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Sander Druckguss

Investition in Schließkrafterweiterung

Die Aluminium- und Zinkdruckgießerei Sander Druckguss aus Ennepetal, setzt ihren Expansionskurs fort. Nach einem erfolgreichen Geschäftsjahr wurde Ende 2018 die Entscheidung getroffen, in eine weitere Gießzelle zu investieren. Da der Bereich mit Schließkräften um die 4000 bis 5500 KN mittlerweile gut abgedeckt ist, entschloss sich die Geschäftsleitung einen Schritt weiter nach „Oben“ zu gehen.

Nach einem intensiven Auswahlverfahren fiel die Wahl auf den norditalienischen Druckgießmaschinenhersteller OMS Presse aus Lograto (Brescia). Die neue Maschine hat eine Schließkraft von 6500 KN und stellt nun für Sander die Spitze der Fertigungsmöglichkeiten dar. Das heißt sowohl bei der Größe und beim Gewicht der Bauteile, als auch bei der Auslegung von Mehrfachkavitäten der Druckgießwerkzeuge, gibt es jetzt wesentlich mehr Spielraum.

In einer weiteren neuen Fertigungshalle laufen derzeit die Vorbereitungen auf Hochtouren. Hier muss die komplette Infrastruktur zum Betreiben der Gießzelle neu erstellt werden. Um die stetig steigenden Anforderungen an die Gussqualitäten zu erfüllen, hat sich Sander dazu entschieden, zusätzlich eine Vakuum-Dosier- Lösung der Meltec Industrieofen GmbH aus Vorchdorf, Österreich, zu implementieren.

Ein weiterer Baustein in dem „Puzzle“ ist der Schmelzofen. „Hier mussten wir lange suchen, bis wir den richtigen Partner gefunden hatten“, sagt Geschäftsführer Michael Sander. „Wir bauen auf die über 100-jährige Erfahrung der Firma Ofenbau Ley aus Lüdenscheid, die uns eine maßgeschneiderte Lösung liefert. Es kommt darauf an, die benötigte Ofenleistung in Einklang mit Energieverbrauch und möglichst geringer Umweltbelastung zu bringen.“

Erfreulich ist auch, dass ein großer Kunde bereits einen Auftrag für Teile in größerer Stückzahl platziert hat, die auf der neuen Gießanlage gefertigt werden. Somit ist die Auslastung schon zu einem erheblichen Anteil sichergestellt. Sander rechnet damit, durch die neue Gießanlage vier bis fünf neue Arbeitsplätze zu schaffen. Voller Stolz wird bei Sander im September 2019 zudem das 70-jährige Firmenjubiläum mit dem gesamten Team und deren Familien gefeiert. Im Jahr 1949 gründete Wilhelm Sander das Unternehmen auf einem Restbauernhof in Ennepetal-Homberge. Hieraus entwickelte sich im Laufe der Jahrzehnte ein erfolgreiches mittelständisches Unternehmen, welches durch Kombination von Tradition und Fortschritt zu einem wichtigen Systemlieferanten für die Automobil-, Elektronik-, Bauzubehör- und Medizintechnik- Branche geworden ist. Mit Geschäftsführer Christian Sander ist nun mittlerweile die dritte Generation „an Bord“.

www.sander-druckguss.de


Freuen sich über die Expansion des Unternehmens und ihr 70-jähriges Jubiläum: Martin Klabisch, Birgit Sander-Bellingrath, Alexander Monse und Christian Sander (v. l. n. r.).

Foto: Sander Druckguss