Termine

Einführung in die Metallkunde für Ingenieure und Techniker

10. bis 13. März 2020 in Darmstadt

Der erfolgreiche Umgang mit Metallen in Herstellung, Verarbeitung oder Prüfung setzt ein ausreichendes Maß an Kenntnissen der grundlegenden Vorgänge im Metallinneren voraus. Dies ist erforderlich, um mögliche Fehler zu vermeiden oder abzustellen. Ziel der Fortbildung ist daher, das Verständnis für die grundlegenden metallkundlichen Vorgänge zu fördern. Erst das Wissen über den Aufbau der Mikrogefüge gestattet es, Ergebnisse der Werkstoffprüfung plausibel und fachlich versiert zu interpretieren sowie auch Fragen zur Werkstoffauswahl korrekt zu beantworten.

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Titan und Titanlegierungen

18. bis 19. März 2020 in Köln

Im Jahre 1795 entdeckte der Berliner Chemiker Martin Klaproth bei Untersuchungen an Rutil das Oxid eines bis dahin unbekannten Elements, dem er den Namen Titan gab. Aufgrund des schwierigen und aufwendigen Reduktionsprozesses dauerte es jedoch noch weit über 100 Jahre, um das Metall vom Oxid zu isolieren. Titanlegierungen sind von daher ein noch junger Werkstoff. Die ersten Legierungen, die Ende der 1940er Jahre entwickelt wurden, schrieben jedoch schon Luftfahrtgeschichte. Sie ermöglichten den Eintritt in das Düsentriebwerkzeitalter und damit den Schritt in eine neue Ära der Luft- und Raumfahrt. Noch heute ist das Titan mit dem Flair des Exotischen umgeben. Inzwischen etablieren sich die Titanlegierungen aufgrund ihrer herausragenden Eigenschaften: hohe spezifische Festigkeit, ausgezeichnete Korrosionsbeständigkeit – zunehmend auch in der chemischen Industrie, Bauindustrie, Medizintechnik sowie im Off-shore-, Energie- und Automobilbereich. Nicht zuletzt zeigt der stark zunehmende Anteil im Freizeitbereich und in der Schmuckindustrie, dass Titan längst auch in Produkte des alltäglichen Gebrauchs vorgedrungen ist.

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Schwer zerspanbare Werkstoffe in der industriellen Praxis

18. bis 19. März 2020 in Stuttgart-Nürtingen

Themen: Simulation von Bearbeitungsverfahren, moderne Schneidstoff- und Beschichtungsentwicklung, hochwertige Zerspanung metallischer Hochleistungswerkstoffe wie  Titan, hochfeste Stähle, Hartmetalle oder Nickel-Basis-Legierungen.

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Die virtuelle Gießerei – Status und zukünftige Entwicklungen

Internationale Konferenz in Verbindung mit dem 46. Aachener Gießerei-Kolloquium

19. bis 20. März 2020 in Aachen

Die für Gießerei-Ingenieure, Gussteilabnehmer und Konstrukteure konzipierte internationale Konferenz bietet einen konzentrierten und erstrangigen Überblick über den aktuellen Stand und die Vielfalt der Simulationsanwendungen für die Gießerei-Industrie.

  • Führende nationale und internationale Experten aus Industrie und Wissenschaft
  • Vortragende aus Unternehmen wie Nemak, Ford, Martinrea Honsel, Frech, Liebherr, Flow Science, ESI, MAGMA, RWP und Forschungseinrichtungen wie die TU Braunschweig, Universität Iowa, Jönköping University, ACCESS und das Gießerei-Institut der RWTH Aachen University sowie als Gastvortragender Prof. emer. Wilfried Kurz
  • Zweisprachig deutsch/englisch mit Simultanübersetzung
  • Gemeinsame Abendveranstaltung


www.aachener-giessereikolloquium.de


Bildanalyse von Gusseisen mit Kugelgraphit

24. bis 25. März 2020 in Düsseldorf

Die modernen Methoden der automatischen Gefügeanalyse erlauben die Bewertung des Gefüges von Gusseisenwerkstoffen. Seit 2019 gibt es mit der ISO 945-4 erstmals eine Norm zur Bestimmung der Nodularität von Gusseisen mit Kugelgraphit. Die Inhalte der neuen Norm werden vorgestellt und mit bestehenden Normen verglichen. Die Nodularität ist in der Werkstoffnorm DIN EN 1563 vorgegeben, wurde aber bisher nur visuell bestimmt. Die Nodularität, bzw. deren Abweichung vom Mindestwert, hat einen Einfluss auf die mechanischen Kennwerte. Aktuelle Ergebnisse aus der Forschung werden vorgestellt. Bei unsachgemäßer Probenvorbereitung und Mikroskop-Einstellung können Fehler auftreten, die sich auf das Ergebnis der Bewertung auswirken.
Das Seminar gibt Hinweise zur Probenvorbereitung, zur Einstellung des Mikroskops und zur Bildanalyse selbst, um  optimale und reproduzierbare Ergebnisse zu erzielen.

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Einführung von Werkstoffdatenbanken in Industrie und Forschung

24. bis 25. März 2020 in Sankt Augustin

Die Schlagworte Industrie 4.0, Cyber Physical Systems, digitale Zwillinge, Material Digital und digitale Wertschöpfungsketten haben eine hohe Präsenz in den Medien. Allerdings gibt es heute, sowohl in der industriellen Praxis als auch in der Forschung, vielfach keine echte IT-Unterstützung für Werkstoffdaten. Daten liegen verteilt und inkonsistent in unterschiedlichen Dateisystemen, sodass keine systematische Verarbeitung und Auswertung möglich sind. In der Folge geht Wissen verloren und es entstehen hohe Kosten, z.B. für vermeidbare Doppelprüfungen. Was kann bereits heute in Forschung und Industrie getan werden, um in der täglichen praktischen Arbeit mit Werkstoffdaten besser zu werden? Wie kann verhindert werden, dass Wissen verloren geht oder teure Prüfungen unnötig wiederholt werden?Gerade die Werkstofftechnologie eröffnet am Markt Differenzierungspotenziale, sodass der Aufbau von unternehmensweiten Werkstoffdatenbanksystemen eine zunehmende Bedeutung bekommt. Diese Fortbildung bietet Ihnen eine Übersicht über das Themengebiet und soll Ihnen helfen, bei Auswahl Beschaffung und Implementierung von Werkstoffdatensystemen die richtigen Fragen zu formulieren und die besten Entscheidungen zu treffen.

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Moderne Beschichtungsverfahren

24. bis 25. März 2020 in Witten

Die Anforderungen an Bauteiloberflächen steigen ständig. Oberflächen, die z. B. tribologischen Beanspruchungen standhalten sollen oder auch spezielle Eigenschaften hinsichtlich Wärmeleitfähigkeit, elektrischer Leitfähigkeit bzw. des optischen Verhaltens aufweisen sollen, sind im Allgemeinen nur mit Hilfe von Beschichtungsverfahren zu realisieren. Besondere Bedeutung wird dabei der Verbindung von Prozess- und Werkstofftechnik im Hinblick auf das Herstellen anforderungsgerechter Schichten beigemessen. Praktische Vorführungen an den Beschichtungsanlagen und Workshops zu speziellen Themen der behandelten Beschichtungsverfahren ergänzen die Fortbildungsvorträge. Neben industriell relevanten Beschichtungsverfahren werden neu entwickelte, in der industriellen Einführung begriffene Beschichtungsverfahren aufgezeigt. Beispielhaft sind hier Verfahren zur Diamantsynthese, das Kaltgasspritzen oder das Verarbeiten von „nanosized particles“. Ziel der Fortbildung ist es, Ingenieure und Techniker aus den Bereichen Entwicklung, Konstruktion und Fertigung in die Lage zu versetzen, das Potenzial von Oberflächenschutzschichten und den zugehörigen Beschichtungsverfahren für ihren Arbeitsbereich abschätzen zu können, so dass die Beschichtungstechnologie integraler Bestandteil in der Entwicklung, Konstruktion und Fertigung wird.

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Bruchmechanische Berechnungsmethoden

24. bis 26. März 2020 in Freiberg

Für die Gewährleistung von Sicherheit, Zuverlässigkeit sowie Lebensdauer technischer Konstruktionen spielt die Bewertung bzw. die Vermeidung von Bruch- und Schädigungsprozessen sowohl im Entwicklungsprozess als auch während der Betriebszeit eine wesentliche Rolle. Da in vielen Konstruktionen und Werkstoffen herstellungs- oder betriebsbedingte Defekte nicht ausgeschlossen werden können, kommt der bruchmechanischen Bewertung rissartiger Defekte eine große Bedeutung zu. Neben der Werkstoffcharakterisierung ist hierbei die Analyse des mechanischen Beanspruchungszustandes an Rissen, Kerben und ähnlichen Defekten unter betrieblichen Einsatzbedingungen von besonderem Interesse. In dieser Fortbildung werden daher die grundlegenden Aspekte einer bruchmechanischen Bauteilanalyse betrachtet. Ziel ist es, den Teilnehmern neben den theoretischen Grundlagen vor allem die praktische Anwendung der vorgestellten Berechnungsmethoden zu demonstrieren. Dies geschieht anhand zahlreicher Fallbeispiele sowie durch ein Computerpraktikum zur Rissmodellierung mittels FEM.

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Grundlagen der Gießereitechnik

25. bis 27. März 2020 in Düsseldorf

Gießen ist ein modernes und leistungsfähiges Fertigungsverfahren und für viele industrielle Produktionsbereiche von grundlegender Bedeutung für die Herstellung metallischer Werkstücke. Um das volle Leistungspotenzial dieses Urformverfahrens für Kunden und Lieferanten nutzbar werden zu lassen, sollten Grundkenntnisse über die Verfahrensprinzipien, Fertigungsabläufe, einsetzbare Gusswerkstoffe und Hilfsmittel in einer großen Breite vorhanden sein. Nach der Einleitung wird eine anschauliche praktische Vorführung eines Form- und Gießvorgangs das Grundverständnis für alle darzustellenden Verfahrensvarianten schaffen. Neben der Darstellung aller betriebsinternen Fertigungsabschnitte zur Gussproduktion werden auch die vielfältigen Aktivitäten zur Qualitätssicherung in der Gießerei vorgestellt. Die Lehrgangsmappe enthält Informationen mit anschaulichen Bilddarstellungen, nützliche Zahlen und Hinweise für die praktische Tätigkeit. Eine praktische Vorführung der theoretisch erarbeiteten Kenntnisse zur Formherstellung, Schmelz- und Gießtechnik in einer Versuchsgießerei rundet die Veranstaltung ab.

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Entstehung, Ermittlung und Bewertung von Eigenspannungen

30. März bis 1. April 2020 in Karlsruhe

In der technischen Praxis sind Randschichten meist die höchstbeanspruchten Bauteilbereiche. Dazu tragen inhomogene Spannungszustände wie Biegung oder Torsion ebenso bei wie Kerbwirkungen, Ermüdungsbeanspruchungen, tribologische Beanspruchungen und korrosive bzw. oxidative Einwirkungen. Daher kommt dem randnahen Eigenspannungszustand oft eine sehr wesentliche Rolle für das Bauteilverhalten unter Betriebsbeanspruchung zu. Die Teilnahme an der Fortbildung „Eigenspannung“ hilft Ihnen dabei, die damit entstehenden Herausforderungen zu meistern.

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Deutscher Gießereitag 2020

23. bis 24. April 2020 in Aachen

Der Deutsche Gießereitag 2020 wird im Kongresszentrum Eurogress in Aachen stattfinden. Unter dem Leitgedanken Zukunft Guss? – Umbruch und Aufbruch in der Gießereibranche bietet der Deutsche Gießereitag 2020 ein vielseitiges Vortragsprogramm mit aktuellen Informationen über technische Innovationen und wirtschaftliche Entwicklungen.

Weitere Informationen und Anmeldung


Aalener Gießerei Kolloquium 2020

6. bis 7. Mai 2020 in Aalen

Zweitägige Vortragsveranstaltung in der Hochschule Aalen mit Fachausstellung

Weitere Informationen


Einführung in metallische Hochtemperaturwerkstoffe

12. bis 14. Mai 2020 in Dresden

Hochtemperaturwerkstoffe stellen ein wichtiges Forschungsgebiet innerhalb von Energietechnik und Mobilität dar. Von ihrer Performance ist häufig der Gesamtwirkungsgrad der Systeme abhängig, in denen sie integriert sind, insbesondere bei Flugzeugturbinen. Dabei müssen die Werkstoffe bei hohen Temperaturen von über 1000 °C hohen mechanischen und korrosiven Beanspruchungen widerstehen. Gleichzeitig soll insbesondere im Turbinenbau die Dichte nicht zu hoch werden, da die Belastung im Werkstoff bei drehenden Teilen von der eigenen Masse abhängt. Ni-Basis-Superlegierungen haben sich in der Vergangenheit als die Werkstoffklasse etabliert, die dem Anforderungsprofil am besten entsprechen und sich gegen hitzebeständige Stähle durchsetzen konnten. Vor dem Hintergrund immer weiter steigender Anforderungen kommen aber auch neue Legierungen zum Zuge, insbesondere refraktäre Legierungen und intermetallische Aluminide mit TiAl als prominentesten Vertreter dieser Werkstoffklasse.

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Grundlagen der Gießereitechnik

26. bis 28. Mai 2020 in Düsseldorf

Gießen ist ein modernes und leistungsfähiges Fertigungsverfahren und für viele industrielle Produktionsbereiche von grundlegender Bedeutung für die Herstellung metallischer Werkstücke. Um das volle Leistungspotenzial dieses Urformverfahrens für Kunden und Lieferanten nutzbar werden zu lassen, sollten Grundkenntnisse über die Verfahrensprinzipien, Fertigungsabläufe, einsetzbare Gusswerkstoffe und Hilfsmittel in einer großen Breite vorhanden sein. Nach der Einleitung wird eine anschauliche praktische Vorführung eines Form- und Gießvorgangs das Grundverständnis für alle darzustellenden Verfahrensvarianten schaffen. Neben der Darstellung aller betriebsinternen Fertigungsabschnitte zur Gussproduktion werden auch die vielfältigen Aktivitäten zur Qualitätssicherung in der Gießerei vorgestellt. Die Lehrgangsmappe enthält Informationen mit anschaulichen Bilddarstellungen, nützliche Zahlen und Hinweise für die praktische Tätigkeit. Eine praktische Vorführung der theoretisch erarbeiteten Kenntnisse zur Formherstellung, Schmelz- und Gießtechnik in einer Versuchsgießerei rundet die Veranstaltung ab.

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CastForge 2020

16. bis 18. Juni 2020 in Stuttgart

Vom 16. bis 18. Juni 2020 findet die CastForge zum zweiten Mal statt. Mit dieser noch jungen Veranstaltung bietet die Messe Stuttgart Einkäufern, Konstrukteuren und Entwicklern aus den verschiedensten Branchen eine Plattform, um bei nationalen und internationalen Anbietern von Guss- und Schmiedeteilen sowie spezialisierten Bearbeitern einen umfassenden Marktüberblick zu erhalten. Das Messekonzept mit Fokus auf die Wertschöpfungskette vom Gussoder Schmiederohling über die maschinelle Bearbeitung bis hin zum finalen Bauteil überzeugte bei der Premiere 2018 rund 3700 Fachbesucher und etwa 150 Aussteller.

www.castforge.de


1. Eisenguss-Forum 2020

17. bis 18. Juni 2020 in Stuttgart

Das 1. Eisenguss-Forum 2020 wird im ICS Internationales Congress Center parallel zur CastForge in Stuttgart stattfinden. Das Eisenguss-Forum zeigt innovative Lösungen mit Eisengusswerkstoffen. Gusseisen und Stahlguss erlauben komplexe, bionische Konstruktionen, die auf individuelle Anwendungen zugeschnitten sind. Die Vorträge im Eisenguss-Forum zeigen die Vielfalt und Anwendungsbereiche gegossener Bauteile auf und bieten einen Einblick in aktuelle Entwicklungen. Aufgrund ihrer interessanten technologischen Kennwerte haben Eisengusswerkstoffe noch viel Potenzial. Überzeugen Sie sich von wirtschaftlichen Leichtbau-Lösungen mit nur scheinbar „schweren“ Werkstoffen. Der Einsatz von Eisengusswerkstoffen schont Ressourcen und trägt wesentlich  zur nachhaltigen Bauteilkonstruktion bei.

Weitere Informationen und Anmeldung


LightCon

23. und 24. Juni 2020  in Hannover

LightCon ist die neue internationale Kongressmesse für Leichtbaulösungen. Als erste internationale Plattform bildet sie Leichtbaulösungen für eine Vielzahl an Anwenderbranchen material- und technologieübergreifend ab. Sie bietet zwei volle Tage Konferenzprogramm mit hochkarätigen Keynotes, Panels, Best-Practices und Workshops. In der Ausstellung zeigen Anbieter Lösungen der gesamten Wertschöpfungskette. Ab 2021 wird die LightCon zur Messe ausgerollt. Der Kongress bleibt integraler Bestandteil.

www.lightcon.info


Keramische Werkstoffe - Eigenschaften und industrielle Anwendungen

24. bis 25. Juni 2020 in Dresden

In beinahe allen Bereichen der industriellen Fertigung sowie des täglichen Lebens ist die Hochleistungskeramik zu einem essenziellen Bestandteil geworden. Dank ihrer hervorragenden Festigkeit und Beständigkeit gegenüber hohen Temperaturen, Verformung, Verschleiß und chemischen Einflüssen können entscheidende Eigenschaftsverbesserungen in bestehenden und neuen Systemen und Anlagen erreicht werden. Die besondere Herausforderung dabei ist, keramische Werkstoffe und Bauteile so zu entwickeln und in das Gesamtsystem zu integrieren, dass zuvor unerreichte Kombinationen aus mechanischen, elektrischen, thermischen und chemischen Eigenschaften realisiert werden. Davon zeugen innovative Anwendungen aus dem Maschinen- und Anlagenbau oder der Energietechnik. Profitieren Sie vom Know-how der Fraunhofer-Allianz Advan-Cer und erschließen Sie mit Hochleistungskeramik Wettbewerbsvorteile für aktuelle und zukünftige Aufgaben. Der Dialog mit Experten aus Entwicklung, Konstruktion und Fertigung vermittelt Ihnen neue Impulse für Ihr Unternehmen.

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Einführung in die Metallkunde für Ingenieure und Techniker

8. bis 11. September 2020 in Darmstadt

Der erfolgreiche Umgang mit Metallen in Herstellung, Verarbeitung oder Prüfung setzt ein ausreichendes Maß an Kenntnissen der grundlegenden Vorgänge im Metallinneren voraus. Dies ist erforderlich, um mögliche Fehler zu vermeiden oder abzustellen. Ziel der Fortbildung ist daher, das Verständnis für die grundlegenden metallkundlichen Vorgänge zu fördern. Erst das Wissen über den Aufbau der Mikrogefüge gestattet es, Ergebnisse der Werkstoffprüfung plausibel und fachlich versiert zu interpretieren sowie auch Fragen zur Werkstoffauswahl korrekt zu beantworten.

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Grundlagen der Gießereitechnik

16. bis 18. September 2020 in Düsseldorf

Gießen ist ein modernes und leistungsfähiges Fertigungsverfahren und für viele industrielle Produktionsbereiche von grundlegender Bedeutung für die Herstellung metallischer Werkstücke. Um das volle Leistungspotenzial dieses Urformverfahrens für Kunden und Lieferanten nutzbar werden zu lassen, sollten Grundkenntnisse über die Verfahrensprinzipien, Fertigungsabläufe, einsetzbare Gusswerkstoffe und Hilfsmittel in einer großen Breite vorhanden sein. Nach der Einleitung wird eine anschauliche praktische Vorführung eines Form- und Gießvorgangs das Grundverständnis für alle darzustellenden Verfahrensvarianten schaffen. Neben der Darstellung aller betriebsinternen Fertigungsabschnitte zur Gussproduktion werden auch die vielfältigen Aktivitäten zur Qualitätssicherung in der Gießerei vorgestellt. Die Lehrgangsmappe enthält Informationen mit anschaulichen Bilddarstellungen, nützliche Zahlen und Hinweise für die praktische Tätigkeit. Eine praktische Vorführung der theoretisch erarbeiteten Kenntnisse zur Formherstellung, Schmelz- und Gießtechnik in einer Versuchsgießerei rundet die Veranstaltung ab.

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Schadensuntersuchungen an Aluminium-Bauteilen

30. September 2020 in Nürnberg

Versagen von Aluminium-Bauteilen, sowohl in der Entwicklung als auch in der Serie, kann eine Vielzahl von Ursachen haben, die in aller Regel mit dem jeweiligen Herstellprozess korrelieren. Eigenschaften und Herstellprozesse von Aluminiumlegierungen unterscheiden sich erheblich von denen anderer metallischer Werkstoffe. Entsprechend sind in Aluminium-Bauteilen spezielle Schädigungsmechanismen aktiv, die mit der Natur der Beanspruchung des Bauteiles und dessen Prozesskette eng verknüpft sind. In den Theorieteilen der Fortbildung werden daher zunächst die metall- und schadenskundlichen Grundlagen für den Werkstoff Aluminium gelegt. Zum einen wird, insbesondere im Vergleich zum „Standardwerkstoff Stahl“, dargelegt, welche Gefüge und Mikrostruktur in typischen Aluminium-Knet- und Gusslegierungen auftreten und wie diese die Eigenschaften beeinflussen. Auf Basis dieser metallkundlichen Grundlagen wird dargelegt, durch welche Mechanismen Defekte in Al-Bauteilen entstehen, welches Ihre typische Erscheinungsbilder sind und wie sie vermieden werden können.

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Grundlagen der Gießereitechnik für Eisen- und Stahlguss

30. Sept. bis 2. Okt. 2020 in Freiberg

Gießen ist ein modernes und leistungsfähiges Fertigungsverfahren und für viele industrielle Produktionsbereiche von grundlegender Bedeutung für die Herstellung metallischer Werkstücke. Um das volle Leistungspotenzial dieses Urformverfahrens für Kunden und Lieferanten nutzbar werden zu lassen, sollten Grundkenntnisse über die Verfahrensprinzipien, Fertigungsabläufe, einsetzbare Gusswerkstoffe und Hilfsmittel in einer großen Breite vorhanden sein. Nach der Einleitung wird eine anschauliche praktische Vorführung eines Form- und Gießvorgangs das Grundverständnis für alle darzustellenden Verfahrensvarianten schaffen. Neben der Darstellung aller betriebsinternen Fertigungsabschnitte zur Gussproduktion werden auch die vielfältigen Aktivitäten zur Qualitätssicherung in der Gießerei vorgestellt. Die Lehrgangsmappe enthält Informationen mit anschaulichen Bilddarstellungen, nützliche Zahlen und Hinweise für die praktische Tätigkeit. Eine praktische Vorführung der theoretisch erarbeiteten Kenntnisse zur Formherstellung, Schmelz- und Gießtechnik in einer Versuchsgießerei rundet die Veranstaltung ab.

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Maß-, Form- und Lagetolerierung von Gussstücken

5. bis 6. Oktober 2020 in Bad Dürkheim

Die steigenden Qualitätsanforderungen, gekoppelt mit der zunehmenden Arbeitsteilung in der Wertschöpfungskette, erfordern die vollständige, eindeutige und funktionsgerechte Tolerierung von Bauteilen. Dazu gibt es neue Normen. Für die Maß-, Form- und Lagetolerierung von Formteilen ist nun die neue DIN EN ISO 8062 Teil 1 bis 3 verfügbar. Diese Norm legt allgemeine Maß-, Form- und Lagetoleranzen sowie Grade für die Bearbeitungszugaben für Gussstücke im Lieferzustand fest. Sie ist anwendbar für die Maß-, Form- und Lagetolerierung von nach verschiedenen Fertigungsverfahren hergestellten Gussstücken aus metallischen Werkstoffen. Sie legt neue Symbole für die Zeichnungsangaben fest. DIN EN ISO 8062-2 enthält die Regeln für die Tolerierung. Die Berechnung der Rohteilmaße wurde geändert. Das Seminar gibt einen Überblick über die Grundlagen der geometrischen Produktspezifikationen sowie über die Weiterentwicklung der Norm DIN ISO 8062 zur DIN EN ISO 8062 Teil 1 bis 3 und DIN EN ISO 10135. Diese Normen werden im Rahmen des Seminars vorgestellt und an Beispielen erläutert.

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Werkstofftechnik der Metalle

3. bis 5. November 2020 in Aachen

Für die Auslegung von Bauteilen, beispielsweise im Bauingenieurwesen oder im Maschinenbau, sind fundierte Kenntnisse über die mechanischen Eigenschaften der gewählten Konstruktionswerkstoffe unerlässlich. Aus diesem Grund thematisiert diese Fortbildung den mikrostrukturellen Aufbau metallischer Werkstoffe und beleuchtet Strategien zur gezielten Einstellung mechanischer Eigenschaftsprofile. Darüber hinaus werden die gängigen experimentellen Techniken zur Eigenschaftscharakterisierung vorgestellt. Abschließend werden neue Werkstoffentwicklungen vorgestellt, wobei hier die Anwendung der vorgestellten Strategien zur Eigenschaftseinstellung besonders hervorgehoben wird. Derzeitige Entwicklungstrends für neue metallische Werkstoffe betreffen insbesondere den Leichtbau im Bereich der Infrastruktur und der Energietechnik. Deshalb werden zum Abschluss der Fortbildung neue Werkstoffkonzepte für diese Anwendungsfelder detailliert besprochen.

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Einführung in die additive Fertigung

4. bis 5. November 2020 in Paderborn

Das Thema additive Fertigung, d.h. der direkte schichtweise Aufbau von Produkten, ist aktuell sehr stark in das Interesse der polymer- und metallverarbeitenden Industrie sowie des produzierenden Gewerbes gerückt. Allein basierend auf 3D-Konstruktionsdaten können auf verschiedene Weisen Bauteile mit integrierten Funktionalitäten ohne Verwendung eines Werkzeuges realisiert werden, die konventionell so nicht herstellbar sind. Um die vielen Chancen, die die additive Fertigung bietet, effektiv zu nutzen und im Hinblick auf die jeweilige Anwendung zu bewerten, ist es notwendig, verschiedene Aspekte, so z.B. eine prozessgerechte Konstruktion und erzielbare Werkstoffeigenschaften, zu berücksichtigen.

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Grundlagen der Gießereitechnik für Aluminium-Gusswerkstoffe

4. bis 6. November 2020 in Düsseldorf

Unsere moderne Welt ist ohne Gussprodukte nicht denkbar. Viele Produkte aus dem täglichen Leben enthalten Gussteile bzw. werden mit Hilfe gegossener Komponenten hergestellt. Das Gießen hat sich hierbei zu einem wettbewerbsfähigen, hoch technisierten Verfahren entwickelt, das auf kurzem Weg aus einem Werkstoff ein fertiges Produkt generiert. Kein anderes Fertigungsverfahren bietet den Konstrukteuren dieses Spektrum an Gestaltungsfreiheit bei der Umsetzung von Ideen. Die Kombination optimaler Bauteilgeometrie mit bestgeeigneten Werkstoffen führt letztendlich zu einem technisch und wirtschaftlich überzeugendem Produkt im Wettbewerb der Fertigungsverfahren. Im Rahmen von Vorträgen werden Grundkenntnisse zur Schmelztechnik und Schmelzebehandlung von Aluminiumlegierungen vermittelt und der Fertigungsablauf zur Herstellung von Aluminium-Gussteilen am Beispiel der wichtigsten Form- und Gießverfahren erläutert. Auf diese Weise lassen sich Zusammenhänge zwischen den Fertigungsbedingungen und erreichbarer Gussqualität aufzeigen. Eine praktische Vorführung der theoretisch erarbeiteten Kenntnisse zur Formherstellung, Schmelz- und Gießtechnik in unserer Versuchsgießerei rundet die Veranstaltung ab.

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Grundlagen der Gießereitechnik

25. bis 27. November 2020 in Düsseldorf

Gießen ist ein modernes und leistungsfähiges Fertigungsverfahren und für viele industrielle Produktionsbereiche von grundlegender Bedeutung für die Herstellung metallischer Werkstücke. Um das volle Leistungspotenzial dieses Urformverfahrens für Kunden und Lieferanten nutzbar werden zu lassen, sollten Grundkenntnisse über die Verfahrensprinzipien, Fertigungsabläufe, einsetzbare Gusswerkstoffe und Hilfsmittel in einer großen Breite vorhanden sein. Nach der Einleitung wird eine anschauliche praktische Vorführung eines Form- und Gießvorgangs das Grundverständnis für alle darzustellenden Verfahrensvarianten schaffen. Neben der Darstellung aller betriebsinternen Fertigungsabschnitte zur Gussproduktion werden auch die vielfältigen Aktivitäten zur Qualitätssicherung in der Gießerei vorgestellt. Die Lehrgangsmappe enthält Informationen mit anschaulichen Bilddarstellungen, nützliche Zahlen und Hinweise für die praktische Tätigkeit. Eine praktische Vorführung der theoretisch erarbeiteten Kenntnisse zur Formherstellung, Schmelz- und Gießtechnik in einer Versuchsgießerei rundet die Veranstaltung ab.

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Metallographie der Gusseisenwerkstoffe

8. bis 9. Dezember 2020 in Düsseldorf

Im Mittelpunkt dieses Seminars stehen neben der sachgerechten Herstellung von metallographischen Schliffen, die richtigen Beurteilungen der  metallischen Grundmasse sowie der Graphitausbildung und die Bewertung von Gussfehlern. Das Seminar umfasst auch einen Teil in welchem Probenpräparationen und Auswertungen durchgeführt werden. Hier besteht die Möglichkeit zur Erörterung von beispielhaften Problemen der Kursteilnehmer anhand von eigenen, bereits fertig präparierten Schliffen.

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InCeight Casting

1. bis 3. März 2021 in Darmstadt

InCeight Casting ist ein Kongress, der erstmalig den übergreifenden Erfahrungs- und Wissensaustausch aller am Produktlebenszyklus »Gussbauteil« beteiligten Disziplinen bietet. Ziel ist es, ein gemeinsames Verständnis für die verschiedenen Anforderungen an leistungsfähige und effiziente Gussprodukte zu entwickeln. Vorträge, Diskussionen und Workshops aus den Disziplinen Konstruktion und Produktentwicklung, Betriebsfestigkeit, zerstörungsfreie Bauteilprüfung, Gießereitechnik und Simulation stehen auf dem Programm. Die Vortragsschwerpunkte liegen auf der Verknüpfung von Methoden und Kompetenzen aus den unterschiedlichen Disziplinen, mit dem Ziel, leistungsfähige, optimierte Bauteile zu erhalten. Alle Beiträge werden in einem Tagungsband veröffentlicht. Gießer, Konstrukteure und Anwender von Gusswerkstoffen sowie Experten aus der Simulation, Betriebsfestigkeit und zerstörungsfreien Prüfung werden profitieren. Der Kongress ermöglicht einen Blick über das eigene Produkt und die eigene Dienstleistung hinaus auf andere Gusswerkstoffe, neue Methoden der Bauteilprüfung und Bemessung sowie zuverlässige Konstruktionen. Eine Fachausstellung lädt zum Austausch ein.

www.inceight-casting.com


EUROMAT 2021 - EUROPEAN CONGRESS AND EXHIBITION ON ADVANCED MATERIALS AND PROCESSES

12. bis 16. September 2021 in Graz, Austria

EUROMAT is the premier international congress in the field of materials science and technology in Europe. This conference will continue a successful series of material science conferences. The main objective is to foster knowledge transfer and exchange of experiences amongst delegates with academic and industrial backgrounds.

www.euromat2021.org