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Rheinmetall Automotive

Guss-Sendeboxen für 5G-Netz

Der zum Rheinmetall-Konzern gehörende Automobilzulieferer Rheinmetall Automotive erweitert seine Aktivitäten in Richtung neuer Produktfelder außerhalb der Automobilindustrie. Über sein 2001 gegründetes chinesisches Joint Venture HASCO KSPG Nonferrous Components Co., Ltd. (KPSNC) hat das Unternehmen jüngst einen Auftrag zur Herstellung von Aluminiumgehäusen für das 5G-Netz erhalten.

Für ein namhaftes international tätiges Unternehmen im Bereich Mobilfunk produziert KPSNC dazu Aluminiumgehäuse im Druckgießverfahren. Ein Großteil der Komponenten wird von KPSNC montiert und komplett einsatzfertig an den Kunden geliefert. Damit etabliert sich das Unternehmen als Gusslieferant beim Aufbau der weltweiten 5G-Netze.

Das Unternehmen wird die Komponenten aus dem jetzt erteilten Auftrag in deutlich sechsstelliger Stückzahl noch im Jahr 2020 ausliefern. Dieser Erstauftrag erreicht bereits einen Gesamtwert von rund 150 Mio. Euro. Für Rheinmetall Automotive stellt er einen wichtigen Schritt in eine vollkommen neue und vor allem schnell wachsende sowie zukunftsträchtige Industrie dar. Er ist verbunden mit einem hohen Wachstumspotenzial in den kommenden Jahren. Experten gehen davon aus, dass beispielsweise allein in China für ein flächendeckendes 5G-Netz eine Anzahl an Sendemasten in zweistelliger Millionenhöhe benötigt wird.

Grund für die Auswahl als Lieferant für die Herstellung und Montage der Gehäuse war die Erfahrung des Spezialisten in der Automobilindustrie mit ihren sehr hohen Anforderungen an die Beständigkeit der großen Gussteile in den unterschiedlichsten Temperaturbereichen sowie an ihre generelle Wetterbeständigkeit.

www.rheinmetall-automotive.com