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HS Aalen

Gießereilabor erhält neue Zinkdruckgießmaschine

Trotz Eis und Schneeglätte wurde am 18. Januar 2019 eine neue, tonnenschwere Zinkdruckgießmaschine an der Hochschule Aalen angeliefert. Die neue Druckgießanlage mit 125 t Schließkraft der Firma Oskar Frech aus Schorndorf ersetzt eine mehr als 30 Jahre alte Maschine.

Das Gießereilabor unter Prof. Lothar Kallien arbeitet seit langem an der Erforschung des Druckgießprozesses. Darüber hinaus steht die Entwicklung neuer Legierungen mit verbesserten Kriecheigenschaften im Vordergrund.

Zink findet sich auch überall in unserem Alltag wieder. Neben Stahlarchitektur, die durch Feuerverzinken langlebig gegen Rost geschützt ist, oder dem bekannten Einsatz von Zink im Automobilbau als Gurtsicherheitssystem, begegnet uns Zink als Wasserhahn, Duschbrause, Nassrasierer, in Cremes und Kosmetik sowie als Teil der Kleidung – etwa als Jeans-Hosenknopf oder Reißverschluss. Auch Gehäuse für Lampen, Computer und Handys, Tür- und Schrankscharniere oder Fenstergriffe sind häufig aus Zink. Darüber hinaus ist Zink ein lebenswichtiges Spurenelement, es aktiviert Hormone, stabilisiert die Zellmembran, beeinflusst das Wachstum und ist wichtig für Nerven, Augen, Haut, Wundheilung und für das Immunsystem.

www.hs-aalen.de/gta


Zinkdruckgießmaschine bei der Anlieferung. Mit dabei Thomas Weidler, Daniel Schwarz, Marcel Becker, Otto Bäuerle, Prof. Lothar Kallien und Dr. Frank Goodwin von der International Zinc Association (v. l. n. r.).

Foto: Lothar Kallien