorten in Meschede-Wehrstapel und Bestwig lässt sich durch die Corona- Krise nicht in ihren Investitionszielen beirren. Erneut wird in die Automatisierung investiert, diesmal in eine vollautomatische Bearbeitungslinie für Lkw-Bremsscheiben. Inzwischen ist das Bearbeitungswerk in Bestwig mit einer völlig neu konzipierten, verketteten Fertigungslinie in der ebenfalls neu errichteten Halle 7 in Betrieb genommen worden. Die Investitionssumme beträgt vier Millionen Euro in den 4100 m² großen Hallenneubau sowie eine hochmoderne Bearbeitungslinie für vier Millionen Euro.
BDG-Sonderheft Feinguss
11.11.

BDG: Sonderheft Feinguss

Neben einer großen Legierungs- und Werkstoffvielfalt, die kaum mit anderen Fertigungstechniken erzielbar ist, besticht das Feingießen durch seine Verfahrensvielfalt. Neben der herkömmlichen Technik mit Ausschmelzmodellen und keramischen Maskenformen auf hochproduktiven Anlagen kommt eine Vielzahl moderner Rapid-Prototyping- und Rapid-Manufacturing-Techniken zum Einsatz. Die damit mögliche modelllose Fertigung ermöglicht neue Anwendungsgebiete in bisher nicht wirtschaftlich realisierbaren kleinen Seriengrößen.
Schleif- und Kontrollarbeiten an Fahrzeuggehäusen aus Aluminium in der GF Casting Solutions Druckgießerei im österreichischen Herzogenburg.
05.11.

Georg Fischer: Solides Ergebnis in anspruchsvollen Zeiten

Der Schweizer Technologiekonzern Georg Fischer hat durch die Covid-19-Pandemie im ersten Halbjahr 2020 ein Fünftel seines Umsatzes im Vergleich zum Vorjahreszeitraum eingebüßt. Die schrittweise Ausbreitung des Virus weltweit wirkte sich negativ auf die meisten Industrien und Märkte aus, insbesondere die Luftfahrt- und Automobilindustrie. Zusätzlich zu ihrem anhaltenden Strukturwandel stand die globale Automobilindustrie aufgrund behördlicher Anweisungen und Sicherheitsinitiativen für Mitarbeiter vorübergehend still. Hinzu kam die Aufwertung des Schweizer Franken – eine typische Krisenreaktion der „Safe Haven“-Währung.
Zylinderkurbelgehäuseproduktion im Eisenwerk Brühl. Automobilzulieferer wie die Brühler Eisengießer brauchen Unterstützung beim Strukturwandel.
29.10.

BDG: Politik und Autobauer haben verstanden

Der Ruf nach Hilfen für die Zulieferer wird lauter. Während die Interessengemeinschaft ArGeZ aus rund 9000 mittelständischen Zulieferunternehmen vor einigen Tagen eine Erweiterung der Kaufanreize forderte, wird nun nach Gesprächen von Industrie und Politik ein Strukturfonds erwogen, um das Eigenkapital mittelständischer Zulieferer zu stärken. Details sind bisher noch offen. In einem aktuellen Handelsblatt- Artikel wertet der Bundesverband der Deutschen Gießerei-Industrie (BDG) es als positives Signal, dass die schwierige Lage der Zulieferer erkannt und Unterstützung zugesichert wurde.
KHP 102M wird in Olpe in der Gießerei gegossen. Bei ersten Kunden ist das neue Produkt bereits qualifiziert.
22.10.

Kemper: Bessere Haftung durch neue Legierung

Kemper aus Olpe ergänzt das Produkt-Portfolio um eine neue, zusätzliche Legierung – KHP 102M. Sie soll zukünftig in speziellen Bereichen mit extremen Temperaturbelastungen Verwendung finden. Die neue Legierung sorgt für eine bessere Haftung von Oberflächen und kommt etwa bei Steckverbindungen von Scheibenwischern und Motorsteuerungselementen in Automobilen zum Einsatz.