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Richtlinien-Entwurf P 203 „Porositätsanalyse und -beurteilung mittels der industriellen Röntgen-Computertomographie (CT)“

BDG-Richtlinien werden von den Fachausschüssen des BDG unter Beteiligung der betroffenen Kreise auf der Grundlage des „Standes der Technik“ erstellt. Die fachliche Arbeit wird von ehrenamtlichen Mitarbeitern geleistet, die dabei von hauptamtlichen Bearbeitern der BDG-Geschäftsstelle unterstützt werden.

Der BDG-Richtlinien-Entwurf P 203 wurde vom Fachausschuss „Leichtmetall, Sand- und Kokillenguss“ erarbeitet. Dieser traf sich am 27./28. März 2019 im Haus der Gießerei-Industrie in Düsseldorf. Der Fachausschuss hat die Genehmigung zur Veröffentlichung des Richtlinien-Entwurfs erteilt, sodass dieser nun der Öffentlichkeit zur Stellungnahme vorgelegt wird.  

Die BDG-Richtlinie P 203 ergänzt die bereits in der Branche angewendeten BDG-Richtlinien P 201 und P 202 zur Kennzeichnung von Porosität. Diese geben Hinweise, wie der Kunde Porenforderungen in der Zeichnung definieren kann. Die BDG-Richtlinien stellen einen Standard z. B. in der Automobilindustrie dar.

Die BDG-Richtlinie P 203 befasst sich mit der industriellen Röntgen-Computertomographie (CT) und ermöglicht die Vereinbarung dreidimensionaler Porositätsparameter. Die CT ist ein zerstörungsfreies indirektes Prüfverfahren (ZfP) und liefert dreidimensionale Informationen über das Prüfobjekt. Das Verfahren kann zur Darstellung innerer Volumendefizite in Gussteilen genutzt werden. Ziele dieser BDG-Richtlinie sind die Beschreibung von grundlegenden Zusammenhängen und wichtigen Einflussgrößen, das Aufzeigen einer praktischen Methode zur Qualitätsbeurteilung der CT-Ergebnisse und die Bestimmung und Beurteilung von Volumendefiziten.

Die Frist für Stellungnahmen endet zum 2. September 2019 und sind zu richten an:

Bundesverband der Deutschen Gießerei-Industrie
Fachgruppe „NE-Metallguss“ – Sekretariat
Hansaallee 203
40549 Düsseldorf
E-Mail: maria.graefenstein(at)bdguss.de


PDF-Download BDG-Richtlinie P 203 (Entwurf)