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Feinguss Blank

Feingießer fertigt Skier-Teile mithilfe von Robotertechnik

Der erste Roboter greift nach dem  Schmelztiegel, der zweite hält den Einguss  der ca. 900 -1150 ° C heißen Gießtraube  daran. Beide Roboter drehen Tiegel  und Traube synchron, sodass die  Schmelze in die Keramiktraube läuft.

„Die Koordination und synchrone Bewegung  zweier Roboter im Gießprozess war  eine besondere Herausforderung“, sagt  Ralf Jedrysiak, Leiter Gussteilfertigung bei  Feinguss Blank. Die neuartige Produktionszelle  ist eine Pionierleistung für neue  Maschinentechnologien im Feingießprozess.  Sie wurde über viele Jahre in Zusammenarbeit  zwischen der Abteilung  Gießtechnik und der firmeneigenen  Werksplanungsabteilung entwickelt. Produkt-  und Prozessingenieur Bartosz Debek  war Teil des Entwicklungsprozesses:  „Die Herausforderung bestand besonders  in der Handhabung der Traube durch die  Roboter im Zusammenspiel mit der hohen  Temperatur während des Gießprozesses.  Wir mussten zunächst ein Gefühl für  die Roboter und ihre Bewegungen gewinnen  und sie an die eingesetzten Materialien  wie die empfindliche Gießtraube sowie  das heiße Metall anpassen“, sagt Debek.  Auch die Koordination der Roboter  sowie die Zufuhr der Schmelze und das  automatisierte Platzieren der Traube  mussten angepasst werden. Nach zwei  Jahren Entwicklung ist die Gießzelle jetzt  serienreif.

Mehr zur Arbeit von Feinguss  Blank zeigt das neue Firmenvideo. 


Im neuen Image-Video von Feinguss Blank besteigen vier Ski-Läufer einen Gipfel.

Screenshot: Feinguss Blank