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Metalldruck - High-Tech am i8-Roadster

Die Bayerischen Motorenwerke sind im Zeitalter des Metalldrucks angekommen. Für ein Bauteil des neuen Elektro-Roadster i8 setzt BMW komplett auf diese Technik.

Offene Autos verfügen gemeinhin über eine Abdeckung des zurückgeklappten Verdecks. Diese Abdeckung, früher gerne aus festem Stoff gemacht, besteht inzwischen üblicherweise aus festem Material und ist ein steifer Deckel. Dieser Deckel wird mechanisch bewegt und muss natürlich arretiert werden. Und für genau diesen Verwendungszweck hat BMW sein Bauteil im neuen Verfahren konstruiert: Den Mechanismus des Verschließens übernimmt beim i8-Roadster kein Bauteil in Blechpräge- oder Gusstechnik. Dieses Bauteil entsteht im Metalldruck.

Das knapp halbminütige BMW-Video zeigt anfangs den gezeichneten Roadster und dann im Detail Szenen aus der Entstehung des filigranen Bauteils. Hier ist ein Laser der das Metallpulver aufschmilzt ebenso zu sehen wie das Pulver selbst. Schließlich auch die Bereiche des fertigen Autos, in denen das Bauteil eingesetzt wird. Gezeigt werden auch Phasen des Verdeck-Öffnungsvorgangs. Der 374 PS starke Roadster kostet übrigens mindestens 155 000 Euro - da fallen die Kosten des Metallprints nicht weiter ins Gewicht.

YouTube-Link zum Film


Der Metalldruck bei BMW

Screenshot: SAT. 1 Bayern