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Elcowire

Einsatz von kohlenstoffarmem Kupfer startet

Kupfer kann einen deutlich geringeren CO2-Fußabdruck haben als bisher. Die schwedische Firma Elcowire nutzt künftig eine kohlenstoffärmere Variante bei der Produktion in den Werken im schwedischen Helsingborg sowie im deutschen Hettstedt.

Die neue Kupferqualität Low-carbon Copper ist ein Schritt zur Verringerung des Kohlendioxid-Fußabdrucks des schwedischen Unternehmens. Die resultierenden Kohlendioxidemissionen betragen weniger als die Hälfte des globalen Durchschnitts (4,1 kg CO2/kg Kupfer), den der Weltverband International Copper Association nennt. Das Produkt stammt aus den Minen von Boliden in Nordschweden und Finnland und ist das Ergebnis einer substanziellen Transformation, die durch die Elektrifizierung mehrerer Stufen des Abbauprozesses möglich wurde. Das neuartige kohlendioxidarme Kupfer wurde zudem durch einen äußerst effizienten Prozess zur Erzkonzentration und einen grünen Energiemix ermöglicht.

Elcowire möchte eine Benchmark für den Bergbau und die Metallindustrie setzen und zeigen, wie sich Rohstoffe mit niedrigen Auswirkungen auf Natur und Klima herstellen lassen. „Unsere Methode der gemeinsamen Suche nach neuen Lösungen für Low-carbon Copper hilft uns dabei, zur langfristigen Verbesserung unserer Welt beizutragen. Kohlendioxidarmes Kupfer ist ein hervorragendes Beispiel dafür“, sagt Paul Gustavsson, CEO von Elcowire. Der Kohlendioxid-Fußabdruck wurde entsprechend dem Produktstandard des THG-Protokolls und nach ISO 14064-3 berechnet. Das THG-Protokoll ist der offizielle internationale Standard für die Berechnung von Treibhausgasemissionen. Elcowire ist einer der führenden europäischen Anbieter von Produkten und Services auf der Basis von Kupfer- und Aluminiumwalzdraht.

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Grüne Flammen schlagen aus diesem Schmelzofen einer deutschen Buntmetallgießerei. Hier schmilzt Kupfer, das es nun auch in einer CO2-ärmeren Variante gibt.

FOTO: BDG/SOSCHINSKI